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Flux Family Secrets: The Ripple Effect
Nachlese
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler: Skunk Studios

Wenn Du Flux Family Secrets: The Ripple Effect auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 12.04.2009

Eine geheimnisvolle Familie hat Dich kontaktiert. Es scheint, dass sie den Schlüssel für die Geheimnisse in Deiner Vergangenheit haben. Du machst Dich auf den Weg und triffst Veronica, eine kühle Blonde, deren Blick uns verrät: Sie führt wohl nicht nur Gutes im Schilde. Aber was das wohl sein wird, findest Du erst sehr viel später heraus, als Du schon längst zwischen Zeit und Raum hin- und hereilst, um wieder Ordnung im Universum der Vergangenheit zu schaffen.

Insgesamt erwarten Dich 12 Kapitel, 11 davon mit jeweils drei verschiedenen, historischen Szenen bzw. berühmten Persönlichkeiten (Das erste Kapitel, das Tutorial, spielt im Anwesen Flux und hat nur 2 Level). Alle haben jeweils etwas gemeinsam und es geht in jedem Kapitel um die Schätze von bestimmten Dingen aus Literatur, Musik, der Fliegerei, Kunst und vielem mehr. Sie alle haben etwas wichtiges verloren, dass Du zurückbringen sollst, aber damit nicht genug. Es sind auch verschiedene andere Dinge verschwunden und in anderen Zeiten gelandet.

Du erhälst zu Beginn jeweils eine Liste mit vier verschiedenen Gegenständen, die alle zerbrochen sind. Die Einzelteile musst Du finden. Sie gehen in Dein Inventar müssen dann an den ursprünglichen Ort wieder zurückgestellt. Wenn es denn mal so einfach wäre. Nicht alles ist einfach so in den Szenen zu finden. Und oft genug auch nicht beim ersten Besuch. So wirst Du zum Beispiel ein Teil eines Radios erst finden, wenn Du in einer anderen Szene einen Gegenstand zurückgestellt hast und mittels eines Puzzles dieses Teil dann aus einem Safe nehmen kannst. Aber manchmal wirst Du auch Dinge finden müssen, die nicht auf Deiner Liste zu sehen sind. Dafür hast Du dann ein Toolkit-Inventar (Toolkit=Werkzeugkiste). Du sollest es Dir immer mal anschauen, denn wenn Gegenstände dort aufblinken, dann gibt es diese in der entsprechenden Szene zu finden. Das können Schlüssel sein, oder Brecheisen, Hammer oder sonstige, nützliche Objekte. Diese brauchst Du dann, um Teile Deiner Liste zu finden oder in Kombination mit den historischen Objekten ein Puzzle zu aktvieren. Aber es gibt auch andere Dinge zu finden, in Rätseln und Puzzlen. Geheimnisvolle übersetzungsapparat und Papierfetzen zum Beispiel. Und am Ende eines jeden Kapitels musst Du in den drei Szenen nochmal jeweils zwei historische Objekte suchen, die zur Flux-Familie geschickt werden. Was damit wohl am Ende passiert?

Die Puzzle sind mehr oder minder bekannt - finde Farbkombinationen, puzzle Briefe zusammen, wiederhole Farbfolgen und einiges mehr. Aber das tut dem Spass keinen Abbruch, denn sie sind gut verteilt, nichts kommt zu oft hintereinander und es macht einfach Spass, sie zu lösen und zu schauen, was man denn dafür bekommt.

Das Spiel hat kein Zeitlimit, Du kannst also in Deinem eigenen Tempo suchen. Alle Minispiele können weggeklickt werden. Das gibt eine Strafe von 20 Minuten auf Deine Gesamtzeit, hat aber ansonsten keinen Einfluss auf das Spiel. Der Hinweis lädt sich rasch selber wieder auf und ist von daher ohne Begrenzung.

Zu Beginn eines jeden neuen Levels bittet Dich jede Persönlichkeit, etwas Bestimmtes zu finden. Hast Du es gefunden und zurückgelegt, dann erhältst Du dafür Informationen über diesen Gegenstand.

Du wirst viele Persönlichkeiten mehrmals treffen, auch die Orte sind die gleichen, aber Du siehst niemals exakt die gleichen Szenen. Da ändert sich der Blickwinkel oder wir gehen tiefer in eine Pyramide rein. Fast alle Puzzle sind willkürlich, was den Wiederspielfaktor natürlich erhöht.

Jedes Level hat seine eigene Hintergrundmusik. Sei es nun etwas moderneres in den Abbey Road Studios von 1969 oder chinesische Klänge bei Konfizius, immer passt die Musik zum Level und ist schön. Auch die Geräusche selber passen, sind nicht zu aufdringlich - alles hervorragend und mit viel Aufwand gemacht.

Die Geschichte wird zwischen den Kapiteln in kurzen Dialogszenen weitererzählt. Alles Szenen sind handgemalt, sehr detailliert, farbenfroh und liebevoll. Sie anzuschauen ist eine Wohltat fürs Auge. Alles passt, auch historisch gesehen (abgesehen natürlich von den Dingen, die Du finden und woanders hinbringen musst), alles ist harmonisch auf einander abgestimmt. Wenn ich bedenke, dass Skunk Games auch Restoring Rhonda gemacht hat, dann wurden dort entweder die Grafiker ausgewechselt oder es ist ein sonstiges Wunder geschehen! Flux Family Secrets: The Ripple Effect jedenfalls ist einmalig schön.

Harmonisch ist auch das Wort, dass das gesamte Spiel gut beschreibt. Nie wird es langweilig. Durch die beiden verschiedenen Inventare, die unterschiedlichen Dinge, die Du suchen musst, den häufigen Wechsel der Szenen, bist Du immer in Bewegung, auch denktechnisch gesehen. Das die Puzzle nicht neu und einmalig sind, macht nichts aus, weil sie sich, auch von den Grafiken her, stets an die Geschehnisse innerhalb Deines Kapitels anpassen. Sie bringen weitere Abwechslung. Auch dass es nur einen Spielmodus gibt wird dadurch ausgeglichen, dass Dir Deine Zeiten am Ende eines jeden Kapitels genannt werden. Zudem hast Du eine Gesamtzeit und kannst Dich beim zweiten Mal dann selber besiegen:) Aber nicht nur das. Alle Objekte sind jetzt anders (und schwieriger) versteckt,

Die Geschichte, die Grafiken, die Länge, die Musik, der Spielspass, die Abwechslung - Flux Family Secrets: The Ripple Effect ist ein rundum gelungenes Spiel, bei dem einfach alles stimmt.

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