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Jessica - Secret of the Carribean
Nachlese

Herausgeber: Playfirst
Entwickler: Waterfall Interactive

Download: BigFish Games.com
Download: Playfirst (Entwickler)

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Autor: Sonja R.

Jessica hat ihre Reisebekanntschaft Tony geheiratet und gemeinsam steigen beide mal wieder aus dem Flugzeug, aber - Tony wird direkt entführt. Jessica macht sich auf die Suche...

Es macht ein wenig den Eindruck, als ob man aus einem Spiel mit normaler Länge einfach mal zwei gemacht hat, weil es dann ja doppelt Einnahmen aus den Käufen gibt. Beide Teile, Jessica - Mysterious Journey und Jessica - Secret of the Carribean zusammen würden nämlich ein Spiel mit ordentlicher Länge ergeben, jedoch auch der zweite Teil ist wie auch der erste einzeln genommen recht kurz. Wenn man von den Rätseln am Schluss des Spiels mal absieht, zu denen wir aber noch kommen.

Grafisch ist Jessica wieder gut dabei, deutlich und die Gegenstände werden in Originalgröße dargestellt. Es wird nichts schweben oder an unmöglichen Stellen zu finden sein, sondern genau da, wo man es auch vermuten würde. Das führt nur dazu, dass man eigentlich nur alles anzuklicken braucht, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Im Relaxed-Modus gibt es keine Strafe für falsches Klicken, da kann man seine Items immer reihrund abgrasen. Kleine Animationen wie dampfender Kaffee bereichern das Ganze aber auch wieder. Nur manchmal, vor allem in den Dunkelszenen, sind ohnehin dunkle Gegenstände fast nicht zu sehen.

Aber es gibt ja auch wieder den Tipp. Er lädt sich schnell wieder auf und während des Aufladens kann man den Bonustipp benutzen - vorausgesetzt, man hat alle drei Fische im Bild gefunden. Die Hintergrundmusik erinnert vage an eine Filmmusik des Erwachsenenbereichs, die stellt man besser ab.

Aber nun zu den Rätseln. Während des Spiels, das an sich mit 8 Leveln, in denen sich etwas 3 Suchbilder tummeln, nicht wirklich an Länge was zu bieten hat, tauchen eher lasche Rätsel auf. Puzzles, die aber zum ersten Teil hin verbessert worden sind, indem man ein Teil auch so wieder ablegen kann. Kommt man aber dem Schluss näher (und passiert schneller, als man denkt), wird es haarig. Teilweise sogar richtig haarig. Das liegt teilweise an den Rätseln selbst, aber auch an mangelnder Erklärung dazu.

Entschärfe mal eine Bombe, an der 8 Kabel hängen. Du weißt nicht, wieviel Kabel zerschnitten werden müssen, du weißt nicht welche Kabel und du weißt nicht in welcher Reihenfolge. Es hält auch niemand für nötig, dir da einen Hinweis zu geben. Wurschtel dich selbst durch, ist hier die Devise. Grundsätzlich gibt es weder Tipps bei den Rätseln noch die Möglichkeit, sie zu überspringen oder die Ausgangsposition wieder herzustellen. Dazu musst du erst zur Karte wechseln. Noch besser wird es aber ganz zum Schluss. Erstmal heraus zu finden, was die Schalter bewirken und dann die Zahl damit richtig einstellen - das ist echt eine Herausforderung. Eher einfach dagegen ist das Haus, in dem du von Punkt A nach Punkt B gelangen musst, ohne die Wände zu berühren oder später in die Fallen zu tappen.

Es ist irgendwie ein Spiel der Gegensätze, wie auch der erste Teil. Kindergartenspiele, im Gegenzug aber auch Rätsel, die den intelligentesten Menschen einiges abfordern. Lass dich nicht im Hauptmenü davon irritieren, dass du beim Start des Spiels (solltest du schon gespielt haben) als Option nur "New" stehen hast. Das Spiel macht hier tatsächlich am gespeicherten Punkt weiter. Teilweise knackige Rätsel, leider erst zum Schluss hin, machen das Spiel dann doch wieder interessant und da man ewig und drei Tage für die Lösung braucht, gibt man entweder auf oder hat doch etwas länger was davon.

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