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Lost Secrets: Das Bermuda-Dreieck
Herausgeber:Game Mill
Entwickler:Gunnar Games

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Autor: Claudia K.

Ok, es war nur eine Frage der Zeit, bis die Wimmelbildentwickler auch das sagen- und geheimnisumwobene Bermuda - Dreieck für ihre Spiele entdecken. In Lost Secrets: Das Bermuda Dreieck findet Rachel Broadview durch Zufall heraus, dass ihr Grossmutter auf einem der Schiffe war, die an dieser mysteriösen Meeresstelle ihr Leben verlor. Und sie macht sich auf den Weg, um das Geheimnis um die verschwundenen Schiffe und ihre Grossmutter zu lösen. Zur Seite steht ihr dabei Carlos, ein Casanova und Taucher, der sich als aber als findiger Begleiter herausstellt.

Die weitere Geschichte wird, durchaus nicht uninteressant aber sehr langatmig zwischen den Leveln und Kapiteln weiter erzählt. Und auch wenn ich persönlich nicht so auf Spiel stehe, die mich während des Spielens einen Roman lesen lassen, so sollte man sie hier nicht einfach überspringen. Sie gehört zu einem der wenigen Höhepunkte in diesem Spiel.

Du wirst von Szene zu Szene gebracht und erhälst jeweils eine Liste mit Objekten, die Du zu suchen hast. Anfänglich sind es Hotelzimmer, Vorgärten und Büros, die Du abzusuchen hast, später dann mehr und mehr Unterwasserszenen. Die Objekte haben nur sehr selten etwas mit der Geschichte zu tun. Oft genug passen sie nicht mal in die entsprechende Umgebung. Ein Bündel frischer Bananen ist nun wirklich das letzte, was ich in einem alten Schiffswrack vermuten würde, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Ich finde so etwas nervig. Warum wird nicht darauf geachtet, dass die Dinge, die irgendwo rumliegen, zumindest zu diesem Ort passen?

Die Grafiken sind der zweite und damit letzte Höhepunkt. Selbst in den Unterwassserleveln, wo alles mehr oder weniger in grau blau gehalten wurde, sind die Objekte selber noch mehr oder weniger klar. Es gibt keine zu kleinen Gegenstände. Nur Dinge, die man ohne den Hinweis nicht finden wird, weil nun mal ein Zirkel kein Kompass ist, ein Schlagbohrer keine Zange und einiges an Fehlern mehr. Die Fehler liegen in dem Fall aber nicht mal an der Übersetzung, sondern genau solche Dinge waren schon bei der englischen Version als Minuspunkt aufgezeigt worden. Das nervt, besonders bei einem Hinweis-System, wie dem in Lost Secrets: Das Bermuda-Dreieck. Es gibt kein Zeitlimit, aber wenn Du zu oft falsch klickst oder zu schnell, entlädt sich Dein Hinweis. Von daher gesehen ist es vermutlich gar nicht mal schlecht, dass Du, wenn Du zum zweiten oder dritten Mal am gleichen Ort bist, alles noch an der gleichen Stelle liegt und die Liste zu 70% aus den Dingen besteht, die Du schon beim ersten (und zweiten Mal suchen musstest).

Insgesamt gibt es zwei Minispiele, die Du jeweils 5 mal spielst. Einmal musst Du mit einem Tauchboot Schatztruhen einsammeln und ein Ziel erreichen, ohne dass sich Dein Weg mit einer Stelle überschneidet, an der Du schon mal warst. Das andere ist eine Art 3-Gewinnt-Spiel. Du ziehst Linien zwischen zwei Teilen, die entweder die gleiche Farbe, die gleiche Form oder die gleiche Farbe und gleiche Form haben.

Und das war das Spiel. In 8 Kapiteln spielst Du etwa 40 bis 45 Level, was das Spiel an sich nicht interessanter macht, aber für Such- und Findefreunde zumindest eine erfreuliche Länge aufweisst. Auch die Musik und Hintergrundgeräusche sind gut und nicht nervig, was ebenfalls ein Pluspunkt ist.

Lost Secrets: Das Bermuda-Dreieck ist ein Spiel, bei dem ich vom ersten bis zum letzten Level darauf gewartet habe, dass etwas passiert, spielerisch gesehen. Aber das tut es nicht. Mehr unterschiedliche Minispiele wären schon hilfreich gewesen. Denn die Ansätze von den Grafiken, der Geschichte und der Musik waren ja schon gut. Auch das suchen an sich ist nicht übel. Nur eben... nicht gut. Nichts besonderes. Nichts, woran man sich länger erinnert. Schade eigentlich.

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