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Ein Yankee hilft dem Weihnachtsmann


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Herausgeber: Alawar
Entwickler: Alawar

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Autor: Claudia K.
Datum: 23.12.2013


Witziges Zeitmanagement mit Weihnachtsstimmung
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John und Mary haben den Weg nach Hause noch immer nicht geschafft und finden sich am Nordpol wieder. Dort hat ein fehlgeleiteter Zauberer sämtliche Rentiere verscheucht und Weihnachten ist in Gefahr. Gemeinsam mit den Elfen machen sich John und seine resulute Mary auf den Weg, unterstützt von den Elfen. Die Rentiere müssen wieder her und zwar schnell, denn die Bescherung steht schon vor der Türe.

Wer die Vorgänger kennt, weiß es wie es geht. Entferne Hindernisse aus Holz oder Stein, fälle Bäume, sammle Material, Nahrung und Gold, baue Häuser, Windmühle, Sägewerk oder Goldmine, baue Häuser und nicht zu vergessen: Sammle Manna für Mary's Zauberkünste. Denn nur so wirst du die Altäre aktivieren können und so Holznachschub, Mut oder auch schnelle Füße bekommen.

Die Szenerie ist weihnachtlich angehaucht, in jedem Bild findet sich zumindest ein Weihnachtsbaum und die Tatsache, dass Getreide und Tomaten im Schnee wachsen, verwundert vielleicht, aber beim Weihnachtsmann am Nordpol ist eben alles möglich. All die Hindernisse auf deinem Weg wären aber gar nicht so tragisch, wären da nicht die lästigen Eishexen, Schneemänner, Sirenen (im Schnee!) und Yetis, die auch nur ihren Job machen. Nämlich dich davon abzuhalten, deine Ziele innerhalb der gesetzten Zeit zu erledigen. Wobei, wenn du es nicht schaffst, ändert das auch nur etwas an der Farbe des Schneemannhutes auf der Karte. Die drei Zeitzonen Gold, Silber, eigene Zeit erlauben jedem Spielertyp die Beendigung eines Levels nach seinen eigenen Wünschen.

Findest du dann Rentiere, müssen diese gezähmt werden. Füttere sie und sie werden John helfen, Schneemänner und Yetis zu vertreiben. Die kleinen Eisbären, die immer wieder harmlos durch die Gegend schleichen, wirst du selbst vertreiben müssen. Denn sie mögen Tomaten, Getreide, Kürbisse und werden sich von Zeit zu Zeit über deine Beete hermachen. Klicke sie ein paar Mal an, damit sie das Beet nicht abernten.

45 Level wirst du benötigen und damit dann (hoffentlich ;)) das Weihnachtsfest retten. Da ca. die Hälfte der Level durchaus ihre Zeit brauchen, ist dies angemessen und im Gegensatz zu den beiden ersten Spielen dieser Reihe, werden Goldjäger hier sicherlich das ein oder andere Mal Level wiederholen. Silber zu erreichen sollte auch ungeübten Spielern fast immer möglich sein, bei Gold wird es da schon etwas anspruchsvoller. Denn gerade in Leveln mit den Gegner ist Strategie möglich und oft auch der geschickte Einsatz der Glocke, der verhindert, dass deine Elfen sich von den Sirenen becirchen, von den Yetis fangen, von den Eishexen einfrieren lassen.

Die mehr oder weniger humorvollen Dialoge zu Beginn geben durchaus auch hilfreiche Tipps für das aktuelle Level, aber Vorsicht ist geboten. John ist bequem und seinen Prioritäten zu folgen nicht immer ratsam. Die Grafiken sind nett, kommen darüber aber nicht hinaus. Vor allem die Karte ist mehr als spartanisch gehalten. Extras wie der Aufbau eines eigenen Iglus, eines Schneegartens oder zumindest das Schmücken eines Weihnachtsbaumes oder Bestückens des Schlittens gibt es nicht. Und so ist es für ein echtes Weihnachtsspiel ein wenig zu wenig Weihnachten, für ein Spiel ausserhalb der Winterzeit ein wenig zuviel Weihnachten.

Als Nummer 3 der Serie krankt es am gleichen, wie schon der Nummer 2. Kaum bis gar nichts Neues, im Grunde gar nichts: Zwar sind Eisbär, Schneemann und Yeti neu, nicht aber, wie man ihnen ausweicht oder entkommt. Es gibt keine neuen Gebäude, Zauber oder irgendetwas anderes, dass dem Spiel ein wenig neuen Pfiff geben würde.

Ein Yankee hilft dem Weihnachtsmann ist ein nettes Spiel. Sieht man es allein, so ist es angenehm humorvoll, ohne kitschig zu werden. Es bietet Herausforderung, wird aber nicht frustrieren. Aber ihm fehlt überall das kleine bisschen Extra, dass es zu einem wirklich guten Spiel machen würde. Immer bleibt das Gefühl zurück: Da hätte noch was sein können. Doch als "Zwischenmahlzeit", als entspannender Zeitvertreib ist es auf jeden Fall zu empfehlen.

 


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