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Haunted Legends: Die Pik-Dame (The Queen of Spades)


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Ers Game Studios

Wenn Du Haunted Legends: Die Pik-Dame (The Queen of Spades) auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Sonja R.
19.12.2010


Piere Disparu ist verschwunden. In einem Abenteuer-Wimmelbild nichts ungewöhnliches, vor allem, da er auf der Suche nach der Gräfin des Anwesens verschwand. Da das aber nicht so bleiben soll, wirst du von Gerard Froussard beauftragt, Pierre zu finden. So ganz nebenbei kann man auch gleich mal nach der Gräfin sehen. Du merkst, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht, tauchen doch ständig Hinweise auf einen S.G. auf. Und dann ist da noch ein kleiner Gnom, der mit dir Katz und Maus spielt...

Dieser Gnom taucht an alles möglichen Stellen im Haus und auch später im Dorf auf, wo dich deine Nachforschungen ebenfalls hinführen. Klickst du ihn an, verschwindet er und im Grunde hetzt du im gesamten Spiel hinter ihm her. Natürlich musst du dir dazu zunächst Zutritt zu manchen Bereichen des Hauses verschaffen. Du beginnst dafür am Tor des Anwesens und arbeitest dich weiter vor.

Etwas neues, besonderes wirst du hier nicht endeckten. Wie man es bereits länger kennt, geht es Schritt für Schritt vorwärts, du nimmst Objekte an den von dir besuchten Orten auf, die ins Inventar wandern. An vielen Stellen hast du Wimmelbilder, die dir mit einem Glitzernebel angezeigt werden, von denen ebenfalls ein Objekt ins Inventar geht.

Die Suchlisten dieser Wimmelbilder sind zufällig und zwar der Zeit angepasst, aber du findest durchaus auch mehr oder weniger schwebende Objekte vor, die an diesem Platz eigentlich nichts zu suchen hätten. Dafür hat man öfters eine kleine Aufgabe eingebaut: Um das Glas mit Wasser von deiner Liste streichen zu können, stell das Glas unter den Wasserbehälter und fülle es. Das kommt jedoch nur vor, wenn du das erste Mal in einer Suchszene bist. Wiederholt sie sich, leider nicht mehr.

Im Gegensatz zu anderen, gleichartigen Spielen musst du hier aber wenigstens nicht ständig das ganze Spiel durchlaufen auf der Suche nach neu entstandenen Suchszenen. Die sind meistens in der Nähe oder sogar direkt neben dir. Das ist einerseits gut, weil diese oft doch nervige Rumlauferei nicht überstrapaziert wird, andererseits aber verkürzt es das Spiel. Nach allerhöchstens 4 Stunden solltest du durch sein, bei der Sammler-Edition kommt noch maximal eine halbe Stunde für das Bonuskapitel dazu.

Du kannst es dir etwas schwieriger machen, indem du zu Beginn den Expert Mode auswählst, in dem Tipp und überspringenfunktion länger für eine Aufladung benötigen und interessante Stellen nicht so deutlich markiert werden wie im Regular Mode. Es gibt einiges an Nahansichten, die du nicht verpassen darfst - und wenn es nur für eine Spielkarte ist.

Davon brauchst du 52 Stück, die im gesamten Spiel verteilt sind. Ohne sie kannst du es am Ende nicht abschliessen, da du damit gegen den Gnom spielen musst. Problem an der Geschichte: Während der Tipp im Regular-Mode in Suchszenen mit einer guten Geschwindigkeit auflädt, hast du ausserhalb davon keinen. Keine Fledermaus, die ihre Flügel ausbreitet, stattdessen gibt es ein Buch, in dem du Notizen zum Nachlesen ansammelst. Aber du kannst dir nicht beispielsweise in der Küche anzeigen lassen, ob du irgendetwas vergessen hast. Das kann schnell dazu führen, dass man das eine oder andere übersieht, inbesondere eine der Karten.

Minispiele dagegen sind nach exakt einer Minute überspringbar. Auch hier gibt es nichts spektakuläres, das so besonders erwähnenswert wäre. Sie sind gut eingebunden und nicht zu einfach. Aber eben auch keine Kopfnüsse, das passt zum gesamten Spiel. Ein bisschen ärgerlich ist dabei, dass das Inventar, von dem du oft mehrere Gegenstände dafür einsetzen musst, nach jedem Teil wieder nach links springt und du erneut verschieben musst. Oder du auch nicht so selten dich einfach nur herumdrehst, um ein gerade erst entdecktes Inventarobjekt einzusetzen.

Die Grafik in Haunted Legends: Queen of Spades ist gut, Geräusche und Musik ebenfalls. Die Erzählerstimme dagegen ist grauslig. Ich hatte dabei das Gefühl, es wollte jemand seiner Stimme einen betont lässigen Klang verleihen, da läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Manche Zwischensequenzen sind ganz nett. Es ist eben okay, einfach insgesamt "nur" nett und wer diese Wimmelbild-Abenteuer mag, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen. Sofern er die normale Version kauft, denn für die Sammler-Edition stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Vielleicht wird der angekündigte Nachfolger Haunted Legends: The Bronze Horseman dann etwas besser.


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