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Dream Chronicles 2: The Eternal Maze
Nachlese
Herausgeber:Playfirst
Entwickler:KatGames
Wenn Du Dream Chronicles 2 auch bewerten möchtes, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.

Dream Chronicles was 2007 eines der besten Casual Games, ein im mystisch-geheimnisvollen Stil gehaltenes Abenteuer, dass uns Grafiken bescherte, die in die Art-Noveau Richtung gingen und sicherlich zum Besten gehören, was die Casual Games Welt zu bieten hat. Dazu kam eine ansprechende Geschichte, die einen mitgezogen hat in die Welt von Faye, Lilitth, Fidge und Lyra.

Und natürlich war jeder gespannt: Würde die zweite Folge dieser Geschichte halten, was die erste versprach? Oder wie so oft nur ein billiger Abklatsch sein, der enttäuscht? Wer Playfirst und sein Angebot kennt, der hatte da berechtigte Befürchtungen. Aber KatGames, die Entwickler dieses Spieles, haben allen positiven Erwartungen entsprochen und Dream Chronicles: The Eternal Maze hält, was uns Dream Chronicles versprochen hat.

Dream Chronicles endete damit, das Faye und Fidget von Lilith, der Königin der Feen, fortgerissen wurden ins dunkle Unbekannte. Dream Chronicles: The Eternal Maze startet mit Faye, die von Lilith in ein Gefängnis gesperrt wurde und Fidget ist verschwunden. Stück für Stück, Puzzle für Puzzle muss Faye das Geheimnis lüften und ihre Familie retten. Aber so viel sei hier verraten: Die 50 unterschiedlichen Szenen mit 80 Puzzlen bringen uns nicht die endgültige Lösung. Dafür müssen wir wohl auf Teil 3 warten.

Du suchst nach Gegenständen, die Dich in der Geschichte weiterbringen. Nichts was Du durch anklicken in Dein Inventar beförderst ist sinnlos. Du wirst alles brauchen. Nicht alles findet sich dort wo es auch gebraucht wird. Immer wieder wirst Du Szenen mehrmals betreten, hin- und herlaufen, um Puzzle zu lösen. Und nicht immer ist alles sofort sichtbar. Manchmal muss man erst an andere Stelle etwas tun, bevor ein Objekt sichtbar wird. Brauchst Du das Objekt dann, klickst Du es im Inventar an und klickst erneut an der Stelle, wo es gebraucht wird und damit verschwindet es aus Deinem Inventar.

Manche Dinge sind einfach zu benutzen. Schlüssel öffnen zum Beispiel Türen, Schubladen oder Truhen. Ein Hammer zerschlägt Dinge. Anderes ist ein wenig komplexer. So musst Du zum Beispiel in einer Szene alte Schallplatten finden, von denen nicht alle gleich sichtbar sin. Die müssen dann nacheinander abgespielt werden, allerdings erst nachdem Du eine Reihe von Hexagons gefunden und eingesetzt hast. Die wiederum haben Symbole, die entsprechend der Musik angeklickt werden müssen. Und wenn Du das richtig machst, siehst Du einen Griff an einer Schublade, die wiederum etwas enthält was Du suchst.

Dazu kommen Labyrinthe, Logik-Puzzle, Sequenzen wiederholen und einiges anderes. Dream Chronicles: The Eternal Maze wird sicherlich nicht langweilig, sondern besticht durch Abwechslung. Die Puzzle selber passen ins Spiel, sind graphisch und spielerisch hervorragend integriert.

Aber es gilt nicht nur solche Puzzle zu lösen. In jeder Szene befinden sich Traumsplitter, die in ein Traumjuwel eingesetzt werden. Das geschieht automatisch im Tagebuch. Ist ein Traumjuwel komplett, gilt es einen Satz in der richtigen Reihenfolge zusammenzusetzen. Gelingt Dir das, erhältst Du wertvolle Tips für später Level oder sogar eine Labyrinth-Karte. Insgesamt gibt es 138 Traumsplitter zu finden, woraus sich 8 Traumjuwelen bilden. Insgesamt gibt es 15 davon, so dass Du, wenn Du das Spiel ein zweites Mal spielst, bis auf eines, diesmal andere Worträtsel zu lösen hast. Zwar kann man nicht in eine Szene zurückkehren, um nach vergessenen Traumsplitter zu suchen, aber es ist auch nicht schlimm, wenn Du diesen Teil des Spieles nicht hast. Es hat im Grunde keinen Einfluss auf das Spiel und Du kannst es ohne ein einziges Traumjuwel komplett durchspielen. Einzig vielleicht die Karte für das Labyrinth ist wirklich wichtig, aber es geht auch ohne (oder Du schaust in unseren Walkthrough, da findest Du die Karte, sogar beschriftet).

Allerdings sollte nicht verschwiegen werden, dass auch Dream Chroncles: The Eternal Maze wieder eher auf der kurzen Seite zu finden ist. Zwar länger als sein Vorgänger, wird es trotzdem für Fans dieses Genre nicht länger als ca. 5 - 6 Stunden dauern. Und ob die sieben neuen Traumjuwelen ein Anreiz sind, dass Spiel noch einmal zu spielen, wo alle Puzzle gleich sind, jedes Teil an der gleichen Stelle liegen, das darf an dieser Stelle für einen Grossteil der Spieler bezweifelt werden. Die Geschichte selber ist nicht ganz so fesselnd wie beim ersten Mal, aber trotzdem noch schön und mitziehend. Und an manchen Stellen wünscht man sich mehr Persönlichkeit bei den wenigen Charakteren, die auftauchen. Doch all das ist Kritik an etwas, das weit über dem Durchschnitt dessen liegt, was uns sonst so geboten wird.

Wie schon beim ersten Mal gibt es keine Hinweise, aber das Spiel hilft selber, indem es nicht nur dort, wo irgendetwas wichtig sein mag, eine Beschreibung (Baum, seltsame Maschine, Brett etc) am Mauszeiger erscheint. Auch schimmern nach einer Weile Dinge, die Du noch nicht gefunden hast. Die Traumsplitter schimmern, sobald man mit der Maus über sie drüber fährt

Es ist ein wunderschönes Spiel. Die Grafiken sind so liebevoll und wunderschön, dass man kaum glauben mag, dass es sich um ein Casual Game handelt. Die Musik ist akzentuiert und passt genau. Kleine Animationen wie zu Boden fallende Blätter oder sprudelnde Fontänen und gut plazierte Soundeffekte gebeneinen zusätzlichen Touch des Besonderen. Dream Chronicles: The Eternal Maze mag in sich ein paar kleine Verbesserungsmöglichkeiten haben. Aber im Ganzen gesehen ist es ein fantastisches Spiel, das eine wundervolle Athmosphäre zu schaffen weiß und die Spieler in seinen Bann zieht

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