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Enigmatis: Die Seelen von Maple Creek


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Artifex Mundi

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 02.09.2011

Als du erwachst, hast du Mühe dich zu erinnern. Nach und nach aber kommen einzelne Bruchstücke wieder. Du bist Detektiv und in diesem scheinbar verlassenen Dorf auf der Suche nach einem verschwunden Mädchen. Schon bald wird dir klar: Nicht nur scheint dieser Fall mit anderen aus der Vergangenheit zusammen zu hängen, sondern es gibt auch Wesen, die versuchen, dich von deiner Mission abzuhalten.

Schritt für Schritt arbeitest du dich in Maple Creek vorwärts, findest Zugang zu Gebäuden und Orten. Du triffst auf diverse Wimmelbildszenen und findest Inventarobjekte, die du zum lösen kleiner Rätsel nutzen. Dabei kommst du nicht nur der Lösung des Falles, sondern auch deinen Erinnerungen immer näher.

Grafisch gesehen ist Enigmatis: Die Seelen von Maple Creek unteres Mittelmass;. Oftmals wirken Grafiken auch da verwaschen, wo es ganz sicherlich nicht Absicht ist. Die Wimmelbildszenen sind durchweg (Ausnahme: 1 Szene im Sammler-Bonus-Spiel) komplett zugemüllt und dies sogar in höherem Mass;e als wir das eh schon kennen. Auch und gerade hier wirkt das Bild oft schwamming, nicht alle Elemente sind immer klar zu identifizieren. Einige Dinge sind mehrfach in den Szenen, aber natürlich ist nur eines richtig. Besonders unschön: Da fast alle Wimmelbilder zwei Mal gespielt werden, siehst du schon, welchen Gegenstand du brauchst, nur um am Ende festzustellen, dass du dafür später noch mal wieder kommen musst. Irgendwie und ohne den Finger drauf legen zu können warum, machen diese Wimmelbilder keinen Spass;. In einigen wenigen Szenen bekommst du Objekte, für die du erst einen Schrank oder ähnliches öffnen musst.

Viele der Gegenstände benutzt du sehr zeitnah nach dem Auffinden, einige sind Sammlerstücke, es mag dauern, bis du alle hast und nur sehr wenige brauchst du wirklich erst später. Das aber macht das Spiel nicht einfacher, denn nur weil du weiss;t, wo du etwas einsetzen musst, heiss;t das nicht, dass du auch in der Nähe bist. Schuster's Rappen sind deine Freunde und die Gegend ist grundsätzlich etwas verwinkelt und unübersichtlich. Eine Karte, die du über dein Buch erreichst, ist da ein gross;e Hilfe.

Wie aus dem TV bekannt: Die Polizei braucht immer eine Wand um Bilder aufzuhängen und Rückschlüsse und Kombinationen zu ziehen. Auch du wirst das machen. Und da einige wenige Male diese Bilder wichtige Hilfen sind, hast du über eine Schaltfläche auf offensichtlich telephatische Art jederzeit Zugang zu dieser Wand in deinem Zimmer. Verlässt du die Wand dann wieder, bist du genau da wo du dich zuletzt aufgehalten hast. Schlecht gemacht.

Die Geschichte aber entwickelt sich mit jener Wand und den Videoeinblendungen. Dass man davon nicht in den Bann gezogen wird, mag vielleicht daran liegen, dass es durch ein Hin- und Her von "Beweisen" aus der Vergangenheit und Gegenwart manchmal etwas schwierig ist zu wissen, woran genau man eigentlich gerade arbeitet.

Die Puzzle sind gröss;tenteils einfach gehalten und benötigen eher Geduld (Doppelklick um ein Puzzleteil zu drehen, einmal zu schnell geklickt, schon ist es zum dritten Mal in der falschen Position zum Beispiel). Die Hinweise für einige Puzzle findest du an der Wand, bei anderen wird dir die Polizistin auch schon mal einen Texthinweis geben. Alle Puzzle haben Anweisungen, die zum Teil sogar einen Lösungsansatz zeigen. Nach einer Wartezeit (Länge abhängig von deiner Modiwahl) kannst du sie auch überspringen.

Der Tipp ist sehr hilfreich. Er zeigt dir Objekte oder den Weg, den du gehen musst und wenn ein Inventarobjekt eingesetzt werden kann, dann zeigt er dir Objekt und Stelle. Er lädt sich in beiden Modi recht schnell wieder auf, die reine Weganzeige wird nicht als Tipp betrachtet. Die Spielzeit beträgt 3-4 Stunden, die Sammler-Edition gibt dir eine zusätzliche Spielzeit von etwa 30 Minuten maximal. Auch hier: Zusammen genommen ergibt es eine befriedigende Spielzeit. Aber dafür sollst du natürlich auch den doppelten Preis zahlen. Zusätzlich kannst du die 18 Wimmelbildszenen (die du bereits 2x gespielt hast) immer wieder spielen. Der Strategy Guide ist ok, aber brauchen tut man ihn nicht wirklich. Dafür ist das Spiel zu einfach. Auss;erdem ist der Tipp eine wirkliche Hilfe.

Als Standardspiel ist Enigmatis: Die Seelen von Maple Creek durchaus ein durchschnittlich gutes Spiel. Es langweilt nicht, es ist aber auch nicht besonders spannend. Die Geschichte ist ok, das Ende kündigt eine Fortsetzung an. Die Grafiken sind nicht durchweg schlecht, die Musik erinnert stark an ERS Spiele, aber wenigstens gibt es kein "Huhu", sie ist gut anzuhören und stört nicht weiter. Die Probestunde sollte man nutzen, danach wird man merken, ob man wirklich Lust hat, weiter zu spielen.

 


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