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Echoes of the Past: Die Zitadellen der Zeit


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Orneon

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Autor: Sonja R.
Datum: 03.10.2011

Schlösser können etwas Schönes sein, aber auch gruselig. Vor allem, wenn man durch einen Besuch im Museum in einem Schloss landet, in dem eine Hexe ihr Unwesen getrieben hat. So geht es dir in dem neuen Teil von Echoes of the Past. Die Hexe war so dreist, eine Uhr so zu manipulieren, dass Teile und Menschen des Königreichs Orion in unterschiedlichen Zeitaltern gefangen sind. Wenn du selbst dort hinaus kommen und den Menschen ausserdem helfen willst, musst du diese Uhr reparieren.

Wähle zu Beginn einen der beiden Schwierigkeitsgrade, die sich nur darin unterscheiden ob du wichtige Bereiche angezeigt bekommst oder nicht. Sinnigerweise hat Oreon hier auch das Glitzern bei Wimmelbildern abgeschaltet, so dass du im schwereren Modus wirklich ganz auf dich gestellt bist. Die Geschwindigkeit der Tippaufladung macht keinen Unterschied. Er sucht dir in einem Wimmelbild einen Gegenstand deiner Liste oder sagt unterwegs. ob du hier noch etwas zu erledigen hast oder nicht. Mehr nicht.

Nachdem du nun, wie auch in den beiden Vorgänger-Spielen, von einem harmlosen Museumsbesuch in dieses Schloss katapultiert worden bist, öffnest du bald ein erstes Zeitportal und triffst nach der Hexe auf einen Weissager, der dir erste Informationen gibt. Natürlich nicht ohne Eigennutz, denn er ist in seiner Zeit gefangen und möchte da genauso wieder raus wie du.

Er benötigt, wie später auch die Prinzessin, der Prinz, der Fischer und der Wissenschaftler von der Hexe geraubte Gegenstände für die Uhren in seiner Zeit. So machst du dich in jedem der Zeitalter auf den Weg, zunächst die Teile der Uhren zu finden.

Dazu wirst du einiges an Weg zurücklegen, aber es hält sich in Grenzen. Die Orte, die du nach und nach besuchst, sind vielfältig und es ist Stift und Notizblock angeraten. Das aus dem einfachen Grund, weil du jede Menge offene Baustellen haben wirst. Fast nichts kannst du am Anfang erledigen, und wenn du es dann kannst, weil du den nötigen Gegenstand gefunden hast, weisst du nicht mehr, wo.

Manches wirst du in Wimmelbildern finden, deren Listen zufällig sind. Oft kannst du Gegenstände erst finden, wenn du andere bereits entfernt hast, weil sie dahinter versteckt sind. Sie entstehen 2 bis 3 Mal neu, aber nicht so, dass du nach ihnen suchen musst. In der Regel musst du dort, wo eines nochmal spielbar ist, sowieso hin. Das erspart schonmal unnötige Beinarbeit. In den Wimmelbildern suchst du nach Liste und es ist positiv anzumerken, dass ich nicht einen einzigen übersetzungsfehler bemerkt habe.

Es sind immer mehrere rote Begriffe in den Listen enthalten, für die du etwas tun musst. Manchmal ist nur eine Kiste zu öffnen, aber oft auch überlegung gefragt. Um einen fertigen Zentauren zu erhalten, musst du beispielsweise einen Nagel nehmen und damit den Rest des Körpers in den Fels ritzen oder ein Blatt Papier mehrmals anklicken, um einen Papiervogel zu falten. Diese aktiven Gegenstände erkennst du, weil der Mauszeiger zu einer Hand wird. Ganz zum Schluss, wenn du deine Liste abgearbeitet hast, gibt es noch einen besonderen Gegenstand zu suchen, der geht ins Inventar.

Es gibt aber noch eine zweite Art von Wimmelbild, nämlich das Einsetzen von Gegenständen. Diese siehst du bildlich und musst überlegen, wo sie hingehören können. Dafür gibt es keinen Hinweis in Form von Umrissen in der Szene, sondern du musst selbst darauf kommen, wo sie Sinn machen. Es handelt sich dabei um Dinge, die du vorher gefunden hattest.

Aber nicht nur in Wimmelbildern findest du Inventarobjekte, sondern es liegen auch einfach welche herum. Achte dabei immer auf Nahansichten, denn dort sind ebenfalls welche zu finden. Und natürlich in den Minispielen.

Diese haben mich wirklich überzeugt. Sie sind auf den üblichen Grundspielen wie Schieberätsel, Rohrrätsel, verschiedenen Puzzlearten, Logikrätseln aufgebaut. Die Ausführung jedoch ist alles andere als 08/15 und mit vielen Abwandlungen und Phantasie. Einige wiederholen sich, aber mit steigendem Schwierigkeitsgrad, alle sind nach einer Aufladezeit überspringbar. Das ist auch wichtig, denn manche dürften für unerfahrene Spieler nicht leicht zu knacken sein. Unterhaltsam ist auch das Bemalen von Fensterglasstücken. Mit Hilfe von Schablonen und verschiedenen Farben musst du Schritt für Schritt das Muster mit den entsprechenden Farben erstellen - nicht einfach nur pinseln Marke Malen nach Zahlen! Selbst ganz normale Puzzles, in denen du nach der Befreiung das Gemälde der Person zusammensetzt, sind dadurch aufgepeppt, dass sich die einzelnen Stücke als Knäuel unterhalb des Rahmens befinden. Sie entfalten sich erst, wenn du sie auf die Leinwand ziehst.

Diese Gemälde, die nach der Befreiung des Königreich-Bewohners entstehen, geben dir jeweils eine Zahl der Hauptuhr, die dich in dem Schloss gefangen hält. Denn während die Bewohner nur 2 Teile für ihre Uhren brauchen, um erlöst zu werden, benötigst du mehr und bekommst sie nur von den gefangenen Bewohnern.

Für die Befreiung der fünf Bewohner und dir selbst wirst du etwa 5 Stunden im Spiel unterwegs sein. Die Grafik ist dabei recht gut, hätte aber noch ein Quentchen besser sein können. Man hat sich viel Mühe bei der Darstellung der unterschiedlichen Orte gegeben, die niemals langweilig werden. Mit einer dramatisch-lustigen (diese Mischung gibt es tatsächlich) Musik und entsprechenden Hintergrundgeräuschen trabst du beschwingt durchs Spiel. Auch die Sprachausgabe, die in englisch mit einer deutschen Textübersetzung ist, ist gut gelungen.

In der Sammleredition kommt ausser dem Handbuch, Hintergründen und der Möglichkeit alle Minispiele bis zur Vergasung zu spielen noch ein Bonuskapitel oben drauf. Dieses ist eher lang, im Gegensatz zu den sonst üblichen 45 Minuten wirst du hier noch über eine Stunde spielen. Dabei erfährst du von dem Wissenschaftler, dass es noch einen Prototyp der Uhr gibt, die die Hexe sich nun krallen will. Also musst du mit der reparierten Uhr zurück ins Jahr 271, um das zu verhindern. Leider hat dieses Bonuskapitel einen sehr abrupten Schluss, eigentlich gar keinen.

Wenn man der Hexe Glauben schenkt, wird sie nicht ruhen und zurückkehren. Wenn das ein vierter Teil der Serie werden sollte, kann man sich sicher darauf freuen. Denn wer Echoes of the Past: Die Zitadelle der Zeit spielt, wird mehr haben wollen. Und vielleicht sogar wieder eine Sammleredition. Und wer die beiden Vorgänger kennt, sollte auf jeden Fall zugreifen.


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