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National Geographics: Herod’s lost Tomb
Nachlese

Herausgeber:Merscom
Entwickler:Media Art

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Autor: Sonja R.

Bei National Geographics: Herod’s lost Tomb gehst du als Archäologe/Archäologin (wahlweise) auf Forschungsreise nach dem verschwundenen Grab des biblischen Königs Herodes. Deine Reise besteht aus vielen Wimmelbildern und ein paar Mini-Rätseln.

Los geht’s auf der Karte erstmal mit zwei Suchorten zur Eingewöhnung. Die Szenen sind graphisch sehr detailliert und ansprechend. Du hast nicht das Gefühl, bei einem Messie gelandet zu sein, weil die Bilder überladen sind – denn das sind sie nicht.

Trotzdem wirst du bei einigen Gegenständen der Suchliste Probleme haben, sie zu finden. Das liegt vor allem daran, dass sie in Originalgrösse dargestellt werden. Und finde mal eine Fliege! Andererseits sind die Items auch im Hintergrund eingebettet oder einfach teilweise von einem davor befindlichen Gegenstand verdeckt.

Ausserdem musst du in mehreren Orten pro Kapitel Artefakte finden. Dazu erhältst du Werkzeuge. Anfangs ist es nur ein Pinsel, mit dem du Erdhügel beiseite fegst. Dann kommen solche Dinge wie z.B. Metalldetektor und Sonar dazu. Es ist vorgegeben, welches Werkzeug du in der betreffenden Szene nutzen kannst. Hierfür reicht es, alle hohlen Gegenstände wie Fässer oder Vasen abzusuchen. Da ist es dann irgendwo drin.

Aber wenn mal gar nichts mehr geht, gibt es immerhin drei Möglichkeiten: Du gehst zur Karte und suchst erstmal an einem anderen Ort weiter, kommst dann später zurück. Oder du klickst auf den Namen des gesuchten Objekts, damit dir die Silhouette angezeigt wird. Das ist auch sehr hilfreich, wenn man gerade die deutsche übersetzung nicht parat hat. Zu guter letzt gibt es da noch den Tipp selbst. Er zeigt dir konkret das markierte Objekt und lädt sich auch ziemlich schnell wieder auf.
Lediglich bei der Artefakt-Suche steht dir der Tipp nicht zur Verfügung.

Je weiter du im Spiel vorankommst, desto mehr Orte hast du auf der Karte. Allerdings hat man es sich hier etwas einfach gemacht: Du bekommst zwar neue Orte dazu, hast aber bereits durchsuchte wieder dabei. Das allein wäre nicht so schlimm, wenn nicht zum Teil dieselben Objekte noch mal gesucht werden müssten, die auch wieder exakt an derselben Stelle zu finden sind. Gerade zum Schluss hin, wenn du dieselben Szenen fünf oder sechs Mal durchsucht hast, wird es ein bisschen nervig. Das Spiel wurde dadurch künstlich in die Länge gezogen.

Aber insgesamt ist die Länge ordentlich mit insgesamt 12 einzelnen Kapiteln, die in mehrere Level aufgeteilt werden, nicht zuletzt durch die sich wiederholenden Szenen. Zwischendurch wird es durch Mini-Rätsel aufgelockert, die aber gut zu bewältigen, manchmal sogar zu einfach sind. Trotzdem hast du die Möglichkeit, die Rätsel zu überspringen. Insgesamt gibt es nur fünf Rätsel, von denen gerade zwei etwas Einsatz fordern. Die Rätsel kann man von der Karte aus noch mal spielen – allerdings nicht nach Ende des Spiels. Dabei fragt man sich, warum man mitten im Spiel darauf zurück greifen sollte.

Der Soundtrack ist ganz ordentlich, aber besonders angetan haben es mir die Hintergrundgeräusche – insbesondere das Schlagen der Wellen an die Hafenmauer. Aber auch das Vogelzwitschern ist nett.

Insgesamt ein Spiel, das schon recht gut ist, man aber hätte besser machen können. Ein paar Mini-Rätsel mehr und die Suchbilder, wenn sie sich schon wiederholen, mit anderen Objekten bestücken. Irgendwie ist den Entwicklern mitten drin die Puste ausgegangen

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