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Jetsetter
Nachlese

Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Uclick

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Autor: Sternchen

Für die Welt der Stars, Schönen und Reichen ist ein Jetsetter ungemein wichtig. Er erfüllt alle Wünsche ohne großes Aufsehen und ist dabei noch sehr diskret. Eine Journalistin möchte gern wissen, wie das Leben mit einem so interessanten Beruf aussieht und du erzählst ihr acht Geschichten - natürlich mit veränderten Namen, versteht sich.

So beginnt die Geschichte und wird zwischendurch auch immer wieder in gezeichneten Bildern weiter erzählt. Ob es Helga, Athens, Sir William, Gouverneur Grant, Antonio, Eva, Uno oder Billie und Julie sind, zu jedem gibt es eine Geschichte. Am Ende dieser Geschichte passiert jeden VIP allerdings etwas Dummes: Er oder sie verlegt irgend etwas. Die Aufgabe der Jetsetterin ist es natürlich, danach zu suchen.

Damit sind wir schon mitten in den Rätseln. Jedes Kapitel hat eines zum Abschluss. Sie können übersprungen werden, aber das ist dann nur halb so interessant. Es wird lediglich gesagt, was der Promi verloren hat und dann muss der Spieler selbst heraus finden, wie er an den Gegenstand kommt. Es gibt keine Hinweise oder Tipps. Die einzige Hilfe besteht aus Texten, die beim fahren mit der Maus über den Bildschirm angezeigt werden. Erscheint so ein Text, wird dieser Gegenstand auf jeden Fall benötigt, um das Rätsel zu lösen.

Der größte Teil des Spiels besteht aber aus Wimmelbildern. Die Grafik dieser Bilder ist gestochen scharf und herrlich anzusehen. Die Objekte sind klar und deutlich zu erkennen. Schade ist nur, dass sich die Orte und auch die Objekte immer wieder wiederholen, so wird das Spiel später zäh wie Kaugummi und man wünscht sich das Ende herbei. Auch wenn jeder neue Promi 2 - 3 neue Orte spendiert bekommt. So oft wie ich in der Bar war, müsste ich jetzt ziemlich beschwipst sein.

Trotz - oder gerade wegen - der klaren Grafik ist es oft nicht leicht, die Objekte zu finden. Das mag daran liegen, dass man die Details so schön sehen kann und dadurch auch abgelenkt ist. Es gibt aber genügend Tipps. Immer, wenn ein Objekt gefunden wurde, gibt es Geld. Für dieses Geld kann man sich jederzeit über die Karte Tipps kaufen. Es gibt 6 verschiedene davon, wobei man recht schnell seinen Lieblingstipp entdeckt. Einer gibt dir 2 Minuten mehr Zeit, der nächste setzt die Zeitstrafe außer Kraft, damit du mal wahllos umherklicken kannst. Außerdem lassen sich 10 Objekte aus dem Suchbild entfernen, damit die Übersicht besser wird. Der nächste zeigt dir ein Bild des obersten Objekts auf deiner Liste an. Dann kannst du noch 2 Objekte von deiner Liste streichen oder einfach den gesuchten Gegenstand direkt im Bild anzeigen lassen. Die Preise sind unterschiedlich und sollte das Geld nicht reichen, ist in jedem Suchbild ein Casino-Chip versteckt. Mit ihnen kannst du im Spielcasino an einem Spielautomaten, beim Black Jack oder Roulette etwas dazu verdienen oder auch verlieren.

Trotz der schönen Optik hat das Spiel aber einige Minuspunkte. Es wird recht langatmig durch die Wiederholungen und es kommt öfters vor, dass Objekte an einem ganz bestimmten Punkt angeklickt werden müssen. Sonst erkennt das Spiel den richtigen Klick nicht. Noch schlimmer fand ich aber, dass Suchobjekte außerhalb des Bildschirms waren. Auch hatte ich mehrere Male, dass noch nicht einmal der direkte Suchtipp war zu sehen. Ich musste diese Objekte dann durch den "Verschwinde-von-der-Liste-Tipp" aus der Liste streichen lassen, weil es keine Möglichkeit gab, sie irgendwie anzuklicken. So etwas darf einfach nicht passieren, und schon gar nicht mehrmals.

Alles in Allem ist Jetsetter ein Wimmelbildspiel mit hervorragender Grafik, nicht unangenehmer Hintergrundmusik und schönen Hintergrundgeräuschen. Die bestehen aus dem Kameraauslöser im Fotoatelier oder den Wassertropfen in der Höhle. Im ersten Kapitel sind 4 Suchbilder und im achten Kapitel sind es dann schon 11, jeweils plus Rätsel. Das ist eine ordentliche Zeit und wer sich an den Fehlern des Spiels nicht stört, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren.

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