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Das Elixier der Unsterblichkeit


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Herausgeber: Vogat Interactive
Entwickler: Vogat Interactive

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Autor: Andreas S.
Datum: 21.10.2010

Lösung folgt

Alles beginnt mit einem Mord. An einer Klippe wird Jemand von einem Zeitgenossen in einer Robe erschossen . Vorher hatte er ein Unsterblichkeits-Elixier getrunken, was ihm aber nichts nutzte. Damit beginnt dein Fall, immerhin bist du Detektiv. Du hast vier Verdächtige: Einen Alchemisten, einen Physiker, einen Magier und eine Botanikerin. Dein Job ist es, den Schuldigen zu finden. Also verschaffst du dir in der Tarnung als neuer Angestellter (es ist eine Stelle frei, der Ermordete war dein Vorgänger) Zugang zur Insel, auf der von nun an alles spielt.

Am Anfang kannst du zwischen zwei Modi wählen: entspannt und fortgeschritten. Du erhältst im entspannten Modus eine Einführung (die du aber abkürzen kannst), mehr glitzernde Bereiche an Stellen, wo es lohnt, näher nachzusehen, und der Tipp ebenso wie die überspringen-Funktion laden sich schneller auf. Ein Zeitlimit gibt es nicht. Ebenso nicht im Fortgeschrittenen-Modus. Wenigstens die Wimmelbilder werden auch hier durch glitzernde Bereiche dargestellt.

Im Laufe deiner Ermittlungen hast du eine erhebliche Anzahl von Wimmelbildern zu bearbeiten ebenso wie etliche Minispiele. Geleitet wirst du von deinem Tagebuch, das nicht nur wesentliche Erkenntnisse festhält, sondern dir auch jederzeit zu erledigende Aufgaben mitteilt. So hängst du selten wirklich fest.

Obwohl es wirklich viele Wimmelbilder gibt (so zwischen 45 und 50), ist es doch kein reines Wimmelbildspiel. Es enthält vielmehr deutliche Abenteuer-Anteile. Jedes Wimmelbild beschert dir einen oder mehrere Gegenstände, die du alle früher oder später einsetzen musst, zum Teil musst du sie dazu auch kombinieren. Es kommen keine sinnfreien Kombinationen vor, alles ist jederzeit ohne weiteres nachvollziehbar, oft genug sogar direkt ins Auge springend. Positiv sei noch angemerkt, dass die Bilder sauber programmiert sind in dem Sinne, dass man keine Pixeljagd veranstalten muss. Es reicht zwar nicht gerade aus, zwei Zentimeter neben den Gegenstand zu klicken, aber der empfindliche Bereich ist hinreichend gross;.

Die Wimmelbilder wiederholen sich zwar von den örtlichkeiten her, aber die Gegenstände wechseln. Sie wechseln auch, wenn du das Spiel noch einmal spielst, was den Wiederspielwert natürlich steigert. Die Bilder sind hinreichend scharf und nicht so düster wie man das gelegentlich vorfindet, die Gegenstände fair versteckt, wenn auch selten trickreich. Da sich der Tipp zumindest in der entspannten Version sehr schnell auflädt, hast du damit keinerlei Probleme. Das ist natürlich für Profi-Zocker eher weniger verlockend. Aber die verwenden ja zumindest den fortgeschrittenen Modus, und man muss ja den Tipp auch nicht benutzen.

Die Laufwege halten sich in Grenzen, daher ist auch keine sonst so hilfreiche Karte vorhanden. Insbesondere muss man praktisch nie über mehr als drei oder vier Bidschirme marschieren, um zum nächsten Ort zu gelangen, an dem etwas zu erledigen ist. Auss;er natürlich, man hat keinen Plan und sucht verzweifelt in der Gegend herum.

Als Kritik sei hier sogleich angemerkt, dass die Bezeichnungen gelegentlich geeignet sind, sich die Haare zu raufen. Man ist ja schon gewohnt, dass Pinsel als Bürsten firmieren (brush aus dem Englischen lässt grüss;en). Aber wenn zwei Wäscheklammern gesucht werden und man nur eine findet (die andere ist eine Sicherheitsnadel!), dann ist das schon weniger witzig. Auch Bezeichnungen wie Gefäss; oder Werkzeug helfen vor allem dann nicht wirklich, wenn es vor Krügen, Eimern, Töpfen, Bechern und so weiter nur so wimmelt. Falls jemand noch nicht gewusst hat, was ein oder eine Tache ist (also ich wusste es nicht und weiss; es eigentlich bis heute nicht): Es ist eine Tasche. Wenn etwa nach einem Kürbis gesucht werden soll und du auch sofort einen riesigen Kürbis mitten im Bild liegen siehst, der aber mit konstanter Bosheit nicht akzeptiert wird, ist auch das nicht eben erfreulich. Selbst wenn irgendwo etwas besser versteckt ein weiterer Kürbis liegt, der allerdings kürbismäss;ig nicht halb so gut aussieht. Und dann sind die Bezeichnungen von der Schrift her so gross; ausgefallen, dass sie manchmal nicht in das entsprechende Feld passen, was nicht schön aussieht. Weniger noch, wenn bei zusammengesetzten Bezeichnungen (z.B. rostiger Eimer) zwei Zeilen benötigt werden und also im Feld darunter zwei Bezeichnungen übereinander liegen. Aber das klingt jetzt alles negativer als es gemeint ist, bei so vielen Bildern ist die Negativrate nicht sehr hoch.

Die Minispiele sind fast alle äuss;erst leicht, aber abwechslungsreich und fügen sich meist ins Geschehen ein. Nett gemacht sind sie allemal. Ein Hinweis, was zu tun ist, steht stets zur Verfügung, jedoch keine Hilfe, wie die Lösung aussieht. Die ist aber eben auch nicht notwendig. Die Palette reicht vom Rohrrätsel über Verschieberätsel und Tangram bis zu zu einem kleinen Memory, um nur einige Beispiel zu nennen. An einigen Stellen ist Kombinationsgabe gefragt, nur ungefähr zwei mal muss man länger knobeln bzw. probieren. Bis auf eines lassen sich die Minispiele zurücksetzen, alle lassen sich auch überspringen.

Zur Musik kann ich nicht viel sagen, es ist für gewöhnlich meine erste Amtshandlung, dieselbe auszuschalten. Ich habe sie einmal testhalber eingeschaltet und sie macht einen unaufdringlichen Eindruck, ebenso die allgemeine Geräuschkulisse.

Die Spieldauer ist nicht unbeträchtlich. Ich werde mich hüten, eine Zeitangabe in Stunden zu machen, nur so viel: Allein wegen der Fülle der Aufgaben (nicht wegen der Schwierigkeit) wird es der Normalspieler nicht mal so eben an einem Nachmittag schaffen.

Für wen ist dieses Spiel nun also geeignet? Anspruchsvolle Wimmelbildzocker und ausgeschlafene Abenteuer-Profis werden nicht recht profitieren, dazu ist es zu leicht. Aber Anfänger und Gelegenheitsspieler werden ihr Vergnügen haben. Seinen Preis ist es allemal wert. Für fünf Tassen reicht es mir nicht, dazu stören mich die oben angesprochenen Kritikpunkte denn doch zu sehr, und auch die Minispiele hätten ein klein wenig anspruchsvoller sein können. Aber: Einen Probedownload sollte man/frau auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Das Elixier der Unsterblichkeit ist auf jeden Fall ein angenehmes Spielerlebnis.

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