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Tatort Museum (Escape the Museum)
Nachlese
Herausgeber:BigFish Games
Entwickler:Gogii Games

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Autor: Sonja R.

Bei Tatort: Museum kommt Susan mit ihrer Tochter Caitlin in das Museum, in dem sie arbeitet. Gerade als sie Caitlin im überwachungsraum geparkt hat, gibt es ein heftiges Erdbeben. Weit von Caitlin entfernt, muss Susan sich durch die Räume des Museums schlagen, um zu ihrer Tochter zu gelangen.

Tatort: Museum ist ein sehr gut gemachtes Spiel. Eine Mischung aus Wimmelbild und Adventure lässt es nicht langweilig werden und beides wechselt sich ständig unregelmäss;ig ab. Die Geschichte wird zwischen den Leveln immer wieder im Comic-Stil weiter erzählt. Wobei man eigentlich sagen kann, sie wiederholt das, was du im vergangenen Level mit Susan getan hast. Aber es ergibt alles einen Sinn.

In den Adventure-Leveln gibt es keinen Tipp, lediglich Ingenieur John am Handy. Er sagt Susan zu Anfang, was sie tun muss, um aus dem Raum zu entkommen. Dabei sind die Vorgehensweisen immer logisch aufgebaut. Finde zwei Flaggen, knote sie zusammen, um dich später abseilen zu können. Das nur mal als Auszug einer Aufgabe. Die Gegenstände, die du brauchst, sind oben am Bildschirmrand bildlich aufgelistet. Bewegst du die Maus über die Szene, wird der Mauszeiger zum Fragezeichen, wenn du einen Gegenstand entdeckt hast. Diese Hilfe brauchst du auf jeden Fall, denn oft sind die benötigten Objekte sehr klein oder gut versteckt. Eine Lupe an deinem Mauszeiger sagt dir, dass du etwas vergröss;ern oder erledigen musst. Oft müssen Gegenstände kombiniert werden, um sinnvoll genutzt werden zu können. Alle gefundenen und kombinierten Gegenstände landen automatisch im Inventar, d.h. in den Bildern oben. Genial ist auch, dass das Bild manchmal wackelt, weil ein neuer Erdstoss; kommt.

Die Wimmelbilder dagegen haben Tipps. Diese sind sogar uneingeschränkt verfügbar, da sich der Tipp sehr schnell wieder auflädt und es in diesem Spiel auch kein Zeitlimit gibt. Allerdings zeigt der Tipp nicht direkt die Stelle des Objekts an, sondern Museumsdirektor Marcus schickt dir ein Handy-Foto, auf dem die Fundstelle markiert ist. Trotzdem wirst du dann noch oft das Falsche anklicken, weil dir keiner sagt, welches Objekt da sein soll.

Die Items sind ohnehin schwer zu finden. Oft sehr klein oder fast ganz hinter anderen Gegenständen versteckt. Sogar unter der Suchliste sind manchmal welche, die nur mit einem Zipfelchen darunter hervor sehen. Entweder sind 10 unterschiedliche Dinge zu finden oder 10 gleiche Dinge. Die verschmelzen manchmal so mit dem Hintergrund, dass sie fast gar nicht zu sehen sind. Die Szenen selbst sind ziemlich chaotisch, wie man es nach einem Erdbeben wohl auch erwartet. Sie sind detailliert, wirken aber oft auch etwas verschwommen. Für die Wimmelbilder musst du oft auch in Räume zurück, von denen du glaubtest, sie längst erledigt zu haben.

Zwei Arten von andern Minispielen hat Googi-Games auch noch in das Spiel gepackt und beide kommen mehrmals vor. So musst du Teile eines Gemäldes wieder finden, die um das Gemälde verstreut sind. Dann müssen sie direkt an die richtige Stelle im Gemälde wieder eingesetzt werden. Manchmal ein schwieriges Unterfangen, da die Stelle im Bild für das Teil (z.B. ein Zeigefinger) erstmal gesehen werden muss.

Als zweites Minispiel ist eine Waage auszugleichen. Rechts ist ein Gewicht, dass den Wert vorgibt. Durch klicken kannst du dann die Gröss;e des Gewichts auf der Gegenseite bestimmen. Insgesamt stehen dir 3 Gewichte zur Verfügung, die du benutzen kannst. Die Gröss;e eines Gewichts nimmt schnell zu, deshalb muss rechtzeitig geklickt werden, um das Wachsen zu stoppen. Das Gewicht muss aber nicht genau mit dem auf der rechten Seite überein stimmen. In der Mitte ist eine Skala, in deren grünen Bereich das Gewicht sein muss.

Die Adventure-Aufgaben und die vielen Wimmelbilder fordern dann auch zeitlich ihren Tribut. Ich habe selten ein Casual-Game gespielt, dass so eine lange Spielzeit hatte. Bei 37 Leveln ist man mit mindestens 8 Stunden Spielzeit dabei. Die Hintergrundmusik begleitet das Ganze etwas dramatisch, was zu dem ganzen Spielverlauf passt.

Tatort: Museum ist ein gross;artiges Spiel mit kleinen Schwächen. Der Adventure-Teil macht Riesenspass; und man freut sich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn man es geschafft hat, aus dem Zimmer zu gelangen. Für etwas ungeduldige Spieler ist es nicht so geeignet, da man nicht immer schnell zum Ziel kommt, sondern einige Zeit mit dem Auffinden der benötigten Gegenstände verbringen muss. Ansonsten einfach nur sehr empfehlenswert.

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