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Lost Realms 2: Der Fluch von Babylon

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Blue Lizard Games

Wenn Du Lost Realms 2: The Curse of Babylon auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
01.01.2010

Nach einer Einladung ihres Freundes Ogan kommt Alexa in die Türkei, um sich Istanbul anzusehen. Bei ihrer Ankunft rückt Ogan aber mit dem wahren Grund heraus: Er braucht ihre Hilfe. Auf seiner Hand ist ein mysteriöses Symbol erschienen, das von einem Familienfluch stammt. Es werden ein zweites und drittes hinzu kommen, aber vorher muss der Fluch gebrochen werden.

Muss ich noch betonen, dass es sich auch hier um ein nicht allzu langes Spiel handelt? Wahrscheinlich nicht. Die Kombination Wimmelbild/Inventar nehmen immer mehr Entwickler zum Anlass, an der Länge zu sparen. Wobei der Sprung vom Vorgänger Lost Realms: Legacy of the Sun Princess doch schon beachtlich ist. Das Spiel ist kürzer geworden, aber wesentlich besser.

Entscheidest du dich bei der Wahl zwischen Zeitlimit und Entspannt für das Zeitlimit, hast du 15 Minuten Zeit für jedes Wimmelbild. Die sind grafisch diesmal schön gestaltet, deutlich und gut erkennbar mit netten Animiationen wie wehendem Wüstensand oder einem drehenden Dönerspieß. Hintergrundmusik und -geräusche passen sehr gut zur Atmosphäre und der Umgebung.

Aber wir wollen ja spielen, möglichst Wimmelbilder. An jedem Ort,an den du gelangst, gibt es meistens 3 Orte, deren Reihenfolge du frei wählen kannst. Egal ist sie deshalb nicht, denn wenn du an einem Ort etwas brauchst, das du an einem anderen erst findest, musst du schonmal doppelt hin.

Abgesehen von den normalen Suchobjekten gibt es in den Listen gelb geschriebene. Das sind Begriffe, die nicht jedermann kennt. Es handelt sich dabei um orientalische bzw. türkische Bezeichnungen. Gehst du mit der Maus auf so ein gelbes Wort, wird dir eine Erklärung dazu angezeigt, anhand der du herausfinden musst, was zu suchen ist. Sie kommen nicht in jedem Suchbild vor, da sie wie alle anderen Suchobjekte auch zufällig sind.

Orangene Wörter gibt es aber auch noch in der Liste. Die bedeuten ganz einfach, dass diese Gegenstände verborgen sind, so dass du sie nur mit Hilfe eines Inventarobjektes finden kannst. Diese Inventarobjekte stehen ebenfalls ganz normal in der Liste, du siehst aber, wie sie hinein wandern. öffne dann nur das Inventar und benutze sie an der richtigen Stelle, die dir an deiner Maus mit einem Fragezeichen und auch kleinen Sternen angezeigt werden. Das Kombinieren von einem Gegenstand kommt selten mal vor, ist also nicht der Rede wert. Dumm ist nur, dass das Inventar immer gleich wieder zuklappt, sowie du etwas auf dem Bildschirm anklickst. Brauchst du einen weiteren Gegenstand daraus, musst du es wieder aufmachen. Das geht einem dann schon mal auf die Nerven.

Bei der Werkzeugleiste ist das nämlich auch nicht anders. Das ist noch ein Inventar, für das du nacheinander eine Lupe, ein Messer und einen Baseballschläger findest. Die Lupe ist nur für das Vergrößern der Suchszenen, um kleine Objekte finden zu können. Mit dem Messer aber musst du Stoffe, Taschen, Säcke zerschneiden, um darin verborgene Objekte finden zu können. Dasselbe gilt für den Baseballschläger, mit dem du Vasen und ähnliches zerdeppern kannst. Ab und zu ein bisschen unlogisch, denn wenn die Blätter in der Mitte zu hoch für dich sind, um das Messer benutzen zu können, warum dann die Blätter links auf gleicher Höhe nicht? Auch das wird dir mit einem Fragezeichen an deiner Maus angezeigt. Meistens braucht man Messer und Baseballschläger und jedes Mal macht man tapfer die Werkzeugleiste wieder auf, wenn man das zweite Hilfsmittel braucht.

Jedes Spiel braucht sein Tippsystem und im Gegensatz zu dem üblichen "Aufladetipp" musst du sie dir hier erarbeiten. Da du dich in orientalischen Gefilden befindest, spielen natürlich landestypische Basare ein Rolle. Nämlich zur Beschaffung des Tipps, wobei die Spiele selbst nicht viel mit den üblichen Freizeitbeschäftigungen in diesen Ländern zu tun haben.

Aber sie sind schon schön. Es gibt ein Hütchenspiel, dem man nach Lust und Laune frönen kann, ohne Angst zu haben, übers Ohr gehauen zu werden. Dann noch ein Memory und ein 3-Gewinnt, bei dem die Kugeln aber nur waagerecht getauscht werden können. Gewinnst du so ein Minispiel, bekommst du 2 Tipps dafür, maximal 6 darfst du haben. Auf dem Basar spielen kannst du trotzdem jederzeit, auch wenn du die volle Tippzahl hast.

In den Spielablauf sind einige Minispiele integriert, oft um in Räume zu gelangen oder auch am Ende des Kapitels für einen Hinweis, wo du deine Suche fortsetzen musst. Da sind Steinringe umzuschichten, Smaragde in Schieberätseln zum Ausgang zu bringen (bei dem ersten kam ich mir etwas veräppelt vor, denn mein Intelligenzquotient liegt schon etwas über 0), Unterschiede zu suchen, etwas durch Kippen des Spielfeldes zum Ausgang rutschen zu lassen und vieles mehr. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, sie haben immer einen Bezug zu den Geschehnissen. Wer sie aber trotzdem nicht mag, kann sie zum Preis von einem Tipp nach kurzer Wartezeit überspringen. Einige davon sind zufällig, wenn dir also eins besonders gut gefällt, immer ran.

Das ist auch vom Hauptmenü aus möglich, denn dort kannst du alle Minispiele und auch die Suchszenen nochmals spielen. Auch die Geschichte ist hier nachlesbar.

Wenn man mal davon absieht, dass manche Objekte selbst dann als gefunden gelten, wenn man bis zu 2 cm daneben klickt und die Kombinationsmöglichkeit derbe vernachlässigt wurde, kann man durchaus von einem guten Spiel sprechen. Vorausgesetzt, man möchte nicht zu lange daran spielen - wobei der Wiederspielwert schon gegeben ist. Der Probedownload birgt die Gefahr, danach nicht mehr aufhören zu wollen.

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