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Drawn: Der Turm (The Painted Tower)
Nachlese
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: BigFish Games

Download: BigFish Games.de
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Autor: Sonja R.

Tritt ein in die Welt von Drawn: Der Turm, dem neuesten Abenteuer von Big Fish Games Studios. Entschlüssele die Geheimnisse des gemalten Turmes während sehr anspruchsvolle Puzzle gelöst werden müssen, um auf deinem Weg Iris zu retten. Ein Fluch hat jede Etage des Turms verschlossen und nur die kreativsten Abenteurer werden ihren Weg durch all die Hindernisse finden. Betritt wunderbar gemalte Welten und triff fantastische Figuren, die Dir helfen.... und manchmal auch versuchen, dich zu stoppen, auf deiner Rätselreise durch die Welten des "Painted Towers". Sei vorsichtig. Dunkelheit bedroht die Türme. Kannst du rechtzeitig helfen?

Das Spiel erwartet dich mit Gewitterdonnern, Regenrauschen und grellen Blitzen. So kommt dann schhell das gewollte unheimliche Gefühl auf, dass dich auf deiner Reise durch den Turm begleiten soll. Ein Zeitlimit erwartet dich nicht. Erforsche den Turm und das, was dich erwartet in deinem eigenen Tempo.

Da der ganze Spielverlauf teilweise recht düster ist, entsprechend der Story ja auch richtig, kannst du in den Optionen die Helligkeit verstellen. Nötig ist das eigentlich nicht, aber zumindest wurde daran gedacht. In den Turm, den Ort des ganzen Geschehens, kommst du auch sehr schnell hinein. Ein versteinerte Butler namens Franklin ist so ziemlich das erste, was du hier siehst und nach einem Gespräch mit ihm, steht er dir während des Spiels zur Seite. Auf welche Art, wirst du noch erfahren.

Franklin erklärt dir in diesem ersten Gespräch auch, um was es geht. Iris, die Tochter eines Königs, hat eine besondere Fähigkeit. Sie kann lebendige Bilder malen und damit die Welt so schaffen, wie sie es sich wünscht. Vor vielen Jahren gaben die Eltern Iris in die Obhut Franklins, der mit dem Kind in diesen Turm fliehen musste, denn böse Mächte wollen das Mädchen zerstören und Dunkelheit über alles bringen. Nur Iris steht diesen teuflischen Plänen noch im Wege.

überall gibt es immer wieder einige Gegenstände, die herumliegen und von dir aufgesammelt werden müssen. Das erkennst du ganz einfach daran, wenn deine Maus eine Hand als Zuwachs bekommt. Diese Dinge gehen dann ins Inventar und warten auf weiteren Gebrauch. Eine Lupe sagt dir, dass du dir etwas aus der Nähe ansehen solltest. Das tust du immer mit Notizen oder Gemälden, denn in denen hältst du dich hauptsächlich auf.

Die Gemälde sind von der dunklen Kraft verflucht und zum Teil zerstört worden. Doch Iris hat mit ihren Fähigkeiten so etwas vorausgesehen und nun kannst du diese Gemälde und damit hoffentlich auch Iris vom Bösen befreien. Innerhalb der Bilder sind Aufgaben zu erfüllen, die dir links unten angezeigt werden. Sehr übersichtlich, immer das gerade relevante oder bei mehreren Parallelaufgaben der Reihe nach, wie du sie lösen solltest. Wenn du Zeichnungen gefunden hast, verwendest du sie in diesen verwunschenen Gemälden und kannst damit die Lebewesen zum Leben erwecken. So kann es kommen, dass eine Vogelscheuche von dir eingekleidet werden möchte und du herausfinden musst, wie du an ihre Sachen kommst. Aber nicht immer weisst du natürlich, was zu tun ist. Da kommt Franklin ins Spiel.

Franklins Bild unten ist dein Tipp. Aber er ist nicht so entgegenkommend, dass er dir direkt die Lösung von dem sagt, was du gerade nicht weisst. Nein, er gibt dir Hinweise. Zu manchen Aufgaben nur einen, zu anderen mehrere - aber nicht alle auf einmal. Möchtest du einen zweiten Hinweis, weil dir der erste noch nicht wirklich geholfen hat, wartest du bis Franklin wieder bereit ist. Er muss sich erst aufladen, das dauert aber nicht allzu lange. Dann kannst du deinen zweiten Hinweis bekommen und auch den ersten nochmal abrufen, wenn du es im Zusammenhang sehen möchtest.

Einige Gegenstände erarbeitest du dir auch in Minispielen. Dumm nur, dass sie dir keiner erklärt. Du siehst ein Bild vor dir und überlegst erstmal: Was wollen die von mir? Wenn du das herausgefunden hast, kannst du dich an die Lösung machen. Die ist dann meistens nicht so schwierig und im Zweifelsfall ist ja immer noch Franklin da oder du überspringst, was nach einer Aufladezeit möglich ist. Ein grober Fehler ist das Nichtvorhandensein einer Reset-Funktion in den Minispielen. Wenn du eine Spinne mit 14 Augen hast und diese alle schliessen musst, wobei natürlich jedes Auge 2-4 andere beeinflusst, wäre ein Zurücksetzen sehr angenehm. Aber nein, krieg es hin oder überspringe, ist hier die Devise.

Es werden 8 Kapitel angegeben, aber ich weiss nicht so recht, wo ich die hernehmen sollte. Ausser wenn ich aus zwei Mal die Treppe hochgehen und am Ende jeder Treppe einmal Klicken je ein Kapitel mache. Die Spielzeit ist okay, weil man doch ziemlich knobeln muss. Aber jemand, der geübt darin ist, sieht sicher früher das Ende, das einen Teil 2 andeutet, als ihm lieb ist.

Die Moral von der Geschicht: Ein Spielprinzip nachbauen klappt nicht generell, auch nicht wenn man sehr schöne animierte Grafiken im Spiel hat. Als Vorbild wurde hier offensichtlich Return to Ravenhearst und noch mehr die Dream Chronicles-Serie genommen. Trotzdem wurde man beiden nicht gerecht. Der Ansatz ist gut und die Grafiken nebst Hintergrundmusik sehr gelungen. Doch die sind nicht alles. Das Rundumpaket stimmt mit einigen Schwächen, denn auf den kompletten Spielaufhänger beim Beenden des Spiels im 6. Kapitel hätte ich auch gern verzichtet. Es ist ein Spiel, dass auf den ersten und zweiten Blick gut ist, sehr gut. Und doch hat man immer das Gefühl, es fehlt etwas. Man kommt in die Geschichte nicht wirklich rein, das Spiel packt den Spieler nicht komplett. Und hat man es einmal gespielt, vergisst man es schnell wieder, nur wenig bleibt überhaupt hängen. Nun, zumindest hat es so einen kleinen Widerspielfaktor, der ansonsten kaum gegeben ist. Ausser für die Minispiele, die man vielleicht übersprungen hat. ABER: Für jemanden, der gern Abenteuer spielt, sollte es einen Blick wert sein, zumal es ja eine Probeversion gibt.

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