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Nachlese

Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:GameMill Entertainment

Wenn Du Hidden Mysteries: Buckingham Palace auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Schon lange gibt es Grüchte, dass in einem der 750 Räumen des Buckingham Palace in London, Wohnsitz der königlichen Familie seite 1837, verborgene Schätze zu finden gibt. Teile der Kronjuwelen, um genau zu sein. Es liegt nun an Dir, diese Juwelen zu finden. Dabei helfen Dir versteckte Briefen.

Zu Beginn kannst Du wählen, ob Du im Zeit- oder im entspannten Modus spielen möchtest. Spielst Du gegen die Zeit, werden Dir bei zu schnellem Klicken 30 Sekunden abgezogen. Im entspannten Modus kannst Du klicken so schnell Du willst.

In 11 der 12 Level besuchst Du zwischen 2 und 4 unterschiedliche Orte, insgesamt 12 verschiedene, die anderen immer wieder einmal. Du erhältst eine Suchliste, die entweder einfach nur abzuarbeiten ist, oder diese Liste enthält ein oder mehrere Objekte, die Deinem Inventar zugefügt werden. Diese Inventarobjekte brauchst Du, wenn Du am Ende des Levels ein Puzzle absolvieren musst, um an den begehrten Edelstein zu kommen. Im 12ten Level hast Du nur das Abschlusspuzzle zu absolvieren.

Zu jedem Raum erhältst Du beim Betreten einige wenige Informationen über dessen Sinn und Zweck. An sich eine schöne Idee. Allerdings sind es immer die selben Infos, auch wenn Du den Raum drei oder viermal zu durchsuchen hast. Auch die Objekte sind bei jedem neuen Durchgang an der gleichen Stelle und Du wirst viele Gegenstände immer wieder auf Deiner Liste haben. Die Gegenstände selber sind unkreativ über die gesamte Szene verteilt. Wann werden Entwickler begreifen, dass ein an der Decke schwebendes Bügeleisen nicht von Einfallsreichtum zeugt? Und das Sushi, dass im Garten rumliegt, ist weder appetlich noch logisch. Bis auf die Inventarobjekte haben die Gegenstände auch weder einen Bezug zur, spärlichen, Geschichte noch zu der Umgebung. Man hat einfach eine (zugegebner Maßen schöne) Szene erstellt und dann alles darauf verteilt, was sich nicht gewehrt hat. Man hat den Eindruck, dass nicht nur die Queen recht schlampig ist, sondern auch dringend mal mit ihrem Personal reden sollte ;)

Nett ist das Hinweissystem: Du beginnst jedes Level mit 15 Hinweisguthaben. Brauchst Du einen Tip, kannst Du zwischen drei unterschiedlich teuren Varianten wählen. Die Shilouette ist die günstigste und kostet ein Guthaben, ein Bild des Objektes kostet drei Guthaben und wenn Du sehen willst wo der Gegenstand liegt, den Du brauchst, dann musst fünf Guthaben hinblättern. Neben den 15 Guthaben zu Beginn des Levels kannst Du in jeder Szene zwei Kronen finden, jede ist 5 Guthaben-Einheiten wert. Brauchst Du die Guthaben nicht, verfallen sie mit Ende des Levels.

Die Rätsel sind recht unterschiedlich. Da musst Du Objekte zurücklegen oder eine Porträtwand sortieren oder auch mal Feuer machen (!) um dann unter der Asche einen Brief zu finden, unter dem sich dann Dein Edelstein verbirgt. Einige sind sehr einfach, bei anderen muss man schon mal seine Phantasie anstrengen, was denn nun gemacht werden muss. Denn was zu tun ist, ist nicht immer logisch, aber zumindest nett gemacht. Die Hinweise helfen Dir hier nicht, aber wenn Du mit dem Mauszeiger über die Szene fährst, ändert dieser die Farbe an Stellen, wo es etwas zu tun gibt. Und für den Notfall gibt es die Möglichkeit, den "Lösung" - Button zu klicken, so dass Du immer weiterkommen wirst, ob mit oder ohne Rätsel.

GameMill hat mit seinem ersten Spiel, Hidden Mysteries: Civil War, viel Schelte einstecken müss. Viel zu kleine Objekte, zum Teil einfach nicht sichtbar, zu dunkel und zu überladen mit Objekten, für viele Spieler war "Civil War" einfach nicht spielbar. In Teilen haben sie daraus gelernt und mit Hidden Mysteries: Buckingham Palace ein wirklich farbenprächtiges Spiel gemacht, in dem die Objekt gut zu finden sind. Und es ist auch ein Spiel, dass hohes Potential hat. Etwas mehr Logik in den Puzzlen, etwas mehr Story, die einen weiterspielen lässt, etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der zu findenden Objekten und etwas mehr Kreativität, wie sie versteckt werden, hätten Hidden Mysteries: Buckingham Palace sehr gut getan.

So ist es ein mehr oder weniger mittelmässiges Spiel, dass seine guten Momente hat, man ist auch nicht böse, dass es nach 3-4 Stunden bereits das Ende erreicht hat.

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