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Jane Angel: Das Rätsel der Templer
(Jane Angel: Templar Mystery)
Herausgeber: Maxgen
Entwickler: Maxgen

Wenn Du Jane Angel: Das Rätsel der Templer auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
Datum: 07.10.2010

Jane Angel ist Kunstexpertin beim FBI und hat eigentlich ihren freien Tag. Bis ihr Chef anruft, dass am Flughafen von Los Angeles Schmugglerware sichergestellt wurde. Da auch einige alte Münzen aus dem Mittelalter dabei sind, ist Janes Interesse geweckt und sie macht sich auf den Weg - freier Tag hin oder her. Und tatsächlich, sie sind aus dem Mittelalter und Jane macht sich an die Arbeit.

Die Ermittlungen kannst du wahlweise mit Zeitlimit oder im entspannten Spiel führen. Der Zeitmodus ist allerdings nur geübten Spielern zu empfehlen, da die veranschlagte Zeit pro Kapitel im Laufe des Spiels weniger wird. In den letzten beiden Kapiteln ist sie dann sehr knapp und das gesamte Kapitel muss wiederholt werden, wenn sie abgelaufen ist.

Die Suchlisten sind lang und in drei Schwarz-Schattierungen geschrieben. Das ist eine gute Hilfe, denn die Suchszenen müssen mit gedrückter linker Maustaste nach links und rechts geschoben werden. Nur so kann man alles finden. Ist nun ein Begriff in schwarz auf der Liste, kannst du ihn vor dir irgendwo finden. Steht er in grau dort, siehst du nur einen Teil von dem Gegenstand. Bei einem Wort in hellgrau musst du die Szene verschieben, denn dann ist es in der momentanen Position gar nicht zu sehen.

Zum Abschluss kommen bei einigen Szenen noch orangene Etiketten zum Einsatz. Die Objekte stehen am Ende auf der Liste und sind mit einer Sonne davor gekennzeichnet. Eben diese bekommen beim Finden dieses Etikett. Es sind Gegenstände, die in einer bestimmten Abfolge etwas bewirken. Die Etiketten müssen dann in der richtigen Reihenfolge angeklickt werden und werden dadurch nummeriert. Du kannst dann beobachten, was passiert und was das Ergebnis dieser Abfolge ist.

Dass du etwas nicht siehst, wird dir öfters passieren, denn alles ist geschickt platziert, so dass man tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Mir ging es öfters so, dass ich ein grösseres Objekt direkt vor mir, es aber nicht bewusst gesehen habe. Andere Gegenstände dagegen sind sehr klein und man muss genauer hinsehen.

Bei der klaren Grafik kann man sich das aber auch erlauben. Da ist nichts undeutlich oder nicht erkennbar. Wenn du es siehst, weisst du sofort, was es ist. Die Hintergrundgeräusche korrespondieren insgesamt gut zu den Orten.

Ein bisschen irritiert hat mich die Hintergrundmusik, die eigentlich so gar nichts mit dem Geschehen im Spiel zu tun hat. Ich bin überhaupt kein Klassikfreund, aber die Mondschein-Sonate kenne ich. Erstaunlicherweise fand ich es ganz angenehm, sie im Hintergrund zu hören.

Jedes Wimmelbildspiel, das etwas auf sich hält, hat Minispiele - so auch dieses. Sie sind in den Kapiteln verteilt und bestehen aus dem Puzzlen von Papierfetzen, einem Logikspiel mit dem Bilden von Reihen einer Farbe und dem Verschieben von Quadraten zu einem Bild. Alle können nach einer Wartezeit von einer Minute übersprungen werden.

Auch der Tipp hat eine Aufladezeit, und zwar von exakt 25 Sekunden. Er wird schon öfters gebraucht, sei es in den normalen Suchszenen oder in den Fotos und zusammengebastelten Karten oder Bildern. Die Fotos haben den besonderen Effekt, dass immer nur eins aktiv und damit sichtbar ist, die anderen verschwinden dahinter. So muss man sich immer alle nacheinander ansehen, was das Suchen erheblich erschwert und zu einer Herausforderung macht.

Nicht vergessen sollte man auch die besondere Form der Unterschiedsuchbilder. Auf einer Seite sind die Gegenstände an anderen Stellen platziert und die Aufgabe ist es, sie im rechten Bild dorthin zu verfrachten, wo sie auch im linken zu finden sind. Das heisst dann erstmal suchen, wo sie momentan liegen und dann nochmal suchen, wo sie eigentlich hin gehören. Auch das Herausfinden von zeitlich nicht passenden Objekten in Gemälden ist nicht von schlechten Eltern.

Nein, leicht ist Jane Angel: Das Rätsel der Templer nicht. Die Minispiele sind gut zu machen, aber das Suchen selbst erfordert ein gutes Auge. Fünf Kapitel mit je fünf Leveln hört sich nicht viel an und oft bedeutet das eine geringe Spielzeit. Hier aber ist man mit etwa 4 Stunden oder mehr Spielzeit dabei. Im Hauptmenü sind nach dem Abschluss alle Orte zum Suchen von allen im Spiel vorkommenden Objekten anwählbar.

Es ist ein gutes Wimmelbildspiel mit einigen Besonderheiten, die es so interessant und unbedingt empfehlenswert machen.

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