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Greed: The Mad Sientist


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Herausgeber: Urchin Games
Entwickler: Urchin Games

Download: Deutschland-Spielt
Download: BigFish Games.com

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Autor: Elke M.
Datum: 12.12.2013
Deutsch: 09.05.2014

Passables Abenteuer, bei dem man die Wimmelbilder überspringen kann
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Am 15. März 2013 gab es eine gewaltige Explosion in den Pontoon Laboratorien. Wie es aussieht, hat niemand das Unglück überlebt. Der leitende Wissenschaftler Dr. Ralph Goodwin versprach kurz zuvor ein wundersames Mittel vorzustellen, das die meisten der bekannten Krankheiten heilen würde. Wie dem auch sei, durch die Zerstörung der Anlage wird diese Substanz Hunderttausende von Patienten auf der ganzen Welt nicht mehr erreichen.

Wir werden als Detective herangezogen, um zu klären, ob es sich um einen Unfall oder um einen Sabotageakt handelt. Vor dem Ort des Geschehens erwartet uns bereits Sara, die wegen ihres kranken Bruders Sam so auf dieses Medikament gehofft hatte. Sie war schon mehrmals in den Forschungsräumen und bietet uns ihre Hilfe an. Werden wir den Vorfall aufklären können? Kann Saras Bruder noch gerettet werden?

Unverschnörkelte, geradlinige Bilder und angenehme Stimmen empfangen uns gleich zu Beginn. Dazu passen die synchronen Lippenbewegungen der Protagonisten und die diskrete Hintergrundmusik. Alles ist an seinem Platz, nichts erscheint überflüssig oder gar kitschig. Ein Tutorial klärt uns über die bedeutsamsten Elemente auf.

Zuerst ist es aber wichtig, dass wir einen von drei Modi wählen. Zur Verfügung stehen uns „Normal“, „Schwer“ und „Detektiv-Modus“. Sie unterscheiden sich in den Punkten Ladegeschwindigkeit des Tippgebers, Glitzern bei interessanten Bereichen, unbegrenzte Hinweise im Abenteuermodus, dem überspringen von Wimmelbildern und ob Ehrungen leicht zu finden sind. Mit letzterem sind hier 7 Urkunden oder Auszeichnungen gemeint, die Dr. Goodwin erhalten hat und im ganzen Spiel verteilt sind. Was den Abenteuermodus betrifft, werden wir enttäuscht werden, weder während des Spiels noch danach ist davon weit und breit nichts zu sehen. Auch können wir keinen Unterschied ausmachen, was das Auffinden dieser Ehrungen angeht. Sie befinden sich immer an den gleichen Stellen. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, 14 radioaktive Objekte einzusammeln, die leuchtend grün in den einzelnen Szenen dargestellt werden, das erfahren wir aber zu dem Zeitpunkt, wenn wir das erste Teil unser Eigen nennen.

Das ausführliche Journal nennt sich Fallakte und ist in 5 Bereiche unterteilt. Eine „Zusammenfassung“ beschert uns einen kurzen überblick der Geschichte und die endgültigen Ziele. Bei den „Beweisen“ wird die fortlaufende Handlung geschildert und wichtige Informationen festgehalten. Die „Karte“ zeigt uns lediglich einen beschrifteten Umriss aller Orte an, eine Transportfunktion besitzt sie nicht, genauso wenig wird unser Standort angezeigt. Ein eigener Reiter ist für den Punkt „Aufgaben“ angelegt worden, die uns aber auch während des Spiels angezeigt werden und unter der überschrift „Tagebuch“ können wir alle Notizen und Briefe die wir finden, noch einmal nachlesen.

Die fehlende Springfunktion der Karte gleicht der Tipp sehr gut aus. Wählen wir diesen an, erscheint ein Textfeld, das uns den nächsten Schritt aufzeigt. Gleichzeitig können wir wählen, ob wir direkt dorthin transportiert werden möchten. Außerdem lädt der Hinweisbutton extrem zügig, so dass wir ihn umgehend wieder bemühen können. Nutzen wir ihn in den Wimmelbildern, wird uns willkürlich ein Objekt angezeigt.

Und da sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Gerade mal 8 Wortsuchlisten ohne irgendwelche Interaktionen sind im Spiel verteilt. Novum ist, dass wir diese nach kurzer Zeit überspringen können. Alle suchen wir nur einmal auf, und das in wohlwollenden Abständen. Die Gegenstände sind nicht ganz einfach zu finden, obwohl die Bilder klar und die eigentlichen Objekte gut zu erkennen sind. Haben wir alle Utensilien gefunden wandern ein, zwei oder sogar drei Dinge in unser Inventar.

Zu den Wimmelbildern gesellen sich noch 11 Minispiele, die zugegebener Maßen alle keine Herausforderung darstellen. Wir klicken Sicherungen in der richtigen Reihenfolge an, müssen ein Skelett in die korrekte Position bringen, gleiche Paare finden und einen Code eingeben, bei dem sich die anderen Zahlenräder mit drehen, sobald wir eines bewegen.

Schwieriger als die Rätsel gestaltet sich der Spielverlauf an sich. Unsere Inventarleiste ist die meiste Zeit proppenvoll und nachdem die Karte über keine hilfreichen Eigenschaften verfügt, laufen wir des öfteren von vorne nach hinten und von oben nach unten, um wenigstens für ein paar Gegenstände Verwendung zu finden. Einige wenige dieser Objekte bleiben auch längere Zeit unsere Begleiter, da sie immer wieder benötigt werden, andere wiederum werden nach ihrer Benutzung entsorgt und an anderer Stelle wieder eingesammelt. In einigen Räumen sehen wir zudem Dinge, die wir brauchen aber nicht aufnehmen können. Diese werden erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann wenn wir sie schon längst vergessen haben, freigeschalten. So macht es durchaus Sinn, den ein oder anderen vermeintlich komplett abgearbeiteten Raum erneut aufzusuchen, wenn mal nichts mehr voran geht.

Selbst mit einigen Schwierigkeiten unterwegs, endet das Spiel nach ca. 3 – 3,5 Stunden mit einem befriedigenden Schluss. Und trotz sehr geradliniger, gut nachvollziehbarer Handlung gibt es die eine oder andere überraschung, zudem bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Leider wird uns nicht angezeigt, ob wir alle Sammelgegenstände gefunden haben, diese Rubrik haben die Entwickler gänzlich unter den Tisch fallen lassen, genauso wie den vorher beschriebenen Abenteuermodus.

„Greed: The Mad Scientist“ ist ein kurzweiliges Spiel ohne Besonderheiten. Aber es nervt nicht, nein im Gegenteil, es unterhält auf seine ganz einfache Weise. Dazu kommt, dass alle, die nicht gerne Wimmeln, diesen Part ganz leicht überspringen können. Allerdings sind die Rätsel auch nicht das Non plus Ultra, so dass dann nur noch die Geschichte selbst als Spielanreiz bleibt. Die Probestunde ist ein guter Querschnitt, um sich dafür oder dagegen zu entscheiden, für Zwischendurch ist es auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung.


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