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Left in the Dark: Niemand and Bord


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Herausgeber: Artifex Mundi
Entwickler: Moonrise Interactive

Artifex Mundi gehört zu den wenigen, noch unabhängigen Entwicklern. Wer das Spiel also in englisch erweben möchte, der sollte zur Unterstützung einen Kauf auf der Artifex-Seite überlegen. Der Preis ist gleich, bezahlt werden kann mit Paypal oder Kreditkarte!

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Autor: Claudia K.
Datum: 04.09.2013

Ein kurzweiliges, unterhaltsames Spiel mit guter Geschichte
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Als Privatdetektivin Charlotte Austin wirst du vom Bürgermeister der kleinen Hafenstadt Port Providence gerufen. Es geht um einen sehr ungewöhnlichen Fall. Erst verschwindet ein Schiff unter mysteriösen Umständen, wird dann auf hoher See gefunden, aber von Mannschaft und Ladung findet sich keine Spur. Bei der Durchsuchung des Schiffes findest du nicht nur menschliche Überreste der Mannschaft, obwohl das Schiff angeblich bereits gründlich durchsucht wurde. Dir begegnet auch eine dir nicht sehr wohlgesinnte Gestalt in einem Kapuzenumhang und Isabelle. Ein Geist, dessen Familie bei einem grausamen Verbrechen umgekommen ist.

Zunächst wählst du einen der drei Modi, die sich nicht nur durch Aufladezeit und Ausmaß (oder Vorhandensein) von Glitzer, sondern auch darin, ob die Karte aktuell aktive Orte anzeigt. Egal in welchem Modus, die einfach gehaltene Karte ist immer mit einer Springfunktion versehen und bringt dich per Klick an den gewünschten Ort.

Handgemalte Grafiken begleiten dich auf deinem Weg durch die Fragen, die sich mit jedem Schritt auf deinem Weg ergeben. Sie passen sehr gut zur Atmosphäre des Spieles und unterstützen diese. Und damit sind wir schon an einem Punkt, der Left in the Dark: Niemand and Bord empfehlenswert macht. Denn die Mischung aus Spannung, Neugier, Verzweiflung und Bitterkeit, die dir die Geschichte und die wenigen dir begenenden Charaktere im Spiel vermitteln, geben dir das Gefühl, wirklich beteiligt zu sein. Du erlebst nicht irgendwo am Rande stehend die Abenteuer einer anderen, sondern bist involviert. Geschickt gemacht ist auch die Tatsache, dass dein Wissenstand stets dem von Charlotte entspricht, die Auflösung der Irrungen und Wirrungen ist für dich die gleiche Überraschung, wie für sie. Allerdings sollte man es dringend vermeiden, am Ende, wenn der Böse enthüllt wurde, irgendwo zu klicken - das löst nämlich mehr oder weniger ein "Überspringen" aus und du wirst die Auflösung verpassen.

Wimmelbilder machen einen guten Teil der ca. 3,5 Stunden Spielzeit aus. Diese werden in der Regel zweimal gespielt, leider gerade zum Ende hin auch sehr schnell. Zumindest aber hat man darauf geachtet, dass man zum Zeitpunkt des ersten Durchganges noch nicht weiß (und damit sieht), was man beim zweiten Mal wohl brauchen wird. Und auch sonst ist der Spielverlauf zwar meist gradlinig, aber zumindest logisch, uns begegnen selten sinnlose Aktionen, die Fragezeichen in den Augen hervorrufen.

Die Puzzles sind altbekannt, bunt gemischt und nicht sonderlich schwer. Sie sind gut in das jeweilige Geschehen eingearbeitet, ergeben Sinn und machen Spaß. Sie sind nicht für Spieler geeignet, die Kopfnüsse knacken möchten, behandeln dich aber auch nicht, als wärest du ein Kleinkind.

Left in the Dark: Niemand and Bord ist ein solides Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer von Moonrise Interactive, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen. Den Spieler erwartet hier kein episches Abenteuer, aber eine durchdachte Geschichte, die ein eintauchen ermöglicht. Hier wird nicht versucht, mit "glänzenden" Bildern, zahllosen Animationen, echten Schauspielern und technischem Schnickschnack etwas vorzugaukeln, was das Spiel nicht hält. Man hat sich auf das Wesentliche konzentriert. Atmosphäre, Spiel, Spaß, Spannung und Unterhaltung. Und bietet als Standversion mehr Spielzeit, als wir zeitweise in Sammleredition inklusive Bonusspiel serviert bekommen.

Wollen wir hoffen, dass Moonrise Interactive am Ball (oder an Bord) bleibt und Left in the Dark: Niemand and Bord nur ein Anfang war. Es ist gefällig, gut zu spielen und zeigt, dass der Entwickler nicht nur Spaß am Verdienst, sondern auch an seiner Arbeit hat. Es ist ein ehrliches Spiel. Nicht der große Stern am Himmel, aber ein verheißungsvolles Licht.


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