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Das Rennen (The Race)
Nachlese
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Gogii Games
Wenn Du Das Rennen auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang
Autor: Sonja R.

Es ist eine schöne Idee, ein Wimmelbild als Rennen zu gestalten. Du spielst nicht gegen die Uhr, sondern gegen Konkurrenten. Und diese Konkurrenten wechseln auch untereinander die Plätze, genauso wie du es tust, wenn du zu langsam sein solltest. Das alles findet im Herausforderungsmodus statt, der einer der beiden ist, die du auswählen kannst.

Wenn du zu Anfang ein Bild für dein Team ausgewählt und es benannt hast, bekommst du diese Auswahl. Zu ändern ist das jederzeit bei einem Neustart des Spiels, allerdings handelt es sich nicht nur um zwei unterschiedliche Spielmodi, sondern im Grunde um zwei unterschiedliche Spiele. Beschäfitgen wir uns erstmal mit dem eigentlichen Rennen.

Es gibt drei aufeinanderfolgene Wettbewerbe, angefangen mit dem Länderwettbewerb. Der geht quer durch die ganze Welt, angefangen in Kanada über England und ägypten bis nach Australien. In jedem Land sind im Schnitt 3 Orte, ihres Zeichens berühmte Plätze und Sehenswürdigkeiten, an denen du Objekte nach Liste suchst. Diese Objekte haben immer einen Bezug zu ihrer Umgebung, will heissen, am Gran Canyon suchst nach Dingen wie Lasso und Totem, in Hollywood Filmrollen und Zylinder oder im Big Ben Teebeutel und Kronen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist: Die Grafik ist unterdurchschnittlich. Zwar sind die Objekte meistens irgendwie zu erkennen, aber nicht so richtig. Bei vielen denkst du dir ganz einfach, dass es das sein könnte, was du suchst. Die Szenen wirken verwaschen und undeutlich.

In diesem Herausforderungsmodus kannst du am unteren Bildschirmrand immer beobachten, wo deine Konkurrenten stehen. Wen das nervös macht, der sollte den Blick lieber abwenden. Man wird sich ohnehin öfters den Werkzeugen zuwenden, von denen es vier gibt. Sie sind die Hilfen wie eine Lupe, mit der man jederzeit alle Bereiche der Szene aus der Nähe betrachten kann. Sie ist keine wirkliche Hilfe, denn die Grafik wird durch das Heranzoomen nicht besser. Die Flamme bringt da schon mehr, sie zeigt dir an, wenn du in der Nähe des ersten Objekts deiner Liste bist, indem sie licherloh brennt. Der Kompass funktioniert ähnlich, wenn du der Richtung seiner Nadel folgst. Das letzte Werkzeug ist die Bombe, sie katapultiert den Konkurrenten, der dir am nächsten ist, wieder weiter zurück. Da aber meistens alle Konkurrenten ziemlich gleichauf sind, bringt das ebenfalls nicht viel. Die drei gibt es ein Mal pro Level, damit musst du auskommen. Jedes Mal, wenn du eines der Werkzeuge benutzt, ändert sich die recht angenehme Hintergrundmusik und wird schneller, wie im Endspurt.
Nach dem Länderwettbewerb kommen noch die kontinentale Route, aufgeteilt in westliche, zentrale und östliche Route und dann das Weltfinale. In jedem einzelnen Wettbewerb gewinnst du entsprechend deiner Platzierung einen Pokal, nach dem Weltfinale ist das Rennen beendet.

Als Weltenbummler hast du eine völlig andere Route, die dich jedoch ebenfalls durch die ganze Welt führt. Hier hast du eine Uhr, die aber vorwärts läuft. Die Werkzeuge sind gleich, bis auf die Bombe. In Ermangelung von Konkurrenten wird sie nicht gebraucht und ist durch eine Zielscheibe ersetzt worden, die das erste Objekt auf der Liste direkt anzeigt. Hier musst du dir die Werkzeuge aber erst verdienen, indem du 5 Silhouetten suchst. Jede Silhouette steht für ein Werkzeug und deine Wertung am Ende jeden Ortes, ob es ein Bronze-, Silber- oder Goldstern wird, hängt von dem Finden und Benutzen der Werkzeuge sowie deiner benötigten Zeit ab.

Im ganzen Spiel wiederholen sich die Orte immer wieder. Das hätte man vermeiden können, denn schliesslich gibt es pro Land mehrere und es muss nicht immer ein und derselbe in den weiteren Abschnitten auftauchen. Noch schlimmer ist aber, dass die Objekte zufällig sind und sich doch ständig wiederholen. Es ist, als wenn sich das Spiel merkt, welche du schon hattest und immer wieder darauf zurück greift. Zum Schluss des Spiels kennst du dann die meisten Stellen, an denen sie liegen. Es ist ein langes Spiel, aber mit den ganzen Wiederholungen wird man trotzdem immer schneller.

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