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Doors of the Mind: Schatten der Vergangenheit
Nachlese

Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: BigFish Games

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Autor: Sonja R.
20.03.2010

Hazel hat schon jahrelang Albträume, nach dem Tod ihres Vater sogar im wachen Zustand. Sie sieht immer Bilder von dem Haus, in dem sie früher mit ihren Eltern gelebt und ihre Mutter den Tod gefunden hat, als Hazel fünf Jahre alt war. Das eigenartige daran ist, dass sie weder an das Haus noch an ihre Mutter eine Erinnerung hat - bis auf diese Träume. Auf Anraten ihres Arztes geht sie zu einem Traumspezialisten, der sie immer wieder in Hypnose versetzt. So erkundet Hazel die Zimmer des Hauses in ihrem Unterbewusstsein und fährt nach einer Sitzung regelmässig zu dem Haus, um die Gegebenheiten dort mit dem, was sie gesehen hat, abzugleichen.

So ein Traumberater hat Zeit, da er nach Stunden bezahlt wird und so ist auch Hazel ohne Zeitlimit unterwegs. Wenn er sie in Hypnose versetzt, kommt sie in einen Raum des alten Hauses und danach sieht sie Türen. Eine davon ist in der Regel verschlossen.

Das heisst für dich nichts anderes, als dass du die offenen Türen anklickst und Unterschiede suchst oder drauflos wimmelst. Du bekommst Objekte als Silhouette zum Suchen oder auch als Liste. Als allerletztes Objekt bleibt dann eines, das ins Inventar geht. Du bekommst also pro Raum ein Inventarobjekt und setzt beide dann in einer der Türen ein, um sie zu öffnen.

An den verschlossenen Türen gibt es ein Minispiel. Die können nach einer kurzen Zeit übersprungen werden, ohne jegliche Konsequenz. Viele sind zufälliger Natur, zum Beispiel das Drehen von Reifen. Hier sind die Farbpunkte auf den Reifen wieder an die richtigen Stellen zu setzen. Oder aber das Herausfinden einer Bildkombination. Solche Minispiele können an den Anfang zurück gesetzt werden, aber mischen sich dann immer wieder neu. Anders ist es bei der Waage, die ist einfach nur durch Pferde auszubalancieren oder die Zahnräder, die ihren festen Platz haben.

Am Ende der Sitzung sortiert Hazel ihre Erinnerungen. Du legst dafür Gegenstände aus dem Inventar an ihre angestammten Plätze in der Szene, allerdings ohne Hinweis, wohin. Du musst selbst überlegen, wo der Eimer oder der Wasserhahn hin gehören könnten. Dein einziger Hinweis ist die grosse Hand an deiner Maus an einer Stelle in der Szene, wo etwas platziert werden muss. Eingesetzte Objekte kommen dann öfters mal in Bewegung, das ist ganz nett anzusehen. Der Tipp ist natürlich auch noch da, aber er braucht doch einige Zeit, um neu aufzuladen.

Die Geschichte von Hazel macht Sinn und im Laufe ihrer Sitzungen und Abstecher ins reale Haus erfährt sie immer mehr über ihre Eltern und das, was sich damals im Haus abgespielt hat. Sie muss akzeptieren, dass ihre Mutter keinen natürlichen Tod hatte, sondern erschossen worden ist. Aber warum und vom wem? Das möchte der Spieler dann auch gerne im weiteren Verlauf erfahren.

Ich habe keine Ahnung, ob man in Hypnose alles klar und deutlich sieht, aber bei Hazel ist das nicht so. Entweder ist es Absicht, die verborgenen Erinnerungen undeutlich und vergrieselt darzustellen oder Schlamperei. Das bleibt im Dunklen. Tatsache ist jedoch, dass die Objekte nicht immer leicht zu erkennen sind.

Nach der Sitzung beschliesst Hazel grundsätzlich, zum Haus zu fahren. Du suchst dir Inventarobjekte in der Szene, erkennbar an der Hand am Mauszeiger. Aber hier müssen sie eingesetzt werden, um zu einem bestimmten Ziel zu gelangen. Meistens wirst du dann auch ein Auge an deiner Maus haben, das dir eine Nahansicht signalisiert. Der Ablauf bedingt also das Zusammensuchen von Inventarobjekte und deren sinnvolles Einsetzen. Finde Wasserhahn, Schlauch, Klebeband und Schraubenschlüssel, um den Brunnen mit Wasser zu füllen. So wird der Spatenstiel heraus geschwemmt, an den du vorher nicht ran kamst. In trauter Einigkeit mit dem Spaten kannst du nun die Kiste in der Nahansicht ausbuddeln, die dir eine weitere Information über deine Eltern bringt. Es gibt jedoch keinen festgelegten Ablauf, jede Art von Suchbild kann dir überall begegnen - in der Hypnose genauso wie im realen Haus.

Das hört sich alles abwechslungsreich an, ist es auch. Untermalt von einer stimmigen Hintergrundmusik und passenden Geräuschen spielt und spielt man...und ist nach längstens zwei Stunden am Ende angelangt. Zum Einen wegen der eben kurzen Spielzeit, zum Anderen weil nichts wirklich schwieriges im Spiel enthalten ist. Wer den Probedownload die ganze Stunde ausgenutzt hat, sollte sich damit abfinden, dass danach nicht mehr viel Spiel übrig bleibt.

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