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Hypnosis: Im Bann der Träume


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Herausgeber: Nevosoft
Entwickler: Nevosoft

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.com

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Autor: Maja K.
Datum: 05.07.2013

Ein Arzt einer psychiatrischen Klinik ist unter mysteriösen Umständen verschwunden und die Polizei bittet dich, als erfahrene Hypnotiseurin, zu helfen. In der Klinik angekommen stellst du schnell fest, dass sich die Patienten äußerst seltsam verhalten. Alle eint eine besondere Begabung, bzw. Intelligenz und seit dem Verschwinden des Arztes auch noch Angstzustände. Mittels Hypnose bist du in der Lage in die Träume der Patienten einzutauchen und die diversen Phobien zu bekämpfen.

Bei Hypnosis: Bann der Träume lässt du dich auf ein Point-and-Click Adventure ein. Das heißt, du spielst nicht aus deiner Sicht, sondern du lenkst die Heldin per Maus-Klick (sehr hilfreich: per Doppel-Klick läuft sie). Du hast auch kein separates Inventar, sondern du klickst sie an, um zu sehen, was sie in ihrem Täschchen hat. Du solltest auch wissen, dass Adventure-Spiele immer sehr dialog-lastig sind, diese Dialoge aber auch immer wichtige Informationen enthalten.

Die Umgebung und die Personen, denen du begegnest sind sehr hoch aufgelöst für ein Spiel dieses Genres. Und ja, die Heldin hat eine sehr ansprechende Erscheinung in hautenger Kleidung: Eine Art Lara Croft als Psychiaterin und statt Pistolen, eine hypnotisierende Taschenlampe im Halfter… Da lässt man(n) sich doch gerne behandeln. Ihre Bewegungen sind leider etwas roboterhaft und ihre Rituale (sie klatscht einmal in die Hände, wenn sie etwas einsetzt, hebt ihre Unterarme hoch, wenn ein Gegenstand nicht passt…) erinnern ein wenig an Gymnastik bei den Sims.

Die Entwickler von Nevosoft scheinen großen Spaß daran gehabt zu haben, die diversen 3D Charaktere zu erschaffen. So treffen wir einen millionen-schweren Geschäftsmann, der nach dem Sinn des Lebens sucht und augenscheinlich die Züge von Richard Branson trägt, eine Polizistin als Grace Jones Klon oder auch den depressiven Musiker, der Kurt Cobain nachempfunden ist.

Gut gelungen sind auch die verschiedenen Traumwelten bzw. das entsprechende Unterbewusstsein der Patienten, die du per Hypnose bereist. Sie sind in der Darstellung der Begabung jedes einzelnen angepasst: In der Welt der Malerin findest du verschiedene Gemälde und Malutensilien, in der des Doktors; DNA Stränge und Moleküle, in der des Musikers; Noten und Musikinstrumente, bei dem Computer-Programmierer findest du dich in einem Video-Spiel der ersten Stunde wieder usw. In jeder dieser Welten gilt es Phobien in Form von Logik-Puzzles zu bekämpfen. Diese sind zwar von der Aufmachung her immer gleich, werden im Verlauf des Spiels aber immer schwerer - auch weil du immer mehr Power-Ups einsetzen kannst und später dein Feind auch über solche verfügt.

Durch erledigte Aufgaben und erfolgreiche Phobia-Kämpfe sammelst du Kristalle ein, mit denen du entweder Aufwertungen deiner Power-Ups oder sogenannte Tipp-Pakete kaufen kannst. Von letzterem ist allerdings abzuraten! Die Tipp-Funktion ist grottenschlecht: Eine Glitzerwolke, die irgendwo hin wabert, manchmal auch aus dem Bild heraus. Das war’s: Der Tipp ist erst mal weg und du bist so schlau wie zuvor. Da ist es auch egal, dass der einzige „freie“ Tipp den du hast, super langsam wieder auflädt. Neben dem Shop hast du auch noch eine Kunstsammlung (mit Konzept-Entwürfen aus dem Spiel) und du kannst dir Auszeichnungen erarbeiten.

Zu Beginn von Hypnosis: Bann der Träume ist es nicht ganz einfach, sich in das Spiel einzufinden. Du läufst erst mal herum und versuchst den roten Faden zu finden, bzw. den Spielemechanismus zu begreifen. Hier wird relativ wenig erklärt. Aber du solltest nicht direkt aufgeben. Denn auf der anderen Seite ist das Spiel sehr linear: Du kannst nur den einen Weg gehen und weißt bald auch direkt, welcher Gegenstand wo einzusetzen ist (du trägst nie mehr als 3 - 4 Dinge in deiner Tasche) und „arbeitest“ Patient für Patient ab! Schön wäre es gewesen, wenn mehr Aufgaben/ Puzzles eingebaut wären, so ist es eher ein leicht interaktiver Film von 3,5 bis 4 Stunden, der uns auch hier und da mit erhobenem Zeigefinger auf die menschlichen Schwächen hinweist.


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