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Island: Das verschollene Medaillon
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Specialbit Studios
Download (Normal): BigFish Games.de

Wenn Du Island: The Lost Medallion auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
01.04.2010

Ungeduldig wartet James, dass seine Freundin Pam von einer grossen Forschungsreise nach Hause kommt. Als er sie abholt, erzählt sie bereits im Auto ganz aufgeregt, dass sie eine Insel mit einer alten Inka-Kultur entdeckt hat. Als beide dann nachts schlafen, wird Pam klammheimlich aus der Wohnung entführt. James macht sich natürlich sofort auf die Suche nach Hinweisen, wie er zu dieser Insel kommt. Er verschafft sich Zugang zu ihrem Computer, denn eigentlich kann Pam nur dort sein...

Obwohl James seine Freundin natürlich so schnell wie möglich finden will, spielst du ohne Zeitdruck. Das beginnt mit einer für das Spiel typischen Szene: Am unteren Bildschirmrand hast du mehrere Gegenstände, die in ihre Einzelteile zerlegt sind. Diese Einzelteile musst du nun suchen, damit sich diese Objekte zusammen setzen und somit zum Inventarobjekt umgewandelt werden. Natürlich sind nicht gleich alle Teile zu finden, sondern das eine oder andere muss erst verwendet werden, um das nächste zu vervollständigen.

Die Stellen, die für solche Aktionen interessant sind, werden mit einem Auge, Zahnrad oder auch einer Hand an der Maus angezeigt. Die Abläufe sind logisch und von daher gut zu bewältigen. Man muss sich eben nur richtig umsehen, um die relevanten Stellen zu erkennen und ab und zu mal zwei Inventarobjekte miteinander kombinieren.

Diese Teil-Such-Szenen mit Inventar wechseln sich unregelmässig mit reinen Wimmelbildern ab. Es gibt eine lange Liste, die abzuarbeiten ist und immer wieder gehen auch gefundene Gegenstände ins Inventar, um danach eingesetzt zu werden. Das Suchen macht sehr viel Spass und das hat zwei Gründe:

Die Grafik ist herrlich anzusehen und sehr detailliert. Du wirst keine Feder irgendwo in den Wolken schweben sehen oder eine Kerze unter Wasser brennen, es wurde Wert auf Realismus gelegt. Kleine Animationen wie der Koffer und das Steuerrad, die noch vom explodierten Schiff unter Wasser sinken oder das vorüber fliegende Flugzeug sind nur zwei Beispiele. Und der andere Grund hängt auch beispielsweise mit diesem Flugzeug zusammen. Du hörst das Geräusch, das so ein Flugzeug verursacht und auch alle anderen Nebengeräusche sind schlichtweg einmalig gelungen. Dass die Musik alles angehm unterstreicht, ist schon fast selbstverständlich.

Immer wieder dazwischen sind die Minispiele, die einen Bezug zu der zwar gewöhnlichen, aber nicht schlechten Handlung haben. Viele sind zufällig gestaltet, von der Anfangskonstellation bis hin zur Lösung. Da wäre als Beispiel das Einstellen eines Codes nach der Position von Schachfiguren (keine Angst, man muss kein Schach können). Oder das Fangen von vorbei flitzenden Buchstaben mit einem Kranhaken. Rechenaufgaben mit Inka-Symbolen müssen gelöst werden. Es gibt aber auch die, die bei jedem gleich sind. Du musst durch ein Labyrinth laufen, darfst aber keinen Weg neu überkreuzen oder auch ein normales Tauschpuzzle.

Im Norizblock gibt es eine Erklärung zum Minispiel, aber trotzdem musst du manchmal erst überlegen, was du genau tun sollst. Die grauen Zellen werden also gut beansprucht. Nach einer Aufladezeit ist jedes Minispiel ohne Strafe überspringbar.

Eine Aufladezeit benötigt auch der Tipp im Spiel, nämlich genau 40 Sekunden. Wenn du Einzelteile oder nach Liste suchst, zeigt er dir die Position des Objektes an, das du in der Liste oder im Einzelteil anklickst. Bei den Inventarobjekten ist er dagegen kaum hilfreich. Bemüh den Tipp und klick dann auf den Schlüssel, um zu erfahren, wo er hin gehört. Dein Hinweis wird sein: "Damit wird etwas geöffnet". Ach nee, wäre ich von selbst nicht drauf gekommen!

Island: The Lost Medaillon ist ein Spiel, das unbedingt empfehlenswert ist. Seit langem habe ich hiermit mal wieder ein Spiel gespielt, das mich an den Bildschirm gefesselt hat und noch dazu nicht allzu kurz ist. Obwohl man sich nicht frei bewegen kann, bitte mehr davon!

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