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Lost in the City
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Elephant Games

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Autor: Sonja R.

Nach dem ersten Rendezvous mit einem bezaubernden Mädchen namens April wacht unser Held allein in einer verlassenen, fremden Stadt auf und stellt fest, dass er betäubt worden ist. Er ist gefangen und glaubt, dass April irgendwie darin verwickelt ist. Entdecke und erkunde das Geheimnis dieser ehemaligen Stadt und versuche heraus zu finden, was April damit zu tun hat. Hilf dem Helden, in einer Atmosphäre aus Ungewissheit und Spannung zu überleben.

Die Atmosphäre dieses Spiels ist düster, aber das ist so gewollt und passt zur ganzen Geschichte. Es ist eine eigenartige Stadt, in die du als Spieler gerätst und du triffst ebenso eigenartige Leute. Das ganze Spiel ist ein Rätsel-Durchlauf, der noch mit einigen Minirätseln aufgewertet wird. Es besteht dabei aber nicht nur aus normalen oder animierten Bildern. Es ist manchmal schon ein kleiner Film, der da abläuft, an dem du interaktiv teil nimmst.

Auf den ersten Blick glaubt man natürlich, diese Bilder können keine Suchbilder sein. Ganz einfach, weil sie im Gegensatz zu anderen bekannten Szenen aus anderen Spielen nahezu spartanisch ausgestattet sind. Aber der Eindruck täuscht. Abgesehen von der schönen Grafik gibt es tatsächlich allerhand hier zu suchen. Zur Hilfe gibt es eine Lupe, die du bei Bedarf benutzen kannst, aber in der Vergrößerung wird das Bild so unscharf, dass sie eigentlich keine Hilfe ist. Außerdem braucht man sie auch nicht, denn alles ist mit dem bloßen Auge erkennbar - eben auch wegen der Grafiken.

Hauptsächlich hat Lost in the City jedoch Adventure-Charakter. Die meiste Zeit bringst du damit zu, Aufgaben zu erfüllen. Erst sind einige Gegenstände zu finden, mit denen du dann was tun musst. Dabei macht das Spiel es dir relativ einfach, indem es die richtigen Inventargegenstände immer dann anzeigt, wenn sie gebraucht werden. Außerdem sagt es dir auch: Benutz den Hammer, benutz die Lampe. Es sagt dir nur nicht, wo. Das musst du schon selbst herausfinden.

Dabei tauchen dann immer wieder die Minirätsel auf, die sich im Laufe des Spiels an Schwierigkeit steigern. Aber keine Angst, sie können übersprungen werden. Du schließt mit einem Generalschlüssel eine Tür auf und hast plötzlich ein Schlossrätsel vor dir. Das hat mehrere Ringe, die sich immer wieder anders drehen. Ziel dabei ist es, das Schloss zu knacken, indem der Verbindungsstrich der einzelnen Ringe hergestellt wird. Weiterhin gibt es Puzzles und Sphärenrätsel. Hier müssen Teile an ihrer Achse gedreht werden, bis alle miteinander verbunden sind.

Diese "Sphäre", die etwa in der Mitte des Spiels auftaucht und dich weiterhin begleitet, ist mir bis zum Schluss ein Rätsel beblieben. Keine Ahnung, was das sein soll und wozu es gut ist, aber wenn man sie benutzen soll, wird es schwierig. Woher soll man wissen, dass man sie z.B. aus dem Fenster werfen soll? Aber der Tipp ist ja immer verfügbar und kostet lediglich Geld im Entspannt-Modus und Zeit im Classic-Modus.

Ja, der schnöde Mammon, hier kannst du ihn verdienen. Im Arcade-Modus verdienst du mehr, aber auch der Verdienst im Entspannt-Modus ist nicht zu verachten. Für jedes gefundene Objekt, jedes gelöste Rätsel und jedes abgeschlossene Kapitel gibt es Geld. Von diesem Geld kannst du aus dem Hauptmenü heraus in "Secrets" noch einige Minirätsel kaufen, aber auch informative Texte zum Spiel oder einfach Bilder.

Mit 40 Kapiteln ist Lost in the City ein echtes Mammutspiel. Nicht nur, dass man am eigentlichen Spiel gut zu tun hat, die Secrets kommen dazu und außerdem können nach dem Beenden des Spiels die Kapitel einzeln angewählt werden, um sie - vielleicht wegen bestimmter Rätsel - nochmal zu wiederholen. Es hätte wirklich nicht so lange in einer Schublade liegen sollen, denn da gehört es nicht hin. Es ist gut, dass es endlich da angekommen ist, wo es Freude macht: Beim Spieler, der gern rätselt und zwischendurch auch ein bißchen suchen möchte.

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