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Echoes of the Past: Das versteinerte Königshaus

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Orneon

Download: Deutschland-Spielt
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Autor:Sonja R.

Wie lange war man schon nicht mehr im Museum? Ich schon lange nicht mehr und wenn ich sehe, was dem Spieler hier darin passiert, reizt es mich auch nicht sonderlich. Ganz harmlos löst du deine Eintrittskarte, auf der dein Name notiert ist, betrittst das Schloss, das zum Museum avanciert ist. Hier erfährst du die Geschichte des Königshauses, dessen Schloss mal in Friedenszeiten erbaut wurde. Aber als Thronfolger Henry gekrönt wird, stirbt seine Frau und er muss Sohn und Tochter allein gross; ziehen. Die Krönung des Sohnes findet dann nicht mehr statt, weil alle Bewohner des Schlosses zu Stein erstarren. Aber warum? Und vor allem: Warum befindest du dich nach dieser Geschichte zwar immer noch im Museum, aber alles ist anders? Wer ist die Gestalt, die dort durch die Tür verschwindet? Bald verstehst du, dass du in der Vergangenheit dieses Schlosses im Königreich Orion bist.

Der Museumsaal ist nun der Thronsaal und auf dem Thron sitzt der Prinz - versteinert. Es bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Socken zu machen und völlig ohne Zeitdruck das Schloss zu erkunden. Gleich zu Beginn nimmst du ein Buch auf, das alle Fortschritte und wichtige, entdeckte Informationen für dich aufzeichnet. Viele Türen sind noch verschlossen, erst in einige wenige kannst du eintreten. Nach dem Prinzen triffst du auch direkt auf das versteinerte Kindermädchen und in Ermangelung einer besseren Idee suchst du eben die Räume ab, in die du hinein kannst.

Da gibt es immer Gegenstände aufzunehmen, die ins Inventar gehen. Erlöste Schlossbewohner lassen ebenfalls welche zurück, die nützlich sein werden. Manche finden relativ schnell Verwendung, andere wirst du bis fast zum Schluss mit dir herumschleppen. Ausserdem gibt es in fast jedem Raum ein Wimmelbild, das sich durch ein Glitzern bemerkbar macht. Auch hier gibt es immer einen Inventargegenstand, der erst als letzter auf der Liste erscheint. Zuvor gilt es aber die Liste abzuarbeiten, die zufällig gestaltet ist, und ein rot geschriebenes Objekt zu finden.

Diese rot geschriebenen Begriffe in der Liste sind nicht einfach so zu sehen, sondern müssen erschaffen werden. Für einen Bilderrahmen beispielsweise müssen erst zwei Seitenteile gefunden und dann an einen defekten Rahmen geklickt werden, bevor der ganze Rahmen angeklickt werden kann. Oder eine Kerze muss auf einen Kerzenständer gestellt werden, damit das herabtropfende Wachs eine Blume modelliert, die noch fehlt. Ein anderes Mal müssen Dame-Spielsteine übereinander gestapelt werden, um ein Königssymbol einsammeln zu können. Solche Objekte werden sowohl in den Wimmelbilder als auch in den Räumen mit einer Hand dargestellt.

In den Wimmelbildern können auch die Tipps aufgestockt werden. Als Startkapital gibt es 10 und in jedem neuen Suchbild sind zwei Spiegel versteckt, die zwei weitere Tipps bedeuten. Kommst du aber in eine Szene zwei Mal, sind keine Spiegel mehr da, nur beim ersten Besuch. Der Spiegel in der rechten oberen Ecke stellt den Tipp dar, er sagt dir auch, wo du dich gerade befindest.

Nun läufst du aber nicht nur durch die Räume und spielst Wimmelbilder. Die Inventarobjekte müssen ja auch ihre Bestimmung finden und das tun sie in vielen Minispielen. Da müssen Tränke gebraut werden oder Türen geöffnet, nicht zuletzt natürlich die ganzen steinernden Gestalten zum Leben erweckt werden. Originell fand ich ein Puzzle, in dem die Papierstücke zerknüllt sind und sich erst nach dem Anklicken entfalten. Legt man es zurück, wird es wieder zum Knäuel. Die Minispiele gehen quer Beet und sind nicht immer von der einfachen Sorte, können aber notfalls nach einer kurzen Wartezeit übersprungen werden.

Die Grafik nicht, die muss so hingenommen werden. Es ist sehr schade, dass ansich stimmungsvoll inszenierte Räume und Orte mit vorbeiflitzenden Mäusen und anderem Getier, nicht so deutlich dargestellt werden, wie es zu wünschen gewesen wäre. Auch die Hintergrundmusik passt gut, die Geschichte verrät über das gesamte Spiel nicht viel, erst nach der Hälfte wirst du auf eine falsche Spur geführt und erfährst kurz vor Schluss, wer wirklich hinter all dem steckt.

Echoes of the Past: Royal House of Stone ist ein gutes Spiel, ohne Frage. Es hätte Potential zu einer 5-Tassen-Wertung, wenn die Grafik besser wäre. Ein weiterer Abzug kommt durch die sich am Ende ständig wiederholenden Paarsuchspiele und die Kürze von gerade mal gut 3 Stunden zum Tragen. Immerhin wurde eine Fortsetzung angekündigt und es ist trotz allem uneingeschränkt empfehlenswert.

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