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EcoRescue: Project Rainforest
Nachlese

Herausgeber: Gamehouse
Entwickler: Gamehouse

Download: BFG.com

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Autor: Sternchen

EcoRescue: Project Rainforest ist ein wundervolles Wimmelbildspiel, dass dich in die Position bringt, den Planeten zu retten! Die Regenwälder, Heimat von mehr als der Hälfte der Pflanzen und Tiere, laufen Gefahr zu verschwinden, und zwar durch Abholzung, Umweltverschmutzung und anderen unnatürlichen Vorgängen. Als das neuste Mitglied einer Umweltorganisation ist es deine Aufgabe, um die Welt zu reisen, um die Regenwälder zu retten.

Das ist ja mal ein zeitgemässer und ernster Hintergrund, über den jeder nachdenken sollte. Deine Aufgabe in diesem Spiel besteht tatsächlich hauptsächlich darin, Zivilisationsmüll aus den Regenwäldern zu entfernen. Das machst du in Südostasien, in Mittelamerika, Südamerika und weiss der Teufel, wo noch. Offenbar schaffst du nie alles in einem Arbeitsgang, aber klar, es ist ja heiss und schwül da und du hast unbegrenzt Zeit. Deshalb kommst du auch immer mehrmals, oft direkt hintereinander an einen Ort, bis alles beseitigt ist. Die Objekte sind dabei im Prinzip gleich, aber je Spieler unterschiedlich in den Einzelszenen aufgeteilt. Es läuft jedoch immer darauf hinaus, dass du solange zurück kommst, bis alles weg ist. Wenn du also immer auf das klickst, was deiner Meinung nicht in den Regenwald oder überhaupt die Natur gehört, ist immer irgendwie was Passendes dabei.

Erkennen kannst du es dabei nicht wirklich immer. Schuld daran ist die Grafik, die verschwommen und oft auch pixelig wirkt. Da hätte man soooooo schöne Naturbilder haben können und nun dieses. Den Tipp solltest du dir auch verkneifen, denn der braucht eine gefühlte Regenperiode, um sich aufzuladen. Hast du ihn benutzt, fängt er von Null wieder an, schafft es während der gesamten Suchszene nicht, sich vollständig aufzuladen und fängt dann bei der nächsten wieder bei einem Viertel oder halb an. Der Gute war wohl aufgrund des Mülls im Wald ein bisschen neben der Spur. Wenn du dich dann mal dazu hinreissen lässt, auf Verdacht zu klicken, mach es langsam. Denn wirst du zu schnell, gibt das Regen und hindert dich am weiteren Aufräumen, da du offenbar auch noch aus Zucker bist. Die Idee mit der Regenwolke ist aber eigentlich ganz nett. Und ausserdem kannst du auch Glück haben, dass du eines jener Objekte erwischst, die du ca. 2 Zentimeter entfernt anklickst, aber trotzdem triffst. Da ist das Spiel sehr hilfsbereit.

Nun gibt es nicht nur Wimmelbilder, sondern etwa zu gleichem Anteil auch Unterschiedsuchbilder. die sind anfangs ganz leicht, steigern sich aber doch etwas in der Schwierigkeit. Anklicken kannst du die Unterschiede nur rechts, obwohl es keinen doppelten Cursor gibt (wahrscheinlich Sparmassnahmen, Umweltorganisationen haben ja nie Geld). Hier ist die Grafik erstaunlicherweise etwas besser. Auch die Puzzle, wenn du Tiere zusammen setzt oder alte Gebäude, steigern sich. Aber du wirst schnell merken, wie doof es ist, ein Teil mit der gedrückten linken Maustaste festzuhalten und gleichzeitig mit der rechten zu drehen. Man wurde sich nämlich nicht ganz einig, ob die Teile nun an der Maus kleben bleiben beim Anklicken oder ob die Maustaste gehalten werden muss. Meistens muss sie das und gestaltet das Drehen einigermassen unkomfortabel. Aber was soll's, im Dschungel ist es halt immer etwas ungemütlich.

Zeit für eine Fotosafari findest du auch noch. Du fotografierst Schmetterlinge, Murmeltiere und einiges andere. Zwischendurch, und das ist einer der wenigen Pluspunkte des Spiels, bekommst du Informationen über die Regenwälder und ihre Flora und Fauna. Hast du etwas erledigt, zeigt dir das ein Schild in der Bildschirmmitte und ein Frosch lugt vorwitzig dahinter hervor. Auf Minispiele hat man wegen dem Ernst der Lage in der Natur verzichtet, damit man sich dabei auch ja nicht amüsiert - aber die Musik kannst du gut laufen lassen.

Ich hatte ein Spiel erwartet, das vor allem mit schönen Naturszenen punktet. Pustekuchen. Die Aufgaben kommen nicht in immer der gleichen Abfolge und sorgen durch ihre Unterschiedlichkeit schon für Abwechslung. Der Wiederspielwert ist dagegen gleich Null, denn du wirst nichts anderes sehen oder suchen können. über den Umfang des Spiels kann ich nur vermuten, dass es nicht zu den langen gehört, denn ich habe in Südamerika aufgegeben, weil ich es mir nicht mehr antun wollte. Manchen Spielern mag es gefallen, schon wegen des Umweltaspekts, aber es ist auf jeden Fall Vorsicht geboten.

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