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Jack of all Tribes


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Divo Games


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Autor: Claudia K.
Datum: 07.02.2011

Jack, unser Held, hat ein Freiticket für eine aufregende Achterbahn gewonnen. "Ein unvergessliches Abenteuer" und "Tauche ein in eine ganz besondere Welt" sagt die Werbung für dieses Fahrgeschäft. Woher hätte Jack ahnen sollen, dass dies wörtlich zu nehmen ist? Und so geht die Fahrt los und endet, unerwartet und unverhofft irgendwo in der Vergangenheit bei einem längst vergessenen Volk, das dringend Hilfe braucht.

Gemeinsam mit Jack und der Tochter des Häuptlings, Rainbow, machst du dich auf den Weg um an vielen Orten die Zerstörung zu reparieren, die der Große Menhir und seine Leute hinterlassen haben. An jedem Ort musst du Holz sammeln, Hütten bauen und bestimmte Aufgaben erfüllen.

Diese bestehen in der Regel darin, einige Häuser zu bauen, aufzuwerten, die Arbeiter bzw. Dorfbewohner glücklich und zufrieden zu machen. Dazu kommen dann Aufgaben, die dir die ältesten der Region übertragen oder du musst mit einer Gruppe Eindringlinge fertig werden, die die Häuser zerstören und die Dorfbewohner verängstigen.

Zwar gibt es in jedem der 40 Level ein Zeitlimit, dies ist aber nur dazu da, eine hübsche Flagge auf der Karte zu erhalten. Hältst du die Zeit nicht ein, kommst du trotzdem weiter und kannst jedes Level jederzeit über die Karte noch einmal spielen. Allerdings werden dir neuere Aufwertungen dann nicht helfen. Genutzt werden können immer nur Aufwertungen, die ursprünglich im Level aktiviert waren.

Klickst du ein Grundstück an, werden bis zu fünf Arbeiter kommen und das bauen, was vorgesehen war. Eine freie Wahl was du wo bauen möchtest hast du nicht. Für den Bau benötigst du Holz, dass von der Sägemühle oder von gefällten Bäumen kommt. Hast du keine fünf Arbeiter zur Verfügung, weil diese woanders arbeiten, werden sie automatisch dorthin gehen, sobald ihr vorheriger Auftrag erfüllt ist.

Mit jedem Hausbau und mit jeder Aufwertung erhältst du neue Bewohner. Zusätzlich gibt es Gold. Aber nur Häuser reichen den Arbeitern nicht. Sie wollen essen, dafür gibt es eine Feuerstelle, aber die Nahrung müssen die Dorfbewohner entweder von Büschen pflücken oder du brauchst eine Schweinefarm, die automatisch Nahrung produziert, sofern du sie mit mindestens einem Arbeiter bestückst. Auch die Sägemühle braucht mindestens einen Arbeiter.

Da die Arbeiter nicht spezialisiert werden, kannst du sie überall einsetzen. Und so ist deine Arbeitsfläche ein fröhliches Gewusel von Männlein, Weiblein, einem Dino-Baby und ab und an mal ein paar Barbaren, die mit einem Hammer kräftig was auf die Mütze bekommen. Alles, was gefunden und produziert wird, muss ins Haupthaus gebracht werden, nur dann wird es dir auch angerechnet. Zusätzlich zur Erledigung aller Aufgaben aber musst du auch dafür sorgen, dass deine Arbeiter zufrieden sind. Nicht nur, dass sie essen wollen, auch eine Drink an der Bar, ein Theaterbesuch oder ein erholsames Bad stehen auf der Wunschliste ganz oben. Nicht zu vergessen der Ritt auf dem Dino-Baby, der beiden Beteiligten offensichtlich Spaß macht. Hier wird das Angenehme mit dem Nützlichen kombiniert, denn die Bewohner zahlen für ihr Vergnügen. Ist die Vorstellung aus, das Bad beendet, der Drink getrunken hinterlässt der zufriedene Dorfbewohner Goldstücke. Wenn du sie anklickst, werden sie ebenfalls ins Haupthaus gebracht.

Jack of all Tribes ist ein nettes Spiel. Es gibt nur wenige Level, bei denen man tatsächlich gut überlegen muss, wie man sie zu Ende bringt, aber es macht Riesenspaß. Zwischendurch gibt es immer wieder mal einen Wimmelbildszene, nach deren Abschluss du dann etwas erhältst, was deine Arbeiter schneller arbeiten lässt, dir mehr Gold oder Holz bringt. Es sind Objekte aus der Zukunft, die Jack dann dafür nutzt, in der Vergangeheit besser voran zu kommen.

Es geht sehr gerade aus, in diesem Spiel. Du siehst, was du zu tun hast, bei Sonderaufgaben werden dich Pfeile darauf hinweisen. Deine Zeit ist nicht all zu knapp bemessen, die Aufgaben nicht schwierig. Es gibt nur wenige Gebäude, du wirst nie selber entscheiden müssen, was du nun baust oder nicht. Von daher gesehen ist Jack of all Tribes eher ein Klickmanagementspiel. Ein echter Minuspunkt ist das Ende - irgendwie gibt es keines, der Text drückt aus, dass du noch was zu tun hast, aber alles was kommt, ist der Abspann. Selbst wenn es eine Fortsetzung geben soll, wäre es schöner gewesen, ein tatsächliches Ende zu haben.

Dem Spaß allerdings tut auch das keinen Abbruch. Jack of all Tribes ist ein wundervolles Spiel an dem sich auch Anfänger gut versuchen können, weil die Schwierigkeitskurve langsam steigt. Für die Vielspieler ist es ein eher entspannendes Spiel, dass viel Freude macht. Einen Probedownload ist es auf jeden Fall wert!


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