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Journey of Hope: Jade Pearce
Nachlese

Download: Alawar (Englisch)(Entwickler)
Download: BigFish Games (Deutsch)

Herausgeber: Alawar
Entwickler: Mechlab

Wenn du Journey of Hope: Jade Pearce auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Claudia K.
Datum: 22.05.2010

 

Jade, Tochter eines berühmten Archäologen, erhält den Brief eines Freundes vom Vater. Dieser ist besorgt, denn Professor Pearce hatte sich an seinen Freund gewand und dringend um ein Treffen gebeten, da er bei seiner aktuellen Ausgrabung eine mysteriöse und besorgniserregende Entdeckung gemacht hat. Näheres hat er nicht verlauten lassen und zum Treffen erschien er nicht - der Freund bittet Jade, nach dem Vater zu suchen. Deine Aufgabe ist es, Jade dabei zu helfen.

Du suchst in verschiedenen Szenen ohne Zeitlimit nach Gegenständen, die anhand von Bildern angezeigt werden. Diese Listen sind mehr oder weniger willkürlich, solltest du noch einmal spielen, werden einige wenige Gegenstände ausgetauscht sein. Was du suchst, ist mehr oder weniger komplett sinnbefreit, ebenso wie die herumliegenden Gegenstände, die du nicht brauchst. Ab und an geht ein Gegenstand ins Inventar, du wirst ihn in meist noch in der selben, manchmal in der nächsten oder übernächsten Szene benutzen - wo und wann ist aber stets völlig ersichtlich.

Die ab und an auftauchenden Minispiele haben Kindergarten-Niveau, so besteht ein Brief aus 6 Teilen die an einer Pinnwand hängen und diese Teile sind nicht nur riesig, sondern es wurde vorsichtshalber, für den komplett debilen Spieler auch noch eine Vorlage erstellt, auf der du die Briefteile auf die korrespondierenden Umrisse legen musst. Danke, das war nötig. Diese sechs Teile hätten ja sonst Stunden des bastelns gekostet.

Jade hat zu Beginn und am Ende einer jeden Szene etwas zu kommentieren. Was sie sagt, ist nicht wichtig, es hat nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun und es ist einfach nur nervig. Gleichzeitig wird suggeriert, dass genau diese Kommentare die Geschichte weiter erzählen, was das Spiel noch sinnloser macht.

Wenn du also nach ca 2 Stunden das Ende des Spieles erreicht hast, wird dir Papa erzählen, warum und weshalb, aber wie Jade ihn finden konnte ist mir tatsächlich ein Rätsel geblieben.

Und es ist schade um das Spiel. Die Grafiken sind wirklich schön. Verdorben hat man sie, indem man die zu suchenden Objekte einfach hereingeschmissen hat. Dazu wurde dann auch noch dafür gesorgt, dass nichts oder zumindest nur wenig mit der Geschichte oder dem Ort zu tun hat. Viele Szenen spielen in Museen, Ausstellungsräumen. Was für ein Potential da drin steckt - und in der ersten Sekunde war ich angetan von Jane sogar zu erfahren, für wen die Austellung ist (z.B. Cortez). Bis ich dann sah, dass das nur wieder eine ihrer sinnlosen Bemerkungen war. Ob das nun eine Ausstellung für die Müllabfuhr, eine überdachter Trödelmarkt oder eine Museums-Austellung ist, ist eh nicht zu erkennen.

Der Tipp braucht relativ lang um sich wieder aufzuladen, was allerdings nicht all zu schwer ins Gewicht fällt, da dich meisten Gegenstände eh förmlich anspringen. Nur sehr selten wirst du zweimal schauen müssen und noch seltener den Tipp benutzen. Wenn, dann meist für etwas, was so transparent gemacht wurde, dass es kaum noch zu erkennen ist.

Journey of Hope: Jade Pearce ist tatsächlich eine Reise der Hoffnung - der Hoffnung, dass es irgendwann doch noch besser wird. Und es ist ein gutes Beispiel für einen Teil der Spiele, die immer wieder auf den Markt kommen. So kurz, dass sie ihr Geld nicht wert sind, Minispiele und Puzzle, die selbst ein vierjähriges Kind langweilen würde und als ob das nicht schon genug sei, blinken besonders "interessante" Stellen dann auch noch, damit der Spieler ja nicht selber suchen muss.

Das schöne, nämlich die eigentlichen Szenen und das interessante, die Geschichte am Ende von Papa erzählt, gehen komplett im Müll des Restes unter und in dem sich immer mehr einschleichenden Gefühl: Ich bin in einem Spiel gelandet, das Potential hat, aber niemand war da, der es hätte nutzen können. Schade, aber Nein, danke!

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