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Tödliche Sonate: Ein Dana Knightstone Roman


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Boom Zap

Download (Normal): BigFish Games.com
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
Datum: 10.11.2012
Deutsch (Sammler): 08.03.2012


Dana Knightstone ist wieder in Diensten der Geister unterwegs. Doch diesmal gerät sie nicht zufällig in eine Geistergeschichte hinein, sondern wird von einem ihrer Verwandten, Sebastian Knightstone, gerufen. Der ist schwer krank und kann die Wünsche von Elise, einer Musikerin, die eine wertvolle Geige besaß und komponierte, nicht erfüllen. Dana folgt den Hinweisen von Elise, muss aber schnell feststellen, dass ganz reale Bösewichter ebenfalls die Kompositionen und vor allem die Geige haben wollen.

Deine Reise, die in österreich beginnt, führt dich auch nach Deutschland. Europa wird in Spielen selten genutzt, von daher ist das nett und auch die Landschaften sind schon grafisch gesehen sehr schön anzusehen. überhaupt ist Death upon an Austrian Sonata ein helles Spiel, mit freundlichen Farben. Es gibt nur wenig dunkle Ecken und die sind gewollt und mit einer Lichtquelle zu entdecken.

Für die Wimmelbildfreunde gibt es in den Suchszenen mit Wortlisten reichlich Interaktion, die sich nicht nur auf einen Klick beschränkt. Zwar sind es keine Puzzleszenen, aber man hat eine unterhaltsame Mischung aus Puzzle, Interaktion und reinem Suchspiel gefunden. Auch Schiebebilder sind dabei, außerdem einige Szenen, in denen du nacheinander mehrere miteinander in Verbindung stehende Gegenstände finden musst. Die Objekte sind allerdings wenig kreativ versteckt, die meisten Dinge springen dir förmlich ins Auge. Der Tipp zeigt dir bei Interaktionen alle benötigten Gegenstände an. Am Ende gibt es stets einen Inventargegenstand. Einen Schraubenzieher behältst du bis zum Ende und hier fällt positiv auch, dass dieser durchaus auch mal kreativ eingesetzt werden kann. Ein Schraubenzieher kann mehr als nur Schrauben aufschrauben. Boom Zap gehört damit zu den wenigen Entwicklern, die die Vielseitigkeit einiger Gegenstände endlich entdeckt haben. Das hält sie aber nicht davon ab, stellenweise unlogisch zu werden oder Dinge weg zu werfen, die man kurz darauf wieder gut gebrauchen könnte.

Die drei Modi, unter denen du zu Beginn wählen kannst, bieten neben unterschiedlichen Aufladezeiten für Tipp und überspringfunktion auch verschiedene Möglichkeiten einer zusätzlichen Hilfe. Eine Karte gibt es bei Death upon an Austrian Sonata nicht, aber da deine Entdeckergebiete recht beschränkt sind und man sich nicht "verlaufen" kann, ist die auch nicht wirklich nötig.

Die Puzzles sind so etwas wie ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite finden wir absolut nichts Neues. Zwar sind die Puzzles gut gemacht, allerdings stellt man schnell fest, dass hier das Prinzip "gleiches Puzzle - andere Gestaltungen" streckenweise etwas ausgereizt wird. Auf der anderen Seite aber werden sich diejenigen, die Death at Fairng Point und Death under Tuscan Skies gespielt haben, vielleicht erinnern: Die Puzzles waren ohne jegliche Herausforderung und eher nebensächlich. Dies ist jetzt anders. Es sind keine Kopfnüsse, aber sie bieten Unterhaltung und setzen ein wenig Geduld und logisches Denken voraus.

Die Geschichte von Tödliche Sonate: Ein Dana Knightstone Roman erfährt nach etwa 4 - 4,5 Stunden ein befriedigendes Ende, die Sammleredition fügt dem noch etwa 60 Minuten hinzu. Es ist ein Anschluss an die Hauptstory, steht aber trotzdem für sich allein. Bei beiden fehlt es nicht an kleineren Wendungen, es ist gut erzählt und doch fehlt der erzählerische Fluss, die Spannung, das Einfühlungsvermögen des Erzählers. Eben genau das, was die beiden ersten Spiele so außergewöhnlich gemacht hat. Schade übrigens, dass kein Wort darüber verloren wird, dass Dana doch am Ende von Teil 2 verliebt war.

Die Romane von Dana Knightstone haben ein klein wenig von ihrer Faszination verloren. Das aber tut dem Spielspaß an sich keinen Abbruch und gerade bei den Puzzles hat man sich dagegen sehr verbessert. Bei den Wimmelbildern bietet man Abwechslung und doch gibt es keinem Punkt in Death upon an Austrian Sonata, den man besonders hervorheben möchte. Nichts, was eintauchen lässt. Auch Boom Zap scheint einen Stillstand zu haben, entwickelt sich nicht weiter, sondern hält sich ausschließlich an bewährte Rezepte. Dies aber machen sie sehr gut. Der Probedownload gibt ein gutes Bild über die Qualität des Spieles. Wem es in dieser Stunde gefällt, der wird auch vom Rest nicht enttäuscht sein.


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