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League of Light: Dunkles Omen


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: @mariaglorum

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Elke M.
Datum: 23.07.2013
Deutsch (Normal): 18.11.2013

Fabelhaftes Wimmelbild-Abenteuer
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Rumänien 1866, Karpaten, Geheimquartier der League of Light.
Wir sind Detective Frankly und werden vor die Führungsriege zitiert. Wir erfahren, dass wir die Aufnahmeprüfung für die League of Light bestanden haben und erhalten umgehend unseren ersten Auftrag. Der Bürgermeister von Sorrow’s Well, Elton Finch, schrieb einen Brief an uns, in dem er davon berichtete, dass Einwohner gespenstische Lichter in den Fenstern der naheliegenden Burg gesehen haben. Auch hörten sie furchterregendes Heulen und bemerkten einen riesigen, geflügelten Schatten. Das Böse beginnt zu erwachen.

Wir machen uns auf den Weg nach Sorrow’s Well in den Black Mountains, um dort Mr. Finch zu treffen. Das Gesehene war nicht nur ein Gerücht. Mit unseren eigenen Augen sind wir Zeuge, wie Penelope, die Tochter des Bürgermeisters, von einer fliegenden Bestie aus ihrem Zimmer entführt wird. Auf Bitten des Bürgermeisters nehmen wir die Verfolgung auf, stoßen auf den Dunklen Lord, eine Todesfee, Greife, Wasserspeier, Feuerwichtel, Wasserschlangen, Eisriesen, Waldnymphen und einen Smoggle, und als wir ihn uns näher ansehen stellen wir eine nicht zu leugnende ähnlichkeit mit dem kleinen, bösartigen Gnom aus der Haunted Legends-Reihe fest, obwohl es sich um einen ganz anderen Entwickler handelt!?

Doch viel Zeit zum überlegen bleibt uns nicht. Wir werden sofort von einer zwar düsteren, farblich dennoch toll gestalteten Umgebung gefangen genommen. Alle Gegenstände sind klar erkennbar, und die gezeichneten Akteure, die mit uns sprechen, sind stimmig in die Umgebung eingebettet und bewegen sogar ihre Lippen synchron. Dazu gibt es eine passende musikalische Untermalung und diverse gruselige Nebengeräusche.

Wählen können wir aus drei Schwierigkeitsgraden. Im entspannten Modus lädt der Tipp und die überspringenfunktion schnell auf, es gibt ein Hinweis-Glitzern und auf der Karte werden alle unvollständigen Szenen markiert. Im Modus für Fortgeschrittene ist die Aufladezeit für Tipp und überspringen länger, das Glitzern fällt weg und die Karte soll angeblich anzeigen, wohin man gehen muss, nachdem man einen Tipp verwendet hat. Allerdings ist die Karte bei den ersten beiden Schwierigkeitsgraden genau gleich. Im dritten und schwersten Modus, haben wir dann gar keinen Tipp-Button und kein überspringen zur Verfügung, selbstverständlich auch kein Glitzern und die Karte zeigt lediglich an, wo man sich befindet, allerdings nicht, was zu tun ist. Das Fortbewegen über die Karte funktioniert allerdings bei allen drei Schwierigkeitsgraden.

Die 16 Wimmelbilder sind anfänglich alle eine Umriss-Suche, bei der man den ersten Gegenstand findet, den im Bild wieder verwendet, damit ein zweites Objekt freischaltet und so weiter, bis das letzte Teil ins Inventar wandert. Erst im weiteren Spielverlauf spielen wir einige wenige Wortsuchlisten, die alle kleine Interaktionen haben. Nur ca. ein Drittel der Wimmelbilder wird ein zweites Mal gespielt, dann aber mit anderen Begriffen und neuen Schatten-Gegenständen. Bei der etwa gleichen Anzahl an Minispielen werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene fündig. Die meisten Rätsel sind mit wenigen Klicks zu lösen, einige aber auch für Tüftler ausgelegt. Wenn notwendig, wurden die Spiele mit einer Restart-Funktion versehen. Trotzdem die Minispiele keine wesentlichen Neuerungen aufweisen, sind sie alle so detailreich gestaltet, dass uns selbst die einfacheren Versionen viel Spaß machen und keine Langeweile aufkommen lassen. Dasselbe gilt auch für die Wimmelbilder, die uns zu Beginn noch sehr kurz und einfach erscheinen, im fortgeschrittenen Spiel aber durchaus im Schwierigkeitsgrad ansteigen.

Nützliches wie Zündhölzer, Hammer und anderes verweilt auch im Inventar, nachdem wir es schon einmal benutzt haben. Die immer wiederkehrende Suche nach diesen Objekten bleibt uns dadurch erspart und wir können oft ohne Umwege ans Werk gehen, was sich auf den Spielfluss mehr als positiv auswirkt. Lediglich gegen Ende des Spiels lohnt ein gelegentlicher Blick in die Karte, weil sich in vermeintlich abgeschlossenen Szenen erneut Wimmelbilder öffnen.

Zwischen den einzelnen Bereichen werden wir immer wieder mit kurzen Einspielern davon in Kenntnis gesetzt, wie alles begann und wie der Schwarze Lord zu seiner Macht kam. Daneben schreibt ein Tagebuch alles Wesentliche fleißig mit, und darin werden auch die 11 Rollen mit Bestien aufbewahrt, die man im ganzen Hauptspiel verteilt findet. Zusätzlich kann man noch 34 Eulen einsammeln, die ebenso überall versteckt sind. Findet man alle Eulen und Schriftrollen, erlangt man  Auszeichnungen dafür. Bei den Errungenschaften sei allerdings darauf hingewiesen, dass man einige mehrmals erreichen muss, um alle drei Sterne, die unter einigen Fresken zu sehen sind, zu erhalten. Dazu sei erwähnt, dass die versteckten Eulen und Schriftrollen nur im Hauptspiel auftauchen und deshalb vermutlich auch in die Normalversion eingebaut sein dürften.

Wenn wir wenig die Karte genutzt und alle Minispiele selbst gelöst haben, werden wir nach guten 4 Stunden das Ende von „League of Light: Dunkles Omen“ erreichen. Leider ist es sehr kurz geraten und wir bemerken erst, als der Abspann läuft, dass es tatsächlich vorbei ist. Vermutlich ist das so beabsichtigt, da im Bonuskapitel der Schluss nochmal aufgenommen wird und wir hier den Kampf gegen den kleinen Gnom wagen müssen, der sich über die Normalversion ins Bonuskapitel retten konnte. Es sind komplett neue Schauplätze, Minispiele und Wimmelbilder, und mit einer Spiellänge von ca. 1,5 Stunden ganz ordentlich in der Zeit. Alle anderen Extras wie Konzeptkunst, Wallpapers und Musik sind nicht der Rede wert.

„League of Light: Dunkles Omen“ macht Spaß. Vieles ist logisch, gut durchdacht und toll umgesetzt. Einige der großen namhaften Entwickler können sich hier tatsächlich noch eine Scheibe abschneiden, auch wenn das Rad nicht neu erfunden wurde und man am Schwierigkeitsgrad noch etwas feilen könnte. Neueinsteiger und alle, die umgeben von Fabelwesen eine stressfreie Unterhaltung suchen, sind hier genau richtig. Der Probedownload ist keine Augenwischerei, sondern eine gute Entscheidungshilfe.


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