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Die Spurensucher


tassentassentassen
Herausgeber: Alawar
Entwickler: Amegami

Download: Deutschland-Spielt.de
Download: BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 27.08.2013

Interessanter aber teilweise langatmiger Sim-Aufbau-Zeitmanagementmix
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So ist das, auch Superhelden können mal unaufmerksam sein und sich entführen lassen. Altair jedenfalls, der bis jetzt bei allen sich bietenden Gelegenheit die Erde vor Gefahren schützte, wurde von deinem Superschurken entführt. Gemeinsam mit einer Gruppe tapferer Mitstreiter machst du dich auf den Weg in die Wildnis. Und erlebst wilde Abenteuer, baust dir einträgliche Unterkünfte, triffst interessante Personen und findest ein interessantes Artefakt. Wird es dir auch gelingen, Altair zu finden und aus den Fängen des Schurken zu befreien?

Vor dem Lorbeerkranz steht aber eine Menge Arbeit. Und die besteht darin, dass du nicht nur Zelte, Vorratshaus, Brunnen, Küche und andere Gebäude bauen musst, sondern auch diverse Maschinen. Zudem gibt es Minen, in denen Gold zu finden ist oder Teiche, in denen frischer Fisch auf vielerlei Weise für dein Wohlbefinden sorgt.

Insgesamt gibt es vier Inseln, die du besuchen musst. Deine Spielfläche bleibt pro Ort immer die gleiche und ist verschiebbar, es gibt keine ständig neuen Level. Dafür ist der Ort flexibel, will heißen: Einige der Rohstoffe wie Holz, Steine, Beeren, Kräuter, Nüsse tauchen zum Beispiel immer wieder auf. Jeder Ort hat zusätzlich ein Waldgebiet, in dem deine Leute solche Rohstoffe auch gegen Nahrung oder Beeren sammeln können.

Gearbeitet wird, in dem du deine Mitarbeiter durch Klick zu einem Ort führst. Dort erledigen sie die Arbeit dann selbstständig. Was du sie tun lassen solltest, erfährst du durch deine Aufgaben, die an der linken Bildseite immer wieder aufploppen. Dabei geht es um die Reparatur von Autos oder Maschinen, um das Sammeln, Kaufen und Verkaufen bestimmter Produkte und vieles mehr. Für die Erledigung erhältst du Erfahrungspunkte, Geld oder andere nützliche Dinge. Durch die Erfahrungspunkte wiederum wird die Geschichte vorangetrieben, denn du hast ja ein Ziel.

Zwei Minispiele wirst du immer wieder spielen, nämlich ein 3-Gewinnt in den Minen und das Angelspiel. Bei beiden sei es angeraten, sich die Beschreibung gut durchzulesen. Vor allem das Angelspiel bedarf einer gewissen Übung. Das 3-Gewinnt Spiel ist ziemlich rasant und es ist ein wenig abhängig vom Zufall, wie lange du ein einzelnes Level spielst.

Die Aufgaben, eigentlich der Dreh- und Angelpunkt von Die Spurensucher, sind aber auch ein Minuspunkt. Denn leider war man da streckenweise nicht sehr einfallsreich. Wer gerade erst 200 Einheiten Nahrung zusammen gesucht hat und gleich als nächste Aufgabe 200 Einheiten Nahrung sammeln soll, ist nicht amüsiert, sondern genervt. Vor allem wenn er direkt davor gleich 3x hintereinander Beeren oder Kräuter sammeln musste. Auch die Arbeiter selbst laden nicht unbedingt dazu ein, ihnen zuzujubeln. Zwar kann man sie mit Tee etwas beschleunigen, trotzdem ziehen sich manche Arbeiten endlos hin und will man zwei Arbeiter an einer Stelle ihr Werk verrichten lassen, muss man teilweise schon mit einer großen Menge an Rohstoffen aufwarten können.

Wirst du aufgefordert, in eine neue Region zu gehen, dann sagt man dir nicht so unbedingt deutlich, was mit deinen verbliebenen Rohstoffen geschehen wird. Fakt ist: Sie bleiben dort wo sie sind, werden in Kisten verpackt. Auf einer neuen Insel wirst du mit kleinen Mengen an Geld, Nahrung, Wasser erneut von vorn beginnen. Aber: Du kannst jederzeit an die vorherigen Orte zurück ehren und dort deine alten Rohstoffe für eine Gebühr an den neuen Ort bringen lassen. Wichtig ist also, dass du möglichst Goldvorräte hast, die du dann verkaufen kannst.

Grafisch gesehen ist jede der vier Inseln anders, alles ist recht deutlich zu erkennen, aber es gibt keine Liebe zum Detail, die Umgebungen sprechen nicht wirklich an. Die Spurensucher hat durchaus Suchtpotential und man kommt an den Punkt, wo man "nur noch eine Aufgabe" fertig machen möchte, nur noch einmal in die Mine, nur noch einmal Angeln. Aber es hat die Momente, wo man gelangweilt darauf wartet, dass etwas fertig wird, Fortschritte erzielt werden. Die Geschichte ist, abgesehen von der Yeti Episode auch eher langatmig und ohne Esprit.

Der Probedownload zeigt ganz gut, wo Die Spurensucher den Spieler hinführen wird. Das Spiel steigert sich, die Aufgaben werden schwieriger, damit aber auch langwieriger und manchmal hat man das Gefühl, sie sind nur dazu da, Zeit zu schinden. Acht bis zehn Stunden Spielzeit sind es mindestens, nach Abschluss kann man beliebig lange weiter machen. Für Geduldige und solche, die gern Aufgaben abarbeiten, ist Die Spurensucher auf jeden Fall empfehlenswert. Und die anderen werden es vielleicht gerade dafür mögen, dass man auch nach drei Tagen noch weiß, was man wo wie tun kann. Und so eignet es sich auch hervorragend als Pausenfüller.


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