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Geheime Fälle: Die gestohlene Venus 2

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Herausgeber: INTENIUM
Entwickler: Deep Shadow

Download: Deutschland-Spielt (Entwicklerseite)
Download bei BigFish Games.de möglich

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Autor: Claudia K.
Datum: 11.02.2011

Ein neuer Auftrag für Francesca, mit einer alten Bekannten! Eigentlich hat die Kommisarin ja Urlaub und geniesst den auch. Als aber auf einem Luxuskreuzfahrtschiff die Venus gestohlen wird, macht sie sich sofort auf den Weg. Deine Aufgabe ist es, Francesca zu unterstützen, denn nicht nur der Täter muss gefunden werden, sondern auch die unbezahlbare Statue.

Du beginnst mit den Ermittlungen auf dem Schiff, suchst nach Fingerabdrücken und DNA Beweisen des Täters. Später dann spielst du dir weitere Orte auf dem Schiff, auf Kreta und in Palermo frei. Aufgebaut wie ein Wimmelbild-Abenteuer musst du, ohne Zeitlimit, neue Orte, Räume, Schränke mit Puzzlen oder Rätseln freispielen. Der Tipp, der dir in den Wimmelbildszenen einen Gegenstand zeigt und außerhalb eine interaktive Szene oder Ort wo du hingehen muss (oder dir sagt, dass du hier fertig bist) lädt sich recht zügig wieder auf.

In den Wimmelbildszenen finden sich neben den normalen auch gelb geschriebene Objekte, die man erst durch Interaktion finden kann. So kann man z.B. mit einer Schere etwas durchschneiden oder ein Klick öffnet eine Schublade oder ähnliches. Am Ende erhältst du eines der Objekte für dein Inventar. Andere Inventargegenstände finden sich in den einzelnen Szenen. Dabei ist nicht immer sofort ersichtlich wozu man etwas braucht und Gegenstände werden auch mal auf etwas unübliche Weise benutzt.

Viel an Geschichte findet sich nicht, Unterhaltungen können weiter geklickt werden, aber vor allem in Palermo empfiehlt sich dies nicht, weil man nicht so recht weiß, was man eigentlich tun soll, wenn man der Unterhaltung mit Bella nicht folgt. Francesca wird dich an einigen Stellen über die Fortschritte auf dem Laufenden halten, aber sie redet bei weitem nicht mehr so viel wie in vorherigen Spielen.

Die Grafiken sind sehr schön. Klar und deutlich, liebevoll und mit Animationen versehen, die die einzelnen Szenen immer wieder lebendig machen. Auch gibt es immer wieder Details, die überlegung zeigen. So musst du zum Beispiel Holz für eine Leiter finden und diese zusammenbauen. Aber die Leitersprossen die ich gesehen habe, wollten einfach nicht wie ich wollte. Bis ich dann auf die Idee kam, erst die beiden langen Seitenlatten zu nutzen. Die Puzzle sind überdurchschnittlich schwer, können von Anfängern gelöst werden, aber es gibt auch einige, die durchaus Kopfnüsse sein können. Diese lassen sich aber nach einer kurzen Wartezeit überspringen.

Einige Szenen können zur Seite verschoben werden und bieten dort dann neue Möglichkeiten, neue Wege. Das ist nicht immer auf den ersten Weg ersichtlich, aber wenn man mit dem Mauszeiger über die Szene fährt, wird rechts oder links ein Pfeil erscheinen und das Bild verschiebt sich. Eine hübsche Idee. Einige Orte sind nicht zu Fuß zu erreichen, dafür gibt es dann eine Karte. Klickst du den Ort an zu dem du willst, wirst du dort hingebracht. Allerdings nur, wenn diese Orte durch Unterhaltungen oder Interaktionen freigeschaltet wurde.

Und genau diese Karte ist auch ein Minuspunkt. Zum einen enthält sie keine klare Ortsangabe. Gerade auf Kreta muss man schon sehr genau hinschauen wo man eigentlich hinwill. Dazu kommt, dass man von Orten auf der Karte durchaus auch Orte erreichen kann, die eben auf der Karte nicht eingezeichnet sind. Schlimmer allerdings: Schaut man auf die Karte wird man nicht erkennen, ob schon irgendetwas freigeschaltet ist. Im Gegenteil, es ist z.B. ein Ort sehr hell gezeichnet, aber dorthin kann man noch gar nicht. Der Tipp ist ab und an ungenau oder falsch. Texte nach Puzzlen sind nicht korrekt oder bleiben zu lange stehen, so dass man glaubt, man macht etwas falsch, wenn man z.B. mit einem Schlüssel eine Tür öffnet und den Text liest, dass man erst noch etwas braucht. Zum Ende hin hat mich die Geschichte "verlassen". Ich wußte nicht mehr genau, warum ich irgendwo hin muss. Das Ende selber kommt überraschend und ich fand es unbefriedigend - nicht die Lösung, aber wie das Ende gehandhabt wird.

Die Serie "Geheime Fälle" entwickelt sich, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Von einem einfachen Wimmelbildspiel wird es langsam zu einem ca 3,5 - 4 Stunden Wimmelbildabenteuer. Geheime Fälle: Die verschwundene Venus 2 ist ein Spiel, dass für die Experten unter den Spielern Unterhaltung und schöne Bilder bringt, dass aber auch denen Spaß macht wird, die die "großen" Abenteuerspiele nicht schätzen. Es fehlt noch ein wenig an Konsistenz - im Spiel und auch in der Geschichte, aber das Spiel an sich, es macht Spaß. Es hat Unterhaltung geboten, ein bisschen nachdenken, man erfreut sich an den Grafiken. Weiter so, ich bin gespannt, welchen Fall Francesca beim nächsten Mal zu bieten hat.


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