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I Spy: Fun House: Entdecke einen Jahrmarkt voll von Gehirnschmalz fordernden Illusionen in diesem Wimmelbildspiel. Mach dich bereit und betritt eine Welt, in der einfach alles auf den Kopf gestellt ist. Löse hintergründige Rätsel und spiele dich durch die Level um Eintrittskarten für das "Fun-House" zu gewinnen. Je mehr Eintrittkarten du gewinnst, desto mehr Spiele schaltest du im Fun House frei.

Nun, DAS deckt sich nicht so ganz mit meinen persönlichen Erfahrungen. Im Fun House (womit ein Zelt auf einer Kirmes gemeint ist) habe ich vielmehr entdeckt, wie schnell PC - Spiele einen Menschen doch agressiv machen können.

Du kommst in eine Wimmelbildszene und als erstes liest dir eine Dame alle Objekte vor, die es zu suchen gilt. Nun gut, dachte ich. Die "I spy" - Serie ist für Kinder konzipiert. Vielleicht denken die, die Kinder können besser hören als lesen. Oder denken an Kinder, die noch nicht lesen können. Du suchst also nach den Objekten. Für den Fall, dass du eines findest: Das Objekt bleibt wo es ist (sehr praktisch, wenn du drei oder vier Objekte einer Art suchen musst *ironisch die Augenbraue hochzieht*, es wackelt nur mal und die Dame wiederholt: 1 Mond. Oh fein. Danke. Das habe ich ja nicht gesehen, dass es ein Mond ist. Ich habe ja auch nicht laut Anweisung in der Liste nach einem Mond gesucht. Da ist es schon wichtig, dass man mir das sagt.
Hurtigen Auges habe ich bereits das nächste Objekt entdeckt. Einen Regenschirm. Aber der lässt sich nicht anklicken. Warum denn nicht? Ahhhhhhh, ok, der Mond hat noch gewackelt, die Dame sprach noch, der Suchbegriff hatte in der Liste noch nicht die Farbe gewechselt. Nun, geduldig warte ich, bis alles erledigt ist, klicke meinen Regenschirm er wackelt, die Frau spricht, die Farbe wechselt. Und ich sehe das nächste Objekt. Direkt neben dem Mond. Ich klicke. Oh, dumm, leicht daneben, dass war der Mond. Aber nicht schlimm, noch mal klicken, diesmal den Stuhl, den ich eigentlich wollte. Geht nicht. Der Mond wackelt, das Frauenzimmer erzählt mir, dass es ein Mond sei, blablabla.

Endlich habe ich mich durch die Szene gekämpft, ich überlege, ob ich Oropax im Haus habe. Aber für eine Nachlese sollte Ton schon sein. Sonst kann man ja nichts sagen. In die nächste Szene und los geht es mit suchen. Die Augen tränen, aber ich kann nichts entdecken. Was ist passiert? Warum finde ich kein Objekt? Die vorher so gesprächige Quasselstrippe schweigt. Durch Zufall klicke ich einen Zauberstab an und plötzlich ändert sich der Bildschirm und ich sehe! Ich sehe. Ah, ok, ich bin im Zelt des Zauberers, da hätte ich ja auch gleich drauf kommen können (meine Augenbraue geht höher).

Mühsam suche und finde ich mich durch ca. 20 nicht immer logische Objekte, stets bestätigt durch das Weib, das seinen Mund nicht halten kann. Und dann passiert, was jedem Wimmelbildspieler mal passiert: Der Affe ist nicht zu finden. Nicht mit, nicht ohne Zauberstab. Ich kann ihn einfach nicht entdecken. Ich mache mich also auf die nächste Suche. Nämlich nach dem Hinweis. Ich suche. Und suche. Und suche (meine Augenbraue nähert sich allmählich dem Haaransatz). Vergeblich. Es gibt keinen........

Nach einer halben Stunde hatte ich Angst, meine Augenbraue würde sich ungebremst bis zum Nacken zurückziehen und war derartig genervt von der dusseligen Kuh, die da spricht und der völlig lahmgelegten Spielmechanik, dass ich a) ohne von weiteren medizinischen Fachkenntnissen beschwert bei der Tussi gern eine Stimmbandtransplantation vorgenommen hätte und b) PC und Monitor durch ein geschlossenes Fenster geworfen hätte, wenn mich nicht das letzte Quentchen Selbstbeherrschung davor gerettet hätte.

Und damit setzt sich I spy: Fun House ohne jeglichen Zwischenhalt unverzüglich an die Spitze der Spiele, die zu vermeiden ich jedem nur empfehlen kann.

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