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Hollywood: The Director's Cut
Herausgeber: Awem
Entwickler: boonty

Download: BigFish Games.de
Wenn Du HdO Adventure: Hollywood auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.

Als Assistent des künstlerischen Direktors willst du in Hollywood Karriere machen. Und wie es so ist: Man fängt ganz klein an. Schlampereien von anderen Kollegen müssen ausgebügelt werden, und zwar von dir. Du hast dafür kein Zeitlimit und wirst also offensichtlich nicht nach Stundenlohn bezahlt.

Immer wieder wirst du zu verschiedenen Filmsets geschickt, weil du aufräumen musst. Deine Suchliste weist immer 4 Objekte auf, für jedes gefundene rutscht dann eins nach. Sie sind oft sehr klein, aber es gibt die Möglichkeit, mit dem Fernglas die Szene etwas heran zu zoomen. Nur ist das nicht wirklich hilfreich, den wesentlich grösser wird es dadurch auch nicht. Die ziemlich deutliche Grafik des Spiels kommt dir da eher zugute, am Besten aber ist der Tipp.

Den findest du links unten als grünen Punkt. Benutzt du ihn, muss er sich wieder aufladen, währenddessen ist er rot. Aber nicht lange, denn das geht so schnell, dass du ihn fast ständig zur Hilfe nehmen kannst. Eine Rückkehr zur Karte gibt es nicht, deshalb auch kein Wechseln der Sets während der Suche. Bist du einmal drin, musst du da durch.

Eine Geschichte an sich gibt es auch nicht. Du sollst dich hocharbeiten, Punkt. Es wird dir schon gesagt, warum was machen sollst. Dass der Requisiteur zu viele Spinnweben aufgehängt hat und du sie deshalb wieder entfernen musst. Oder dass die radioaktiven (?!) Spinnen ausgebüchst und wieder einzufangen sind (schönen Gruss vom Entwickler an Phobie-gebeutelten Spieler). Sätze wie: "Und leite eine diskrete Suche nach dem Diamanten ein, sonst macht uns die Versicherung fertig" sind dann immer mal was zum Schmunzeln. Trotzdem entsteht keine Geschichte, es sind lediglich vorgetragene Aufgaben zum Erreichen deines Ziels.

Genauso entsagt dieses Spiel allen Minispielen, es sei denn, die kleine Fragestunde am Ende jedes Suchbildes soll so bezeichnet werden. Beim Suchen der Gegenstände solltest du schon registrieren, WAS du suchst. Denn am Ende wirst du nach dem Titel des Films gefragt, den du anhand der gesuchten Objekte identifizieren kannst. Auch die Frage nach einem Regisseur kommt mal vor.

Das Menü ist etwas verwirrend gemacht und du musst schon da klicken, wo du eigentlich denkst, du bist verkehrt. Aber wenigstens wiederholen sich keine Suchszenen, keine einzige sogar. Das wäre auch wirklich die Höhe, verfügt das Spiel doch gerade mal über 20! Nach denen und ebenso vielen Fragen zum Filmbusiness ist es nämlich abrupt zu Ende. Dann hast du auch die grausige Hintergrundmusik überlebt. Wenigstens sind verschieden Sprachen, darunter auch deutsch, in den Optionen einstellbar. Der absolute Gipfel ist dann die Empfehlung im Spiel, doch die Helligkeit der Grafikkarte oder des Monitors für ein besseres Bild zu erhöhen. Da muss man sich die Frage gefallen lassen, warum man nicht anständig programmiert.

Das Konzept mit den Fragen am Ende des Levels ist eine schöne Idee, die Grafik durchaus vorführbar, aber über die Probestunde hinaus wirst du nicht lange zu spielen haben. Man hat den Eindruck, boonty hat mittendrin aufgehört und es versehentlich unfertig zu den Portalen gegeben. Wenn du gut bist, schaffst du es innerhalb der Probe durchzuspielen und brauchst es nicht zu kaufen.

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