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Joan Jade und die Tore von Xibalba
(Joan Jade and the Gates of Xibalba)


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Artifex Mundi

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Autor: Sonja R.
30.06.2010


In Joan Jade und die Tore von Xibalba bekommt Joan die Nachricht, dass ihre Kinder sich im Dschungel verirrt haben. Die beiden sind in den Sommerferien in Yucatan, um bei Ausgrabungen zu helfen. Also macht Joan sich mit ihrem Mann auf den Weg nach Mexiko, um der örtlichen Polizei auf die Füsse zu treten. Da die es jedoch alles andere als eilig haben, macht sie sich selbst auf die Suche - und muss bald feststellen, dass die beiden wohl eher entführt als nur so verschwunden sind.

Die Suche ohne Zeitlimit beginnt im Zeltlager, in dem die beiden campieren. Es gibt eine verschlossene Truhe und dort könnte das enthalten sein, das du brauchst, um weiter in den Dschungel vorzudringen: eine Machete. Wie immer in diesem Spiel bekommst du sie auf Umwegen über Wimmelbilder oder Minispiele.

Eigentlich ist das auch ein Wimmelbildspiel, jedoch mit erstaunlich wenig Suchszenen darin. Der Hauptanteil der 8 Kapitel besteht aus Inventargegenständen finden und einsetzen und Minispielen. Beginnen wir mit den Inventargegenständen.

Es gibt sie in den Suchszenen, in den Minispielen oder sie liegen auch so am Ort herum. Das heisst für den Spieler: Alles mit der Maus absuchen, damit man nichts übersieht. Meistens gibt es noch andere Orte in dem Kapitel, an denen man diese Inventarobjekte dann einsetzt und sich zu Fuss zwischen ihnen bewegt. Aber der Weg dorthin muss in der Regel erst durch ein Minispiel freigemacht werden.

Die gibt es in rauhen Mengen, aber sie wiederholen sich immer wieder - wenn auch teilweise mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad. Es gibt Memory, das Finden von Paaren identischer Fische zwischen vielen anderen. Ausserdem Wortspiele, bei denen du anhand einer Textbeschreibung einen Begriff erraten musst. Nicht zur vergessen auch die Rohr-, Fallen- und Schieberätsel. Gerade die Schiebe- und Fallenrätsel werden im Laufe des Spiels immer schwieriger. Nach einer Aufladezeit können jedoch alle übersprungen werden. Die Schaltfläche zum Zurücksetzen des Minispiels ist immer woanders, das ist nicht so hilfreich. Auch passen sie im Grunde nicht wirklich zur Handlung, sondern wirken eher hineingeworfen.

Der Tipp steht immer zur Verfügung und lädt sich nicht allzu schnell wieder auf. Das ist aber nicht so schlimm, denn man braucht ihn eigentlich selten. Sehr viel mehr auf die Nerven gehen einem da die ständigen, ausschweifenden Erklärungen im Spiel. Am Anfang ist das ja in Ordnung, aber später noch...nein. Am heftigsten ist es bei dem Journal, in dem alle Erkenntnisse gespeichert werden und auch Joans Weg aufgezeichnet ist. Wenn du es aufklappst, folgen jedes Mal wieder dieselben langatmigen Erklärungen. Kann ja sein, dass man sie bei den ersten 20 Malen nicht begriffen hat! Was die Erklärungen angeht, wird der Spieler schon als dumm hingestellt.

Zusätzlich zum normalen Spielablauf gibt es an den Orten auch Artefakte und Spuren der Kinder zu entdecken. Die müssen nicht gefunden werden, bedeuten aber Trophäen, von denen du dir viele erspielen kannst.

Einen Wiederspielwert hat das Spiel kaum, denn alles liegt immer am selben Platz. Lediglich wenige zufällig aufgebaute Minispiele und das Erspielen aller Trophäen können hier wohl locken. Musik und Geräusche sind in Ordnung, man kann sich beides anhören. Letztendlich bleibt Joan Jade und die Tore von Xibalba eher ein Durchschnittsspiel mit guter Grafik, das nicht allzu lang geraten ist.

 

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