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Maestro: Noten der Unsterblichkeit


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: ERS
Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Wenn Du Maestro: Noten der Unsterblichkeit auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 14.01.2012


Ein kleines Mädchen ist verschwunden. Von einer seltsamen Musik wurde es in einen Keller gezogen. Der Bruder bittet den Detektive um Hilfe. Du stellst fest: Diesmal sucht der Bruder, nicht die Mutter. Und nicht nur das Mädchen ist verschwunden, so wie damals in Frankreich (Maestro: Music of Death), auch ein paar Anwohner sind nicht mehr ganz so flott anzusehen, wie sie das noch vor Kurzem waren. Ja, die Geschichte ist sehr ähnlich. Ja, das Spiel ist auch sehr ähnlich. Die Musik auch, aber das ist eingedenk des exakt gleichen Themas nachvollziebar. Und auch die Grafiken wirken wie schon viele Male gesehen.

Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer; auch hier kannst du das mit den Puzzlen nicht so ernst nehmen. Zwar sind es ein paar mehr geworden, aber die meisten sind eher sehr leicht. Anfänger sollten sich nicht irritieren lassen: Nicht alle Entwickler setzen immer die gleichen Puzzle ohne wirklichen Schwierigkeitsgrad ein. Wimmelbilder dagegen gibt es sehr viele. Die meisten spielt man zweimal, aber bis auf eine Ausnahme hat man darauf verzichtet, diese in einem zeitlichen Abstand von 30 Sekunden oder einer Minute zu bringen. Es jeweils ein bis drei interaktive Objekte zu finden, die tatsächlich interaktiv sind, neben dem einfachen anklicken von Schubladen oder Tüchern. Pro Wimmelbild gibt es ein Inventarobjekt. Bis auf Streichhölzer benutzt du alle nur einmal.

Du kannst dich komplett frei durch das ganze Spiel bewegen (natürlich erst sobald du die jeweiligen Orte auf die ein oder andere Art erschlossen hast). Eine Karte gibt es nicht, aber wenn du einen Bereich abgeschlossen hast, musst du dort auch nicht mehr hin. Dein eigentlicher Spielradius ist dankenswerter Weise nie viel mehr als vier bis fünf Orte. So verläuft man sich nicht so rasch und hat auch nicht das Gefühl, sinnlos hin- und her geschickt zu werden.

Die Sammleredition bietet neben dem Üblichen weiter20 Minuten zusätzliche Spielzeit. Hier soll nur der Spieler nur verstärkt darauf hingewiesen werden, dass die Geschichte eine Fortsetzung hat. Ob man das so wirklich wissen möchte, ist zweifelhaft.

Von der grafischen Seite her gesehen ist es technisch gut. Die Wimmelbildszenen sind übersichtlich, die Objekte meist gut und leicht zu finden. Es wirkt anfänglich eigentlich nett, aber dann hat man mehr und mehr das Gefühl einzelne Räume, einzelne Gegenden zu kennen. Auftretende Figuren sind blass und farblos, hinterlassen keinen wirklichen Eindruck. Alles, aber wirklich alles wirkt, als habe man es schon oft gesehen, oft erlebt, oft gespielt.

Und so ist es ein Spiel für Anfänger, die noch nicht die Langeweile spüren, weil Kreativität bei einigen Entwicklern zum Fremdwort geworden ist. Es ist allerdings verhältnismäßig lang. Etwa vier Stunden wirst du brauchen, bis du das Ende erlebst. Naja, Ende nicht wirklich, die unvermeidliche Fortsetzung lässt bestimmt nicht lange auf sich warten. Hier war es nicht ganz ein Jahr von Teil 1 zu Teil 2. Und das Problem ist, seit dem hat sich nichts bewegt bei ERS. Schade. Es gibt einige wenige Spiele, wo sie ihr Potential zeigen. Dieses hier gehört nicht dazu.

Maestro: Noten der Unsterblichkeit ist ein Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer, an dem Kritik nicht ganz so einfach fällt. Der Spielverlauf ist gefällig, die Grafiken nett. Als alleinstehendes Spiel ist es standardmäßig akzeptabel, als Serienfolge so durchschnittlich wie es Nachfolger häufig sind. Es gibt nicht viel zu greifen, es hat keine Höhen, keine Tiefen. Schlecht ist es nicht. Empfehlenswert ist es aber auch nicht.

 


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