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Briefe aus dem Jenseits


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Herausgeber: Awem Studios
Entwickler: Awem StudiosE

Wenn Du Letters from Nowhere auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 03.04.2011


Auf ihrem Weg nach Hause fühlt sich Audrey von einer unheimlichen Gestalt verfolgt. Daheim angekommen, muss sie feststellen, dass ihr Ehemann offensichtlich nich da ist. Und je später es wird, desto mehr Sorgen macht sich Audrey. Als Patrick auch am folgenden Tag noch nicht wieder aufgetaucht ist, meldet sie ihn bei der Polizei vermisst. Doch kurz darauf verschwindet die Akte. Es ist, als habe er nie existiert. Und so macht Audrey sich allein auf die Suche. Dabei dann findet sie Letters from Nowhere; Briefe, die aus dem Nichts zu kommen scheinen.

Letters from Nowhere kommt als eher "altmodisches" Wimmelbildspiel daher. Du wirst nicht selber laufen, sondern jeweils einen Ort durchsuchen und dann über die Karte zu einem nächsten Ort gehen, der letzte Ort wird in der Regel erst durch einen gefundenen Brief und den darin erhaltenen Hinweis auftauchen. Alle anderen Orte kannst du in beliebiger Reihenfolge spielen. Da aber die Geschichte oft auch durch Audrey selber zu Beginn eines Level erzählt wird, kann dies dann schon mal zu Verwirrungen führen.

In jedem Wimmelbild gibt es immer ein Puzzleobjekt zu finden; hierbei muss zum Beispiel ein Streichholz zu einer Kerze gezogen werden, damit du dann die angezündete Kerze nehmen kannst. Nicht jeder Gegenstand ist wörtlich benannt. So ist ein Nager zum Beispiel eine Maus oder ein tragbares Dach ein Regenschirm. In einigen Szenen wird das anklicken eines Gegenstandes ein Puzzle auslösen. Diese Puzzle sind größtenteils einfache und eher uninspirierte Minispiele wie Legepuzzle, Memories und ähnliches. Sie können alle nach einer kurzen Wartezeit übersprungen werden. Puzzle- und Kombiobjekte finden sich bei jedem Spieler, die anderen Objekte auf der Suchliste, alle anderen sind mehr oder weniger willkürlich. Da du viele Orte mehrmals besuchst, werden zwar alle die gleichen Gegenstände erhalten, allerding in anderer Reihenfolge, die auch mehrere Kapitel auseinander liegen kann.

Der Hinweis lädt sich langsam wieder auf. Aber es gibt nicht nur diesen einen Tipp. Für alles was du tust, erhältst du Punkte. Diese Punkte können auf der Karte gegen zusätzliche Hilfen eingetauscht werden, die für alle noch verbleibenden Level in diesem Kapitel zur Verfügung stehen. Ein Thermometer wird dir anzeigen, an welcher Stelle es heiß wird, als wo ein gesuchtes Objekt liegt. Eine Palette zeigt dir die Bilder der Gegenstände, eine Kamera für einen kurzen Moment wo alle noch auf der Liste stehenden Objekte liegen. Allerdings sind auch diese Boni gut in den Szenen versteckt.

Und noch ein Extra gilt es zu finden. In jeder Szene sind 3 Briefmarken versteckt. Findest du alle 50 Briefmarken wird ein Eindlos-Modus freigeschaltet. In diesem kannst du alle Szenen noch mal durchsuchen, diesmal nach allen Gegenständen, die es dort insgesamt zu finden gibt. Es gibt kein Zeitlimit aber die benötigte Zeit wird festgehalten und so kannst du dann versuchen, dich selber zu besiegen.

Ebenfalls als Briefmarken gestaltet sind die Trophäen, die du erreichen kannst. Diese sind vielfältig, werden für besonders schnelles finden, arbeiten ohne Tipp und vieles andere vergeben. Über das Menü kannst du nicht nur sehen, welche Trophäen du erhalten hast, sondern auch, welche du noch brauchst und was du dafür tun musst. Alle Trophäen kannst du nur erhalten, wenn du auch den Endlos-Modus durchspielst.

Die handgemalten Szenen sind recht hübsch, aber nicht hochklassig. Du wirst die Gegenstände finden können, suchen aber musst du auf jeden Fall und nicht alles ist gut erkennbar. Jeder einzelne Ort ist ein Chaos, Proportionen werden nicht beachtet und die (für die Geschichte und dich) mit einer Ausnahmen völlig sinnfreien Objekte hängen gern auch mal am Himmel rum. Die Musik stört nicht weiter, das Voice Over ist recht angenehm.

Letters from Nowhere ist ein Spiel für Suchfreunde. Durch die beiden Modi und das Trophäen-System garantiert es dir eine lange Spielzeit. Die Geschichte dagegen ist nicht sonderlich spannend und wird auch nicht gut erzählt. Das Ende lässt auf einen zweiten Teil schließen, der heute, vier Monate nach Teil 1 auch erschienen ist. Wer nur suchen möchte, Puzzle eher als kleine Abwechslung aber nicht notwendigen Bestandteil sieht, der ist mit "Letters from Nowhere" bestens bedient.


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