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Farm to Fork


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Herausgeber: Playrix
Entwickler: Visual Shape

Download (Normal): Bigfish Games.de
Download (Sammler): Playrix.com

Wenn Du Farm to Fork auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 29.01.2014


Herausforderndes Zeitmanagement, süchtigmachend und für Goldjäger manchmal frustrierend
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Die Farmer im Tal sind ratlos - seit der Großmarkt mitten in der Stadt eröffnet hat, will niemand mehr ihre Erzeugnisse kaufen. Doch dann kommt die zündende Idee: Nicht die Rohstoffe verkaufen, sondern daraus leckere Gerichte machen. Gesagt getan und Du bist derjenige, der die Arbeiten koordinieren muss.

Es geht um drei Grundprodukte: Getreide, Gemüse und Fleisch. Verarbeitet wird dies aber nicht nur zu Salat, Brot, Nudeln und Hackfleisch, sondern auch zu Suppen, Pizza, Aufschnitt- und Bratenplatten und einiges mehr. Die Kombination macht es und das ist die Herausforderung von Farm to Fork: Den Überblick behalten, was wo wann und in welcher Menge wichtig ist. Wann ist eine Autoaufwertung hilfreich, wann eher nicht. Wann lieber ein Vorprodukt verkaufen, um die Maschinen aufwerten zu können, wann besser erst das Geldziel erreichen und wann erreicht sich dieses leichter, wenn man besser Maschinen hat? Oft zeigt sich die Antwort auf diese Fragen erst am Ende und ein Neustart ist, zumindest für Goldjäger, unerlässlich.

Jedes der 72 Level beginnt mit deinen unterschiedlichen Aufgaben, die sich auf eine bestimmte Menge an Geld und/oder eine Menge von Produkten bezieht. Du erntest, fügst die Produkte den Maschinen zu, verteilst die daraus gewonnen Rohstoffe an weitere Maschinen und verkaufst deine Produkte dann auf dem Markt. Später im Level kommen auch Leute direkt zum Hof und kaufen Produktkombinationen, für die es mehr Geld gibt als die Einzelverkäufe auf dem Markt. Hast du alle Ziele erreicht, endet das Level.

Zu Beginn hast du die Möglichkeit, das Spiel im Entspannt-Modus zu spielen. Wer ein Zeitlimit vorzieht, hat in jedem Level 3 Möglichkeiten, nämlich Gold-, Silber- und Bronzezeit. Schaffst du keine der drei Vorgaben, musst du das Level neu beginnen. Für das Beenden eines Levels gibt es Sterne, mit denen du im Anschluss einkaufen kannst. Zum einen Aufwertungen für deine Maschinen oder aber für deine Gerichte. So werden letztere hochpreisiger und verhelfen dir beim Verkauf zu höherem Einkommen.

Erfahrene Spieler werden in den ersten 15-20 Leveln maliziös lächeln und sich denken, dass das ja wohl ein leichter Weg sei. Doch weit gefehlt. Schon bald geht es los, Goldzeiten scheinen unerreichbar und Silber glänzt als dominierende Farbe auf der Karte. Und das ist gewollt. Denn erst, wenn du alle Aufwertungen gekauft, wenn alle Gerichte prämiert sind, ist eine Goldzeit in vielen Leveln überhaupt möglich. Das erhöht die Spielddauer, kann aber manchmal auch sehr frustrierend sein, wenn du jeweils nur eine Sekunde mehr gebraucht hättest....

Das Levelbild, dass sich bietet ist nicht sonderlich groß. In manchen Leveln stehen die Maschinen und damit auch die Aufwertungsschaltflächen nahe beieinander. Durch das Muss des schnellen Klickens gerät man mehr als einmal in die Situation, eine Maschine aufzuwerten, die eigentlich gar keine Aufwertung benötigt. Und das Geld fehlt dann an anderer Stelle. Nervig auch: Es gibt einen Roboter, der für dich Produkte aufsammelt. Völlig unnötig, weil er selbst in höchster Aufwertung so langsam ist, dass er nur irritierend, aber nicht hilfreich ist. Aber er ist auch noch ein zusätzliches Ärgernis, denn genau dort, wo du diesen Roboter aktivierst oder aufwertest, treibt sich oft auch der Papagei rum. Ein temperamentvoller Geselle, der deine Arbeiter angreift, aber wenn du ihn fängst, dann gibt es Geld und seine Federn lassen sich ebenfalls verkaufen. So manches Mal wird man aber besagten Roboter aktiveren... Geld futsch. Oder eine Maschine aufwerten... Geld auch futsch. Und schon kann man das Level von vorn beginnen. Ich persönlich würde diesem lästigen Vieh gern eine Bekanntschaft mit meinem Schmortopf ermöglichen.

Die Geschichte besteht eigentlich nur aus 2 Sätzen: Der Großmarkt macht unsere Farmen kaputt. Wir kämpfen dagegen. Mehr kommt nicht. Die Grafiken sind dagegen gut gemacht, die Arbeiter bewegen sich, die Maschinen sind unterschiedlich. Nichts ist absolute Spitzenklasse, aber alles schön anzusehen und nicht nervig, auch wenn es wenig bis keine Abwechslung gibt, ganz gleich auf welcher der vier Farmen du gerade bist. Hast du alle Level gespielt, kannst du dich im Expertenmodus versuchen. Für die wahren Könner.

Die Sammleredition allerdings ist weder empfehlenswert, noch nötig. Es gibt 20 Bonuslevel, die einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad haben, dazu kannst du dir die Filmchen noch mal ansehen, Musik anhören und Hintergründe nutzen. Eine integrierte oder irgendwo anders gespeicherte Lösungshilfe gibt es nicht.

Farm to Fork bietet viel Herausforderung und erinnert stark an die Farm Frenzy Serie, ist aber durch den Entspannt-Modus auch für die Spieler attraktiv, die nicht gern gegen die Zeit spielen. Experten im Zeitmanagement finden hier eine echte Herausforderung. Es hat frustrierende Momente, macht aber überwiegend Spaß und der Suchtfaktor wächst mit jedem Level, das du erneut spielst, weil das Gold doch nur den Bruchteil einer Sekunde entfernt liegt.


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