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Nachlese
Die Ritter


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Herausgeber: Nevosoft
Entwickler: Nevosoft

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Autor: L.G.
Datum: 15.06.2011

Rothaarige Hünen, gekleidet in Kettenhemd und Helm, stürmen, begleitet von einem freudigen „Hüürrr“ aus tausend Kehlen, von einer großen Burg in Richtung eines kleinen, grauen Häuschens und nach eine kurzen Säbelrasseln gehört das Haus dir!

Die einzelnen Level dauern dabei zwischen 5 und 20 Minuten und eignen sich daher ideal für zwischendurch, allerdings muss man aufpassen sonst spielt man ehe man sich versieht den nächsten Level, denn „Die Ritter“ besticht durch niedliche Grafiken und ein simples, aber süchtig machendes Spielprinzip.

Ziel ist es, alle Gebäude der Gegenspieler zu erobern ohne dabei die eigenen Häuser, Höfe, Burgen und Türme, Schmieden und Ställe wieder zu verlieren. Dabei hat jedes Gebäude verschiedene Eigenschaften. Während in den normalen Häusern und Höfen nur Truppen und in regelmäßigen Abständen ein wenig Geld bereitstellen, sind die Burgen viel besser geschützt und daher schwerer zu erobern. Eine besondere Stellung hat der Turm, der es dem Spieler ermöglicht, einige Wege vor dem Gegenspieler zu schützen, dafür allerdings nicht weiter wächst.

Zusätzlich gibt es 3 verschiedene Ritter, die verschiedene Stärken aufweisen. Vom normalen Ritter ohne besondere Stärken, über die schnellen Ritter auf Steckenpferd aus den Ställen bis hin zu den stärkeren Rittern aus der Schmiede eignen sich alle für verschiedene Aufgaben. Findet man einfach keine Lösung um die Festungen des Gegenspielers zu erobern, kann man sich mit dem eroberten Geld verschiedene Zaubersprüche kaufen, die zur richtigen Zeit das Schlachtenglück wenden. Diese reichen vom riesigen Meteor der auf die Truppen des Gegenspielers geschleudert wird über den Blitz, der in den Wachturm einschlägt bis hin zur kurzzeitigen Unverwundbarkeit der eigenen Ritter.

Das Ganze mag nun vielleicht kompliziert klingen, ist aber im Tutorial liebevoll und einleuchtend erklärt, ohne dass man sich an der Hand genommen fühlt. Schnell ist die erste Taktik entwickelt und noch schneller ist sie wieder verworfen, denn auch wenn viele verschiedene Wege zum Ziel führen, benötigen viele Level eine neue Herangehensweise, denn es gilt eine vorgegebene Rekordzeit zu schlagen und Trophäen zu sammeln. Natürlich endet das Spiel nicht, so dass man auch ganz gemütlich die Schlacht gegen die Gegenspieler schlagen kann, doch für gewöhnlich siegt der Ehrgeiz es in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Wer am Ende seiner Eroberungen immer noch nicht genug hat, der kann sich an den 2 neuen Schwierigkeitsgraden versuchen, die den Spieler vor völlig neue Herausforderungen stellen und wirklich eine hohe Wiederspielbarkeit gewährleisten.

Wer jetzt denkt:„Das Welt gehört mir, mir ganz allein!“, der sollte nicht zögern sich „Die Ritter“ anzusehen. Doch auch wer jetzt nicht heimlich von der Weltherrschaft träumt, sollte den Rittern eine Chance geben, sich einen Platz im Herzen zu erobern. Denn auch wenn das Spiel sicherlich nicht jedermanns Sache ist, besitzt es neben dem einzigartigen Spielprinzip auch ohne jeglische Art von Geschichte eine ganze Menge Charme.


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