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Verbotene Geheimnisse: Alien Town

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Herausgeber: Alawar Entertainment
Entwickler: five.bn Alawar

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Autor: Claudia K.
Datum: 16.10.2012
Deutsch (Normal): 29.01.2013


Seit einigen Jahren arbeitest du für ein Unternehmen mit dem Namen Biosafety und dein Einsatz diesmal führt dich nach Fort Nightingale, eine Stadt, die auf keiner Karte verzeichnet ist. Hier gab es geheime Militäraktionen, aber noch etwas anderes muss geschehen sein. Kinder werden zu roboterartigen Gestalten, Bewohner sind in eine Art Stupor verfallen. Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, ob sich ein bisher unbekannter Epidemieerreger eingeschlichen hat. Oder gibt es eine andere Erklärung?

Erst langsam erkennst du, was tatsächlich hinter den Ereignissen steckt, doch es wird dauern, bis du das ganze Ausmaß begreifst. Bis es so weit ist, wirst du Fort Nightingale durchforsten, mehr über die Waisen in dieser Stadt erfahren und nach und nach begreifen, dass auch deine eigene Vergangenheit hier eine Rolle spielt. Zwei Modi hast du in diesem Abenteuer zur Auswahl, sie entscheiden sich im Wesentlichen durch die Aufladezeiten von Tipp und überspringfunktion sowie der Anzeige von aktiven Stellen durch ein Glitzern.

Eine kleine Besonderheit sind hier die Wimmelbildszenen. Davon gibt es viele, aber langweilig sind sie nicht. Zum einen gibt es natürlich die gewöhnlichen Suchlisten. Doch neben interaktiven und zusätzlich versteckten Objekten findet sich hier auch jeweils ein Puzzle-Objekt. Ob du nun ein Spielzeug zusammensetzen oder ein Puzzle wieder herstellen musst; schwierig sind diese kleinen Puzzles nicht, machen die Suche aber etwas abwechslungsreicher. Nett gemacht ist die Tatsache, dass du nicht völlig umsonst in den zugemüllten Szenen herum suchst. Zwar gibt es nur ein Inventarobjekt, doch einen ganzen Teil der vorher gefundenen Objekte wirst du an anderer Stelle wieder finden. Nämlich in Wimmelbildern, in denen du Inventargegenstände zurücklegen musst. Dieser Teil ist nicht immer ganz einfach, aber es macht Spaß nach dem passenden Gegenstück für dein Einsatzobjekt zu suchen. Als dritte Suchvariante findest du einige Bilder, in denen du alles beiseite schieben musst, was du nicht benötigst. Und zwar so lange, bis das Objekt deiner Wünsche gefunden ist.

Die Karte ist hilfreich, doch wie hilfreich, das entscheidest du selbst. Denn du selbst kannst anklicken, was du sehen möchtest. Nur die Orte und wo du bist? Oder möchtest du auch per Klick zum nächsten Ort gebracht werden? Möchtest du wissen, wo es etwas zu tun gibt oder eines der 40 veränderlichen Objekte zu finden ist? Auch das kannst du wählen. Diese veränderlichen Objekte sind nur ein kleines Extra, haben nichts mit dem Spiel zu tun und geben auch keine Auszeichnung. Sie sind einfach nur für die Leute, die diese Art von Objektsuche mögen.

Der Tipp wird dir zwar übersehene Gegenstände in der Szene anzeigen, nicht aber die veränderlichen Objekte. Zusätzlich weist er auf Puzzles hin, die du lösen kannst und gibt Richtungshinweise zum nächsten Aktionsort. Da er für Letzteres nicht "entladen" wird, kann dies eine nützliche Hilfe für den Spieler sein, der ohne Glitzern oder Karte spielt, denn nicht immer ist es nachvollziehbar, warum an einer Stelle nun erneut ein Wimmelbild erscheint.

Die Puzzles in Verbotene Geheimnisse: Alien Town entsprechen dem üblichen. Vom Schwierigkeitsgrad durchschnittlich, findet sich für so ziemlich jeden etwas. Dabei sind sie zwar visuell ansprechend, es findet sich aber nichts Neues oder gar ein Anflug von Kreativität dabei. Positiv ist daran aber, dass sie auch nicht langweilig sind. Altbekanntes ist gut umgesetzt. Die Laufleistung wird streckenweise etwas übertrieben. Da greift man dann gern mal zur Kartenhilfe und hüpft von einem Ort zum anderen. Gleichzeitig gibt es Strecken im Spiel, wo es nicht ganz einfach ist, sich zu erinnern, wo es noch etwas zu tun gab. Wo das gerade Gefundene eigentlich hingehört. Wer das Spiel unterbricht und erst am nächsten Tag weitermacht, wird vermutlich einen Moment brauchen, bevor er sich wieder orientieren kann. Aber auch das kann man positiv sein: Gradlinigkeit ist in Verbotene Geheimnisse: Alien Town nicht all zu häufig anzutreffen.

Die Spielzeit hängt sicherlich auch vom Gebrauch der Karte ab und so wirst du, wenn du Karte und Tipp nutzt, 3,5 bis 4 Stunden benötigen, um hinter das Geheimnis von Fort Nightingale zu kommen. Wer lieber selbst sucht und entdeckt, kann 30 - 60 Minuten dazu rechnen. Die Extraspielzeit der Sammleredition beträgt etwa 1 Stunde und erzählt die Geschichte, wie es überhaupt zu all dem kam, was du vor in der Stadt entdeckt hast. Qualitativ unterscheidet sie sich nicht vom Hauptspiel.

Verbotene Geheimnisse: Alien Town ist ein unterhaltsames Spiel. Der Knackpunkt, wie einfach oder herausfordernd es für den Einzelnen wird, liegt in der Karte. Sie ermöglicht ein "Durchrennen", wenn sie exzessiv genutzt wird. Wer sich aber auf ein Abenteuer einlässt, der hat viel zu entdecken, viel zu rätseln, viel zu suchen. Und erlebt ein Ende, das durchaus überraschend ist und vor allem ein echtes Ende darstellt. Visuell ansprechend gehört Forbidden Secrets: Alien Town nicht zu den Topspielen, aber ganz sicher zur Garde der guten Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer. Zu denen, die einen den Kauf nicht bereuen lassen und mit denen man angenehme Spielstunden verbringt.

 


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