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Howlville: Dunkle Vergangenheit


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Head Right Games

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.de

Wenn Du Howlville: Dunkle Vergangenheit auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 30.09.2012


Rachel's Vater verschwand während ihrer Kindheit. Der namhafte Wissenschaftler war gemeinsam mit einem Kollegen nach Howlville gerufen worden, doch ein Experiment ging angeblich schief, Howlville wurde evakuiert und abgeriegelt. Jahrelange Nachforschungen haben Rachel schließlich an den Ort geführt, wo ihr Vater verschwunden ist. Sie will der Sache auf den Grund gehen.

Sagen wir es gleich: Die Geschichte kannst du getrost vernachlässigen. Ohne irgendwie vom Spielverlauf unterstützt zu sein, findet Rachel einiges heraus, was dir dann in Form eines Monologes ab und an präsentiert wird. Es beginnt mit dem Titel, der eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun hat, sieht man davon ab, dass sie in Howlville spielt. Das wiederum bedeutet übersetzt: Stadt des Heulens (Heulen wie in Wolfsgeheul) und auch dafür gibt es keinerlei Bezug. Wir haben hier ganz klar ein Wimmelbildspiel, dass mit den heutigen, von der Geschichte getragenen Spielen nichts zu tun hat. Das ist aber nicht für jeden Spieler ein Nachteil und ansonsten hat Howlville: Dunkle Vergangenheit für ein Wimmelbildspiel doch einiges zu bieten.

In erster Linie Wimmelbilder. Und die sind, vor allem in den ersten 1 - 1,5 Stunden, wirklich gut gemacht. Neben zusätzlich versteckten und interaktiven Objekten finden sich Puzzle und Minispiele in den Suchszenen, die gelöst werden müssen, um einen Gegenstand der Liste zu finden. Das ist clever gemacht und unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Spielen dieses Genre. Leider hat der Entwickler sich hier einer beliebten Taktik angeschlossen, die einige Entwickler aufzeigen und so werden reine Wimmelbildszenen mit maximal interaktiven oder besonders verborgenen Gegenständen immer häufiger. Das vermittelt auch hier das Gefühl, dass man während der Demostunde glänzen und zum Kauf animieren wollte, um dann nachzulassen.

Dieser Eindruck entsteht auch bei den Puzzlen außerhalb der Wimmelbilder. Sind sie zu Beginn noch zahl- und abwechslungsreich, ändert sich letzteres und die Puzzle wiederholen sich. Schade, denn auch wenn sie weder neu sind, noch besonderen Eigenheiten aufzeigen, sie machen sie zumindest Spaß und sind vom Schwierigkeitsgrad trotzdem auch für Anfänger geeignet.

Grafisch gesehen ist Howlville: Dunkle Vergangenheit guter Durchschnitt und ärgert nicht mit dunklen Farben, in der Regel ist alles gut erkennbar. Die Wege sind nicht allzu lang, manches Mal ist der Spielverlauf sehr direkt. Du benötigst, du findest, du benutzt. Und doch gibt es auch Gegenstände, die du länger bei dir hast, Rätsel, die etwas aufwändiger in der Lösung sind.

Es ist fast schwierig, etwas über dieses Spiel zu schreiben. Kaum gespielt, verblasst es bereits wieder in der Erinnerung, aber die 2,5 bis 3 Stunden Spielzeit sind keinesfalls langweilig. Selbst wer die Monologe liest, wird schnell jedes Interesse an der Geschichte verlieren und was dann zurückbleibt, ist ein Wimmelbildspiel, bei dem der Spieler sich begrenzt frei bewegen kann. Dazu nette Puzzle und teilweise sehr gut gemachte Suchbilder. Nichts, was man haben muss, aber für eine kurze, nicht unangenehme Abwechslung vom Alltag ist Howlville: Dunkle Vergangenheit durchaus geeignet.


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