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Death at Fairing Point: Ein Dana Knightstone Roman


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Boom Zap

Download (normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

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Autor: Claudia K.
11.01.2011

Der aufstrebende Romanautorin Dana Knightstone fehlt es ein wenig an Inspiration und so entschliesst sie sich zu einem Urlaub auf Halvard Manor in Schottland um sich von der mystischen Umgebung inspirieren zu lassen. Kaum dort angekommen, erscheint ihr der Geist von David, der sie offensichtlich auffordert, sich einige Dinge näher anzusehen. Dana, die nicht besonders spirituell veranlagt ist, aber durchaus glaubt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als man sehen kann, folgt Davids Hinweisen.

Boomzap, die Entwickler der Awakening-Spiele, haben einen besonderen Clou in diesem Spiel: die Geschichte. Denn genau die ist es, die du suchst, die du dir erspielst. Dein Hauptziel in den 8 Kapiteln ist es, ein Bild zu finden - und auf dem Weg zu diesem Foto wirst du, anfänglich David, später aber auch Charlotte's Hinweisen folgend, verwirrende Teile einer Geschichte finden, die mehr Fragen aufwerfen, als sie zunächst beantworten. Am Ende eines Kapitels wirft dann das Bild neue Fragen und neue Hinweise auf, die dich an den nächsten Ort bringen. Gemeinsam mit Dana recherchierst du also die Hintergründe einer Geschichte.

Deine Aufgabe besteht darin, wie in Wimmelbild-Abenteuern üblich, Türen zu öffnen, Rätsel mit gefundenen und kombinierten Gegenständen und Puzzle zu lösen. Dabei stösst du auf eine Liebesgeschichte, gesellschaftliche Zwänge im 19ten Jahrhundert und einen tragischen Selbstmord, bei dem lange nicht klar ist, ob es nun Selbstmord oder Mord ist. Und wenn es doch Mord war, wer war der Täter?

Death at Fairing Point: A Dana Knightstone Novel hat wunderbare, klare Grafiken, deren kleine Animationen die Szenen noch interessanter machen. Und wenn es auch ein paar dunkle Stellen gibt, so sind diese "sachgemäss" und ansonsten erwarten dich helle und klare Grafiken. Innerhalb der Kapitel bewegst du dich frei, findest Gegenstände, die dir helfen und sprichst mit Personen, die dich ebenfalls durch winzige Hinweise weiterbringen. Es ist nur selten sehr verwickelt, Gegenstände werden oft sofort oder am nächsten Ort benutzt, selten trägst du etwas länger mit dir herum. Nur weniges wird über Kapitel hinweg weiter getragen, bei diesen Dingen allerdings macht es Sinn.

Es gibt nur wenig reine Wimmelbilder und die sind in der Regel sehr zielorientiert. Ob du nun Malutensilien finden musst oder Blumen zusammenstellst, die zu suchenden Gegenstände beziehen sich auf die dir gestellte Aufgabe. Ein Buch hält wichtige Notizen oder Bilder fest, die du für Rätsel brauchst. Auch hier werden solche Notizen immer im gleichen Kapitel gebraucht. Nicht alles ist unbedingt auf Logik aufgebaut, bei einigen Rätseln spielst du nach dem Motto "Versuch macht kluch", ohne dass es dabei zu Frustration kommt. Die Minispiele/Puzzle sind altbekannt, nicht all zu schwer und es gibt nur wenig Abwechslung in der Art, da aber verschiedene Varianten. Und alle sind liebevoll gemacht, passen zu zur Spielsituation und an die Stelle, wo das Puzzle für "Aufklärung", Hinweise oder ähnliches sorgt.

Der Hinweis lädt sich verhältnismässig schnell auf, zeigt dir Gegenstände, die du aufheben musst, in den Wimmelbildszenen Gegenstände die du suchen musst und gibt dir ansonsten einen Texthinweis, wo du weitere Hinweise findest oder deine Inventargegenstände benutzen kannst. Dies wird alles durch den normalen Tipp abgedeckt. Zusätzlich wirst du kleine Tipps finden, wenn du etwas anklickst und Dana dir z.B. sagt: "Es ist zu schmutzig um etwas zu erkennen" oder "es liegt zu hoch". Wimmelbildszenen werden durch Glitzern angezeigt.

Das Zusatzkapitel in der Collector-Edition ist etwa 45 Minuten Spielzeit. Es schliesst sich an das Ende der Geschichte an, was aber nicht bedeutet, dass das "normale" Spiel nicht befriedigend endet. Die losen Fäden werden verknüpft, es bleiben keine Fragen offen. Und so ist das Extra ein wirkliches Extra und das normale Spiel nicht "unvollendet".

Es gibt Spiele, die sich durch anspruchsvolle Rätsel auszeichnen. Durch schwierige Puzzle. Durch komplexe Vorgänge. All das tut "Death at Fairing Point: A Dana Knightstone Novel" nicht. Ohne "einfach" zu sein, ist es einfach nur schön. Und ist in der Art auch einzigartig. Ich kenne kein anderes Spiel, bei dem tatsächlich die Geschichte das Spiel ist. Dabei aber wird nicht übertrieben: Keine endlosen Dialoge oder Tagebuchauszüge. Und so werden auch Spieler eingebunden, die sonst keinen Wert darauf legen eine Geschichte zu erleben, die sie sonst überspringen. Hier aber hiesse es, dass Spiel zu überspringen.

Ein Probedownload ist unbedingt empfehlenswert. Es ist kein Spiel für Kopfnussknacker, aber eines, das Freude macht. Das konstant von Anfang bis Ende ist, keine Tiefpunkte aufweist, sondern ein gutes, solides, schönes Spiel, dass man nach einiger Zeit sicherlich noch mal spielen möchte. Um des Spasses Willen.


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