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Final Cut: Zugabe


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Eipix

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Maja K.
Datum: 14.07.2013
Deutsch (Normal): 10.11.2013

Das Intro von Final Cut: Zugabe ist gut geglückt. Egal ob du den ersten Teil schon gespielt hast oder nicht, es dient als übersicht im Stil von „was bisher geschah“. Fast ein Jahr ist vergangen seit dem Tod deines Vaters und der anschließenden Befreiung deines Bruders Frederick. Neben vielen anderen Geheimnissen, die dein Vater hatte, hast du herausgefunden, dass er einen Filmprojektor entwickelt hatte, der das Bewusstsein kontrollieren kann und dass er aus einem Verhältnis mit einer Schauspielerin eine Tochter hatte - deine Halbschwester Linda. Diese entpuppte sich als wahnsinnig, ermordete deinen Vater und entführte deinen Bruder um an den geheimnisvollen Filmprojektor zu geraten. Letzteres konntest du vereiteln, deinen Bruder retten und deine Halbschwester landete in einer Nervenheilanstalt. Der Filmprojektor wurde zerstört, nur die Linse wurde im Safe der Villa versteckt.

Final Cut: Zugabe beginnt in der Art Déco Villa deines Vaters, nachdem du aus einem der altbekannten 3 Schwierigkeitsgraden gewählt hast (die du auch während des Spiels wechseln kannst). Du und dein Bruder sind noch mit der Renovierung des Hauses beschäftig, die Wunden beginnen zu heilen, als General Lee Porter, ein alter Freund eures Vaters aufkreuzt und euch mitteilt, dass Linda aus der Anstalt flüchten konnte. Zu eurer Sicherheit sollst du ihm die Kameralinse aushändigen und ihr beide einige Tage mit ihm kommen. Auf der Fahrt passieren merkwürdige Dinge: Ihr seht Wüsten, Palmen Sandstürme und Kamele, bevor das Auto kurz vor einer verlassenen Militärbasis verunglückt und der General ohne Bewusstsein verliert.

Nach und nach erkundest du die gesamte Militärbasis. Erst nur auf der Suche nach Hilfe und Riechsalz für den General (du als Spieler weißt natürlich, dass man ihm lieber noch eins übergebraten hätte, als ihn aufzuwecken.) später dann nach allerhand Gegenständen um Türen, Kisten, Truhen usw. zu öffnen. Schon bald entdeckst du, dass es in manchen Räumen Filmprojektoren gibt, die, wenn sie laufen, den Raum in eine Filmszenerie verwandeln und du befindest dich mittendrin. Das hat Eipix wirklich erstaunlich gut umgesetzt! Manche Dinge sind nur in der realen, andere nur in der „Filmwelt“ zu finden. Und zu finden gibt es wirklich eine Menge: 37 sehr gut versteckte Filmstreifen (auch in den Pop-up-Fenstern zu finden!), 12 veränderliche Objekte, 10 Kleeblätter und 4 Drachen auf der Karte.

Ja, die Karte in Final Cut: Zugabe verdient hier eine besondere Erwähnung! Sie lebt. Anfangs noch wolkenverhangen, aber je mehr du entdeckst, je mehr verziehen sich die Wolken und es fliegen Möwen umher (oder eben auch einer der gesuchten Drachen), die Wasseroberfläche bewegt sich und wenn du mit der Maus über die Gebäude fährst, kannst du in ihr innerstes schauen. Angezeigt werden aktive Bereiche und wo noch Filmstreifen versteckt sind. Und sie kann dich natürlich auch transportieren! Das kann übrigens auch manchmal der Tipp: Befindet sich dein nächster Einsatz einige Szenen entfernt, öffnet er dir ein kleines Fenster und mit einem Klick bist du dort! Ansonsten ist die Tippfunktion richtungsweisend.

Schön zu sehen, dass Eipix sich weiterentwickelt hat. In Final Cut: Death on the Silver Screen wurde überwiegend mit realen Schauspielern gearbeitet. Das ist nicht so gut angekommen. Diesmal hat man, bis auf ein paar wenige und auch kurze Zwischensequenzen, darauf verzichtet. Und die bereits erwähnte Karte mit Springfunktion ist jetzt direkt zu erreichen und nicht, wie im ersten Teil, umständlich über das Journal.

Im Hauptspiel mit 8 Kapiteln wirst du 13 mal 2 Wimmelbilder (alle werden 2-mal aufgesucht) spielen. Im Bonuskapitel gibt es dann noch mal 4 mal 2. Alle nach Liste und ziemlich voll mit 2 - 3 Interaktionen, wie Zifferblatt für eine Uhr, Schlüssel für Handschellen suchen usw. Nichts Besonderes. Aber, du kannst stattdessen auch ein 3-Gewinnt spielen. Du kannst auch mittendrin wechseln, solltest du mal einen Gegenstand nicht finden. Denn wenn du hier den Tipp bemühst geht dir eine von insgesamt 19 Auszeichnungen verloren. 20 Minispiele wollen gelöst werden. Auch hier leider nichts Neues und auch nicht besonders schwer. Von Mah-Jongg, über Rotationspuzzle bis hin zu Memory oder alle Lampen zum leuchten bringen ist alles dabei. Im Bonuskapitel gibt es nochmal 5 davon. Weitere Sammler-Editions Extras sind wiederspielbare Wimmelbilder und Minispiele und eine interaktive Tour durch eines der Eipix Büros: Sehr interessant!

Das Hauptspiel hat ein „Happy End“ nach ca. 4,5 Stunden Spielzeit. Das Bonuskapitel verdient seinen Namen und ist eine zusätzliche Geschichte mit einer weiteren Stunde und behandelt die Vorgeschichte zum Spiel.

Grafisch ist Final Cut: Zugabe kein überflieger, aber gut und sehr detailreich gemacht. Es überwiegen warme Farben, dass selbst das Gelände und die Gebäude der Militärbasis freundlich erscheinen lassen. Eine rundum gelungene Sammler-Edition mit allem was sich das Spielerherz wünscht, hätte Eipix sich mit Final Cut: Zugabe auch was die Wimmelbilder und Minispiele angeht, etwas weiterentwickelt! Aber das kann man auch Jammern auf hohem Niveau nennen.


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