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Tatort Museum 2
Nachlese
Herausgeber: Bigfish Games
Entwickler: Gogii Games

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Autor: Sternchen

Erinnerst du dich noch an Susan und ihre Tochter Caitlin? Die beiden waren im Vorgänger Escape the Museum gerade im Museum, als ein Erdbeben lostobte. Klar, sie haben sich ihren Weg gesucht, aber Ehemann und Vater David ist zu Hause und in dieser Fortsetzung gehen wir Davids Weg. Und zwar zeitgleich zu Susan und Caitlin.

Nach dem Erdbeben macht er sich ohne Zeitlimit auf die Socken, um seine Familie aus dem Museum zu retten. Direkt vor seiner Haustür trifft er auf einen Stadtstreicher mit Sammlerleidenschaft. Er vermisst seine Briefmarkensammlung, doch David hat sie auch nicht gesehen - wie auch? Der alte Mann klebt von jetzt an wie Kaugummi an David und das ist auch gut so.

Der Weg zum Museum wird lang und ungemütlich. Immer wieder blockierte Strassen, die dich zwingen, einen anderen Weg zu finden. Es müssen Mittel gefunden und eingesetzt werden, um Zugang zu Häusern, Geschäften und Fahrzeugen zu bekommen. Hindernisse müssen aus dem Weg geschafft werden und David ist sehr erfinderisch. Dabei aber auch immer logisch. Sieht er sich etwas genauer an, indem du es anklickst, entstehen dadurch goldene Nebelfelder mit Wimmelbildern oder Nahansichten, die bearbeitet sein wollen.

Auf seinem Weg kann er natürlich nicht die Augen zumachen und so trifft er immer wieder auf Geschöpfe, die im Erdbeben verloren gegangen sind. Das sind kleine Hunde, eine Katze, Kinder und sogar eine Mutter. Da die Zugbrücke vor dem Museum senkrecht steht und die Teile für die Reparatur fehlen, sammelt er die auch gleich ein und nimmt sie mit. Alles wird im Rucksack verstaut und ich habe mich mehr als ein Mal gefragt, wie sich Katz und Hund so vertragen haben. Sie sind immer hinter Gegenständen verborgen, die anfangen zu zittern, sowie du mit der Maus darauf gehst.

In welchen Leveln solche Zusatzaufgaben zu erfüllen sind, siehst du an den Sternen. Bei einem Stern brauchst du lediglich in den nächsten Level kommen, bei zwei Sternen entweder ein verlorenes Lebewesen auflesen oder ein Brückenteil. Drei Sterne bedeuten dann schlicht ein Lebewesen mitnehmen oder abliefern und ein Brückenteil. Denn überall in den Leveln triffst du dann auf die Menschen, die Anspruch auf die verlorenen Lebewesen erheben.

Der Stadtstreicher sammelt nicht nur Briefmarken, auch Muscheln, Spielzeugautos und andere Dinge interessieren ihn - er ist da nicht wählerisch. Wenn David jeweils 10 davon für ihn findet, verrät er ihm, wie er in einer scheinbar aussichtlosen Situation weiter kommt. Schließlich kennt er sich in der Stadt aus und ist diese Wege "schon tausend Mal gegangen". Wer es ganz leicht haben möchte, der klickt sein Konterfei im Info-Fenster am oberen Bildschirmrand an. Dort verrät er Schritt für Schritt, was erledigt werden muss, um den Level zu bewältigen. Und damit nicht genug: Er stellt insgesamt den Tipp dar, auch in den Wimmelbildern.

So ein richtiger Stadtstreicher hat immer einige Flaschen im Gepäck, leere überwiegen da naturgemäss. Auf Pfand legt er keinen Wert, denn wenn du einen Tipp brauchst und sein Foto anklickst, wirft er treffsicher eine leere Flasche zu einem Gegenstand von der Liste. Das Foto ist dann erstmal schwarzweiß, wird aber schnell wieder farbig und somit einsatzbereit. Lediglich beim Sammeln seiner Wünsche wird er durch ein Fragezeichen vertreten.

Sehr häufig braucht man den Tipp - zumindest in den Suchszenen - wahrscheinlich nicht, denn das gesamte Spiel verfügt über eine klare, deutliche, sehr schöne Grafik. Umso weiter sich David jedoch dem Museum nähert, desto schwieriger werden auch die Aufgaben. Sind sie anfangs noch leicht zu lösen, wird alles bald komplexer und einige Male wirst du dich bei Inventarobjekten fragen: Was soll ich jetzt damit?

Diese Frage wird sich auf die Objekte beziehen, die aus den normalen Wimmelbildern ins Inventar gehen. Sie sind nicht überfüllt und es sind immer Objekte zu finden, die auch im wahren Leben in dieser Umgebung anzutreffen sind. Das, was im Inventar landet, hat dann wiederum oft etwas mit dem Gegenstand zu tun, durch dessen Anklicken du dieses Wimmelbild aktiviert hast. Aber lass dir versichert sein: Alles im Inventar findet seine Verwendung, auch wenn das nicht immer von Anfang an klar ist.

Die Geschichte erzählt sich von selbst und wird durch Familienfotos zwischen den 30 Leveln unterstrichen. Schade, dass sich dieselben Fotos immer wiederholen, aber eins hat mich getröstet: Susan ist mal keine Schönheit, sondern von der Natur eher benachteiligt worden.

Der Wiederspielwert ist gleich Null, weil alles gleich bleibt, dafür sind die Hintergrundgeräusche wieder sehr passend und die Musik bekannt aus dem ersten Teil. Für Rätselfreunde mit Wimmelbildsucht ist dieses Spiel ein absolutes Muss! Und es bleibt abzuwarten, ob es vielleicht mal einen dritten Teil geben wird, in dem sich Marcus auf den Weg macht. Es wäre wünschenswert.

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