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Grave Mania: Zombiepandemie


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Herausgeber: Anino Games
Entwickler: Anino Games

Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 07.03.2013
Deutsch: 04.05.2013


Nach dem großen Ausbruch der Untoten von 1948 haben Bonny und Johnny Loca (Grave Mania: Zombiefieber) sich zurückgezogen und geniessen einen wohlverdienten Urlaub. Zumindest solange, bis sie feststellen, dass die Zombie Pandemie über den Ozean gekommen ist. Also nichts wie ran an die Arbeit. Von Land zu Land reisen die Beiden, um den Zombies Herr zu werden. Verfolgt werden sie dabei von einem Zombie-Maniac, der ihnen offensichtlich den Garaus machen will.

Wer Teil 1 der Serie nicht kennt, darf sich überraschen lassen. Gar nicht so fürchterlich gruselige Zombies müssen in diesem Klickmanagement-Spiel für den Sarg vorbereitet werden. Sobald sie in der Werkstatt ankommen, erscheint über den Köpfen ein Symbol. Dies zeigt an, was als nächstes zu tun ist. Mal geht es ins Säurebad, mal müssen Zähne geputz oder Knochen gerichtet werden. Die letzte Mahlzeit ist ebenso angesagt, wie ein gefälliges Abschiedsfoto oder ein passendes Blumenbouquet. Sind alle Wünsche erfüllt, geht es ab in den Sarg und von da aus dann zurück in die Welt der Toten. Eine Wellness-Oase für Zombies eben.

Viele der Zombies müssen nur von einer Station zur anderen verlegt und kurz angesprochen werden. Die Maschinen erledigen dann den Rest. Doch so mancher Zombie hat auch Sonderwünsche, die in Minispielen erledigt werden müssen. Und je mehr Zombies kommen, desto schwieriger wird die gleichmäßige Verteilung. Da die Damen und Herren nicht sonderlich erpicht auf ihren letzten Weg und deshalb eigentlich halb betäubt sind, wird dies zur Herausforderung. Dauert es zu lange, wachen sie auf und werden dann nicht nur versuchen zu fliehen, sondern wecken auch Kollegen aus dem Halbschlaf.

Gleichzeitig wird natürlich für den Dienst am Untoten bezahlt. Je schneller ein Zombie durch die Abteilungen gebracht wird, desto mehr Sterne vergibt er, die in Münzen umgewandelt werden. Dieses Geld kann vor jedem Level für Aufwertungen der Maschinen und Angestellten genutzt werden. Die Angestellten selbst sind so eine Sache, die erscheinen nicht einfach, sondern müssen zusammen gesucht werden. Man könnte auch sagen: Sie sind ein wenig zerstreut.... über mehrere Level hinweg. Aber wenn sie sich einmal... zusammengerauft haben, dann übernehmen sie nicht nur die Gespräche, sondern, nach entsprechender Aufwertung, auch die Säuberung verschmutzter Maschinen.

In einigen Leveln muss zusätzlich zur allnächtlichen Arbeit noch eine Zusatzaufgabe erledigt werden. Mal ist eine Maschine kaputt und muss repariert werden, mal stören entlaufende Hände oder Hühner die Arbeitsabläufe. Dies sind Zusatzaufgaben, werden sie nicht erledigt, ändert das nichts am Ausgang des Levels. Das wiederum kann man in drei Kategorien beenden. Ziel erreicht, Experte und Perfekt. Ausschlaggebend ist die Menge an Geld die verdient wird. Wer das Ziel nicht erreicht muss von vorn beginnen. Es ist nicht vorgesehen, dass die ersten Level sofort mit "perfekt" beendet werden können. Viele muss man noch einmal spielen, wenn man später die Aufwertungen hat. Die Einspieler zwischen den einzelnen Örtlichkeiten wurden mit einer 3-Gewinnt Einlage aufgepeppt.

Sehr unschön ist, dass an einigen Stellen Texte fehlen. Man sieht einfach nur blanke Zettel, was durchaus ärgerlich sein kann. Andere Texte sind fehlerhaft, aber der positive Mensch sollte sich sagen: "Ich kann zumindest erkennen, was gemeint ist".

Ansonsten ist Grave Mania: Zombiepandemie unterhaltsames und nicht selten auch anspruchsvolles Klickmanagement. Die Grafiken sind witzig und nicht eklig, die einzelnen Orte unterscheiden sich ein wenig. Durch die Aufwertungen ergibt sich vor allem für "Perfekt"-Jäger ein gewisses Wiederspiel-Potential. Es bietet keine Strategiemöglichkeit, aber eine nette Wendung in der Geschichte und die Fortsetzung ist vorprogrammiert. Wer den Klickfingereinsatz liebt, der liegt mit Grave Mania: Zombiepandemie auf keinen Fall falsch.

 


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