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Kellie Stanford: Turn of Fate
Nachlese

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler:

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Autor: Sonja R.

Kellie ist wie viele uns zu Hause, als sie einen Anruf ihres Kollegen Mike bekommt. Angeblich ist ihr Boss zu ihr unterwegs und das keineswegs mit lauteren Absichten. Kellie kann sich das nicht erklären, arbeitet sie doch seit kurzem in einem Filmstudio und was sollte ihr Boss gegen sie haben, dass er sie um die Ecke bringen lassen will? Das und einiges mehr werden wir im Laufe des Spiels erfahren.

Sogar recht schnell, denn es ist eins der kürzesten Spiele überhaupt, obwohl es kein Zeitlimit gibt. In jedem Level gibt es Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Dazu müssen Gegenstände zusammen gesucht werden, auf die man selbst kommen muss. Eine Suchliste gibt es hier in den seltensten Fällen. Es ist aber nichts schwer zu finden, denn ein gelber Rahmen und eine Hand am Mauszeiger machen deutlich, wenn du mit der Maus über einem solchen Objekt bist. Ausnahmslos (bis auf 2 verwirrte Objekte) geht alles ins Inventar, um von dort aus weiter verwendet zu werden.

Auch die Bereiche, an denen die Inventarobjekte angewandt werden, zeichnen sich durch einen gelben Rahmen aus. Im Prinzip braucht man nur die Szene einmal mit der Maus abzuwandern, überall drauf klicken und das, was zufällig dabei ins Inventar marschiert, da einsetzen, wo nichts Beine bekommen hat. Es ist ab und an etwas unlogisch, wo man sich ratlos am Kopf kratzt. Denn: Wie, bitte, kommt Kellie den Berg hoch, um die Strickleiter oben festzumachen, wenn sie die Leiter braucht, um auf den Berg zu kommen? Und wie kommt Mike aus seiner Beinkugel? Trotzdem ist wirklich alles so einfach, dass ein Level locker in 3 Minuten geschafft werden könnte.

Wären da nicht die Minispiele. Die sind in die Handlung integriert und schon mit Phantasie gemacht. Schieße die Mäuse aus dem Maisfeld ab, packe alles in einen Heißluft-Ballonkorb, was für den Flug benötigt wird. Feile den richtigen Schlüssel, spiele 4-Gewinnt, lass Frösche die Plätze tauschen. Die Minispiele sind zahlreich und vielfältig, dadurch haben sie an der Spielzeit einen mindestens so großen Anteil wie das eigentliche Abenteuer. Übersprungen werden können sie nur mit zwei Tipps im Gepäck.

Du beginnst du mit 5 Glühbirnen als Tipps und kannst auch maximal soviel haben. Sie werden durch Wimmelbildszenen aufgestockt, wenn du welche verbraucht hast. Dahin kommt man mit einer Lupe neben Kellie. Die Objekte in diesen Suchszenen sind zufällig - sowohl in ihrer Auflistung als auch in ihrem Standort - aber die Gesamtzahl ist derart begrenzt, dass doch immer wieder dieselben auftauchen, je öfter du einen Tipp brauchst. Es gibt Abschnitte im Spiel mit 2 Suchszenen, dafür gibt es einen Tipp. Für die Abschnitte mit 3 Suchszenen zwei Tipps. Auch wenn du keine Tipps benötigst, kannst du sie spielen, aber der Reiz lässt mehr als schnell nach.

Wärend die Grafiken im Comic-Stil gehalten und daher farbenfroh und schön anzusehen sind, ist die englische Sprache manchmal etwas strapaziert worden. Die Hintergrundmusik passt so gar nicht zu der eigentlich ernsten Geschichte. Und, man kann es nicht oft genug sagen: zu kurz, zu kurz, zu kurz! Lediglich Minispiel-Freaks werden hier eventuell ihre Freude dran haben.

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