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Escape from Lost Island

Herausgeber: Nevosoft
Entwickler: Nevosoft

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Autor: Sonja R.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön... Alle Passagiere fühlen sich wohl und geniessen die Fahrt, bis das Kreuzfahrtschiff ein Riff rammt. An Bord bricht ein Feuer aus und alle flüchten mit den Rettungsbooten - bis auf unsere Heldin. Die ist nämlich in ihrer Kabine eingesperrt und muss erst einen Weg hinaus finden. Mit einem übrig gebliebenen, defekten Rettungsboot landet sie schliesslich auf einer einsamen Insel, auf der es aber Eingeborene gibt. Und die machen ihr ganz schön das Leben schwer.

Für dich beginnt das Spiel ohne Zeitlimit in der Kabine. In sogenannten "Containern" findest du deine Suchobjekte, die darin abgebildet sind. Ein Container wird durch das Anklicken des Gegenstandes geöffnet, an dem er platziert ist. Du erkennst es immer, wenn an Mauszeiger eine Hand auftaucht und an dem Gegenstand ein Glitzern. Aber du kannst es auch einfacher haben: Am unteren Bildschirmrand sind alle Container aufgelistet, da brauchst du nur anzuklicken und brauchst dann nicht die Szene danach absuchen.

Das Absuchen bleibt dir aber trotzdem nicht erspart, denn es gibt auch Nahansichten, die du an einem Auge an der Maus erkennst. Oft sind in Kartons, Schubladen oder ähnlichem Objekte versteckt, die du für den aktuell aktiven Container brauchst. Aber auch nur dann, sonst sind diese Nahansichten nicht anklickbar. Welche Container gerade relevant sind, siehst du ebenfalls unten. Sie werden meistens nach und nach aktiv und die, die du noch nicht öffnen kannst, sind durchgestrichen.

Immer wieder mal kannst du zwei gleichzeitig öffnen. Während du sonst von links nach rechts der Reihe nach gehst, musst du in diesem Fall eine Reihenfolge einhalten. Das heisst, der eine Container muss vor dem anderen gelöst werden, sonst fehlt dir ein Objekt für den anderen. Leider kommt das nur selten vor.

Minispiele sind unregelmässig in die Level eingestreut und sehr abwechslungreich. Neben klassischen Aufgaben wie Memory, Leitungen verbinden oder auch Rohre (das einzige, wo es ein Zeitlimit gibt), sind auch einige Arcade-Spiele vorhanden, sie schon Spass machen. Wahrscheinlich gerade deshalb, weil sie vom Geschick des Spielers anhängig sind. Du musst einen Katapult genau so weit nach hinten ziehen, bis der Wassersack eins der drei lodernden Feuer an Bord trifft. Oder du schwingst ein Seil mit einem Haken, den du im richtigen Moment loslassen musst, damit der Haken gerade nach oben geht und sich so am Rand der Fallgrube verankern kann, in die du gefallen bist. Du kannst sie aber auch nach einer Aufladezeit überspringen.

Wie man schon erkennen kann, beziehen sich die Minispiele auf die Handlung, die für sich genommen eher flach und im Moment in Spielen allgegenwärtig ist. Zur Zeit rennt man ständig auf irgendwelchen Inseln herum, auf die man durch Zufall geraten ist. Selbst die Erzählungen zwsichen den Leveln haben so einen Zeitlupen-Effekt, weil die Dame die einzelnen Seiten ihrer Erzählung so langsam herunter reisst. Hier suchst du dir in 20 Leveln, die je 5 Container mit 5 Suchobjekten enthalten, deinen Weg von der Insel. In einigen wenigen Leveln gibt es auch mal 4 oder 6 Container, die mal 8 Suchobjekte beinhalten können. Aber die 25 Suchobjekte pro Level sind schon Standart.

Die Nebengeräusche sind dabei gelungen, die Hintergrundmusik weniger. Sie hat mich streckenweise an ein bestimmtes Filmgenre für über 18-jährige erinnert. Auch die Grafik ist eher durchschnittlich.

Escape from Lost Island ist ein nichtssagendes, durchschnittliches Spiel, das mal wieder einen Weg über eine verlassene Insel beschreibt. Die Container wären eine schöne Sache, wenn man sie mehr voneinander abhängig gemacht hätte. So unterscheidet es sich kaum vom Suchen nach Liste. Man kann es spielen, aber ein absolutes Muss ist es nicht.

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