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Isla Dorada - Episode 1: Die Dünen von Ephranis

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Herausgeber: Fun Forge Digital
Entwickler: Fun Forge Digital

Download: BFG Games.de

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Autor: Heike H.
Datum: 13.09.2011

Die junge Schatzsucherin Jessica Pandorra findet einen mysteriösen Gegenstand, nach dem schon viele gesucht haben. Doch als sie ihn bewundernd in den Händen hält, fällt sie in Ohnmacht und erwacht auf einer geheimnisvollen Insel  in einem Eingeborenendorf. Nette Eingeborene sprechen sie an und helfen ihr weiter auf dem Weg durch die Insel. Aber all diese Personen, denen sie begegnet  geben ihr  nur noch mehr Fragezeichen auf. Jeder scheint sie zu kennen, aber ihr fehlt jede Erinnerung.

Als Jessica läufst du durch das Dorf und in die verschiedenen Häuser. Du öffnest Türen, suchst und sammelst Gegenstände, wobei von „suchen“ nicht wirklich die Rede sein kann. Aufdringliches Glitzern, dass nicht durch einen zweiten Modus unterbunden werden kann, zeigt dir sofort, was es für dich Interessantes gibt. Von den Eingeborenen erhältst du zusätzliche Aufgaben, die auch in deinem Logbuch festgehalten werden.

So recht wissen weder du noch sie, was man eigentlich tun soll. Natürlich, die Aufgaben erfüllen, aber die Geschichte ist konfus, hat keine rote Linie und so kämpft  man sich durch das Spiel. Jessica’s Erinnerungen kommen dadurch aber auch nicht wieder.

Gegenstände, die du in den Szenen oder in den zahlreichen Wimmelbildern findest, wandern ins Inventar und werden dort aus dann genutzt.  Manche Wimmelbilder sind angenehm und bunt, manche wirken etwas verwaschen, die Objekte sind aber trotzdem leicht zu finden. Verwirrend wird es, wenn du in eine Art Geisterwelt fällst und dort in graublauen Grafiken „möglichst schnell“ durch das abarbeiten der Liste wieder heraus kommen sollst. Ein Zeitlimit gibt es auch hier nicht und außer das du auch dort Gegenstände für dein Inventar findest, scheint das Ganze keine weitere Bedeutung zu haben.

Sollte man nicht weiter kommen, kann man einen Tipp benutzen, der sich schnell wieder auflädt. Zwischendurch kommen kleine, sehr leichte Minirätsel, die nach kurzer Wartezeit übersprungen werden können. Die Grafik ist in Ordnung, nichts Weltbewegendes. Der Comic-Stil ist sicher nicht Jedermanns Geschmack und gerade die grau-blauen Szenen sind eher eine Zumutung fürs Auge. Die Musik im Hintergrund ist eher ein Grund ohne Ton zu spielen, sie wird schnell monton.

Nach ca. 1-1,5 Std. Spielzeit hat man das Ende erreicht, das heißt,  es ist gar keine Ende, weil Jessica wieder in  Ohnmacht fällt bevor sie ihr Ziel erreicht hat, und dann….."Fortsetzung folgt". Ein Spiel ohne Anspruch, das außer einem verständnislosen Kopfschütteln keinerlei Eindruck hinterlässt. Es fällt schwer etwas darüber zu sagen, weil es so gar nichts zu sagen gibt. Die kurze Spielzeit und die (eigentlich schon im Titel) angekündigte Fortsetzung machen ärgerlich. Zwei (oder gar mehr) Spiele, die zusammen eins ergeben hätten? Nein, Danke.


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