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Jessica - Mysterious Journey
Nachlese

Herausgeber: PlayFirst
Entwickler: Waterfall Interactive

Wenn du auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang.

Autor: Sonja R.

Jessica hat erstmal genug von dem Stress im Berufsleben und möchte in der Sonne ausspannen. Auf dem Flug trifft sie einen jungen Mann, der sie um ihre Gesellschaft bittet und erfährt, dass er nicht nur in den Urlaub unterwegs ist. Er sucht einen Schatz: den Stein von Abraham. Natürlich bittet er Jessica, ihm zu helfen.

Da lernt sie nun also ihren Tony kennen und im Zeit- oder Zeitlosmodus legt ihr beiden los und du erfährst zwischen den Kapiteln immer im Comic-Stil, wie die Geschichte weiter geht. Stell dabei aber lieber den Ton ab, denn das Geklimper der Hintergrundmusik ist wirklich grauenhaft. Ganz im Gegenteil die Grafiken: sie sind klar, deutlich und einfach schön. Nur so ist es auch möglich, die zu suchenden Objekte in Originalgröße darzustellen. Der Radiergummi ist also sehr klein und der Stift ebenfalls. Du musst diese Dinge aber nicht schwebend unter der Decke vermuten, sondern da, wo sie im wirklichen Leben auch hingehören: Auf dem Schreibtisch oder vielleicht auch unter den Tisch gefallen. Für jedes abgeschlossene Suchbild erntest du als nette Beilage Applaus.

Deine Suche führt dich an 10 unterschiedliche Orte, die du dann auch unter immer wieder anderen Voraussetzungen absuchst. Sie sind von den Objekten dann anders bestückt und auch die Aufgaben sind anders gestaltet. So hast du häufig nur die Umrisse der gesuchten Gegenstände in deiner "Liste". Manche Silhouetten sind dabei oben und manche unten aufgeführt. Auch die nachrückenden gehen mal nach oben und mal nach unten. Den Sinn dahinter habe ich bis zum Ende des Spiels nicht begriffen, aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären?

Auch Unterschiedsuchbilder gibt es, die als Extra zur Seite gescrollt werden müssen. Du siehst auf beiden Seiten nur etwa die Hälfte und musst dir die andere Hälfte dadurch sichtbar machen. Natürlich suchst du auch entsprechend einer geschriebenen Liste. Hier sind die Worte oft schwer zu entziffern, zum einen wegen der Schriftart und zum anderen wegen der Farbe auf ähnlichem Untergrund. Auch im Dunkeln in einem Lichtschein wird gesucht. Aber es sind auch zum Beispiel 10 Münzen zu finden oder 15 Blumen. Abgesehen davon, dass die Objekte oft sehr klein sind, liegen sie ausserdem manchmal auch hinter anderen Gegenständen, so dass sie teilweise verdeckt sind. Trotzdem sind sie erkennbar.

Falls es mal nicht so sein sollte, kannst du den Tipp benutzen. Der lädt sich schnell wieder auf und zeigt durch bunte Sterne den Standort eines willkürlichen Objekts an. Einen Bonustipp gibt es auch noch. Den kannst du benutzen, wenn der normale Tipp noch lädt - aber er muss erst erarbeitet werden. In jeder Szene sind 3 Fische versteckt, die zusammen den Bonustipp ergeben.

Zusätzlich zu den Suchbildern gibt es an jedem Ort ein Minispiel, die in der Hauptsache aus 2 unterschiedlichen Varianten von Puzzles und Memory bestehen. Lediglich die letzten beiden Orte bescheren dir ein wirkliches Rätsel, wobei beide nur durch Kombinationsgabe gelöst werden können. Vor allem das letzte Rätsel am versteckten Ort hat es wirklich in sich und der Sprung von den eher laschen Puzzles und Memorys zu diesen beiden ist sehr groß. Zu allem Überfluss steht bei keinem Minispiel ein Tipp zur Verfügung oder dass du es gar überspringen könntest. Lediglich eine Erklärung, was zu tun ist, ist abrufbar. Als Krönung des Ganzen ist es noch nicht mal möglich, ein Minispiel zurück zu setzen. Das ist vor allem bei dem Code-Rätsel etwas blöd, denn wenn die Liste deiner Versuche voll ist, musst du zurück zur Karte, um dann mit leeren Felder wieder neu beginnen zu können.

Jessica - Mysterious Journey ist für mich ein Spiel der Gegensätze. Eine gelungene Grafik, unmögliche Musik. Abwechslung bei der Darstellung der Suchszenen, aber lasche Minigames. Zum Schluss aber zwei Rätsel, die wirklich Einsatz fordern. Und leider kommt dieser Schluss sehr, sehr schnell: jeder, der mehr als 2 Stunden benötigt, darf sich freuen. Wahrscheinlich liegt es dann aber an den Rätseln.

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