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Fluch der Pharaonen


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Herausgeber: Gogii Games
Entwickler: Gogii Games

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Autor: Claudia K.
09.05.2010
Deutsche Version: 30.07.2010

Urlaub in ägypten, aber Francis meckert. Immer nur die doofen Museen. Dabei ist es doch eine besondere Ehre bei der Eröffnung des Museum einer Tante dabei sein zu dürfen. Noch ahnt Francis nicht, dass die Geschichte der Pryramide um die es bei den Exponaten des Museums geht, seine Familie und ihn in ein gefährliches Abenteuer stürzen wird. Denn die offizielle Historie berichtet von einem Pharao, aber es sind zwei und einer der beiden ist verflucht.

So beginnt ein neues "Escape"-Abenteuer von Gogii Games und schon zu Beginn merkt der Spieler, dass es sich bei diesem Spiel ohne Zeitlimit um etwas Besonderes handeln könnte. Wer nämlich eine 3D-Brille zur Hand hat, wird viele der Szenen damit betrachten und ein intensiveres Erlebnis des Spieles haben. Schade nur, dass wohl nur die Wenigsten solch eine Brille haben.

Aber es gibt noch mehr "Ungewöhnliches". Du begleitest eine komplette Familie zunächst in das Museum. Vater Herny, Mutter Laura, Tochter Emily und Sohn Francis. Unvorhergesehene Komplikationen, ausgelöst durch die Katze Jinxi, trennen die Familie und nun gilt es zunächst einmal wieder zusammen zu kommen.

Du spielst (in beliebiger Reihenfolge) als Emily, Laura und Henry oder Francis. Viele Gegenstände warten darauf, aufgesammelt oder dir nach Wimmelbildszenen als Belohnung für deine Mühe ins Inventar gelegt zu werden. Dir steht nicht nur immer ausschliess;lich der Inventarinhalt der Person zur Verfügung als die du gerade spielst. Auch die besonderen Fähigkeiten der Einzelnen sind nur dann zugänglich, wenn diese auch an der Reihe sind. So kann Emily in die Vergangenheit schauen, Vater Henry ist eher der Handwerker und verfügt über Brecheisen, Hammer und Schaufel. Mutter Laura dagegen hat in ihrem Buch viele nützliche Tipps und Hinweise für Puzzle und Rätsel und Francis schliess;lich ist im Besitz einer Brille, die besondere Teilszenen beleuchtet, so dass du weiss;t, was du zu tun hast. Mit den Inventargegenständen wirst du Rätsel und Puzzle lösen und dir so deinen Weg von Kammer zu Kammer bahnen, bis die Familie schliess;lich wieder vereint ist. Nun heiss;t es: Zusammen raus aus der Pyramide. Spielst du mit der ganzen Familie stehen dir natürlich auch alle Fähigkeiten zur Verführung.

Innerhalb der Pyramide kannst und wirst du dich immer so weit frei bewegen, wie du (bzw. die aktuelle Spielfigur) die Pyramide bereits erforscht hat. Eine Karte hilft dir zu erkennen, wo du bereits alles erledigt hast und wo eventuell noch Gegenstände zu finden oder Puzzle zu lösen hast. Und du wirst so einige Mal hin und her laufen, schon um herauszufinden, wo du denn nun womit was tun kannst um weiterzukommen.

Einen direkten Hinweis gibt es nur Wimmelbildszenen. Diese haben ein bis zwölf Inventar- und einige andere, nutzlose Objekte, die gefunden werden müssen. Puzzle haben eine Hilfschaltfläche, die die Aufgabenstellung noch einmal erklären und können nach einer kurzen Wartezeit übersprungen werden. Und auch hier sind einige Puzzle dabei, die durchaus einmal Kopfzerbrechen bereiten können. Leider hat bei besonders harten Nüssen immer noch eine Schutzfunktion eingebaut - so kannst du bei einigen zum Beispiel am aufleuchten von Objekten erkennen, ob sie am rechten Ort sind und die so die Grübelei über Logik ersparen. Ansonsten helfen dir Amulett, Brille und Buch mit Hinweisen und Tipps. Wer die interaktive Hilfe eingeschaltet hat, bekommt für Rätsel, Puzzle und Räume immer die Hauptaufgabe genannt. Allerdings auch dann, wenn diese eigentlich schon erledigt ist oder noch nicht erledigt werden kann, weil du schlicht zum falschen Zeitpunkt im falschen Raum bist. Das anklicken von Gegenständen bringt ebenfalls oftmals Texthinweise.

Die Grafiken der Szenen sind schön, aber so einige der Gegenstände, die gefunden werden müssen, eher ...unklar. Das diese seltsamen Streifen, die man in Mengen suchen muss, Federn sind, habe ich auch nur verstanden, weil sie als Federn im Inventar gekennzeichnet wurden. Die einzigen Federn, die im Spiel klar als solche zu erkennen sind, gehören nicht zu denen, die du sammeln musst. Was aber nicht weiter tragisch ist, denn wenn ein Gegenstand aufgesammelt werden kann, dann ändert sich dein Mauszeiger in eine Hand. Sollst du etwas näher anschauen erscheint ein Auge und bereits im Vorfeld glitzern Wimmelbildszenen.

Die Musik ist nett, die Geschichte - naja, von der eigentlichen Geschichte erfährst du nur im Vorspann, im weiteren Verlauf geht es nur noch darum, heil aus der Pyramide zu kommen. Aber manche der Texte und Unterhaltungen, vorallem zwischen Emily und Francis weisen durchaus Humor und Alltagswahrheiten auf.

Escape the Lost Kingdom ist kein kurzes Spiel. Mit 4-6 Stunden wirst du rechnen müssen, vor allem wenn du auf die interaktive Hilfe verzichtest, die einem immer wieder ins Bild poppt und den Spass; am Herausfinden von Dingen nehmen kann. Die so zahlreichen Hilfen in Form von Buch, Brille und Amulett sollten nur zur Hilfe genommen werden, wenn man wirklich nicht weiter weiss;, sonst kann das Gefühl aufkommen, dass man ans Händchen genommen und durch die Pyramide geführt wird, anstatt selber zu suchen. Zumal eben auch noch Auge und Hand dafür sorgen, dass du weiss;t, wo es was zu gucken/nehmen gibt und die Karte dir hilft, dich nicht komplett zu verlaufen.

Ein bisschen mehr Zutrauen in die Fähigkeiten der Spieler und an einigen Stellen wären besserer Grafiken wünschenswert. Ansonsten ist Escape the Lost Kingdom ein spannendes Spiel, dass sich nicht nur auf bewährte und breitgetretene Puzzle verlässt, sondern so einiges Neue und Spannende zu bieten hat. Und das Ende ist.... spannend! Ein Spiel, das mit 3D-Brille einen besonderen Touch bekommt und uneingeschränkt zu empfehlen ist.


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