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Das Geheimnis von Margrave Manor
Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Inertia
Autor: Sonja R.

Edwina Margrave wurde früh Waise und bekommt zu ihrem 20. Geburtstag einen Brief, der das Datum von vor 10 Jahren trägt. Er enthält ein Steinstück, der in dem Brief als Rosettenstein von Margrave bezeichnet wird. Nun ist Edwina bei ihrem Patenonkel gross geworden und wundert sich doch sehr über diesen Brief ihres Grossvaters. Mit dem Schlüssel ihres Vaters und dem Rosettenstein soll sie zu seinem Haus kommen, nach Margrave Manor. Dort wird sie von Gerard, dem Butler in Empfang genommen. Von ihm erfährt sie, dass ihr Grossvater seit 10 Jahren vermisst wird und sie will ihn nun finden.

Dise Suche ist endlos in diesem Wimmelbildspiel. Nachdem du im Keller und im Arbeitszimmer ein paar benötigte Utensilien gefunden hast, geht das eigentliche Spiel los. Mit einem Zeitfenster von 15 Minuten pro Zimmer wühlst du dich durch ganz Margrave Manor. Nicht einmal, nicht zweimal, nein, hundert Mal, wenn du das willst. Auch wenn du Opa dann zwischendurch irgendwann findest.

Jeder Level besteht aus 6 zufällig ausgewählten Zimmern, in denen ebenfalls zufällige Objekte darauf warten, gefunden zu werden. Es sind am unteren Bildschirmrand immer nur 3 oder auch 4 Bezeichnungen zu sehen, die nächste rutscht nach, sowie eine gefunden wurde. Das macht das Ganze nicht gerade einfacher.

Denn oft sind die Objekte in den Suchszenen nicht eindeutig zu erkennen, da die Grafik verschwommen und total überladen wirkt. Man hat so ziemlich alles, was es in diesem Spiel zu finden gibt, in diese Szenen hinein geworfen und per Zufallsgenerator landen dann eben welche davon auf der Suchliste. Weihnachtsmänner, Vampire, Aussenspiegel und einiges mehr, was gar nicht zum Thema passt, sind in jeder Szene zu sehen. Andererseits springen einige Gegenstände von ihrer Mammutgrösse her direkt ins Gesicht, dass von Suchen keine Rede mehr sein kann. Einige Räume absolvierst du auch mit einem Unterschiedesuchen, wo die Unterschiede - du ahnst es schon - auch zufällig sind.

Solltest du gerade mal auf die erste Variante, die kleinen Objekte, treffen, hast du den Hinweis zur Hilfe. Dazu klickst du den Hinweis an und dann den Begriff, dessen Objekt du nicht finden kannst. Für jedes Zimmer hast du zu Beginn zwei davon, alle 3 Minuten kommt automatisch einer hinzu. Eine andere Weise, sich welche zu beschaffen, gibt es nicht. Es ist also Warten angesagt, wenn man auf dem Schlauch hängt. Aber das ist ja auch nicht anders bei Spielen, in denen sich der Hinweis langsam auflädt.

Sind diese 6 Räume pro Level dann abgearbeitet, gibt es einen Teil des Wappens, das dann einzusetzen ist. Wenn dieses Wappenteil auf der Liste erscheint und du es anklickst, ist der letzte Raum direkt abgeschlossen, die restlichen Objekte, falls vorhanden, brauchen nicht mehr gesucht zu werden.

Zum Wappen wirst du automatisch gebracht und der gute Gerard muss immer seinen Senf dazugeben - egal ob er sinnvoll ist oder nicht. Hast du also den neu erspielten Teil des Wappens eingesetzt, landest du wieder im Hauptmenü. Von da aus startest du das Spiel im Prinzip neu, um in einem weiteren Level 6 andere Räume abzugrasen.

Zwischendurch findest du dann auch mal einige Papierschnipsel, die zu einem Zeitungsartikel zum Tod von Edwinas Eltern gepuzzelt werden oder auch Tagebuchseiten. Es ist immer was papiermässiges, das da zusammen gesetzt werden muss.

Nicht wirklich eine Herausforderung, aber wenigstens eine kleine Abwechslung bei der monotonen Sucherei. Denn das Spiel ist wirklich sehr lang und sehr bald wünscht man sich, es wäre es nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass mit jedem gespielten Level im Hauptmenü im "Freien Modus" ein Zimmer freigeschaltet wird, das du da ebenfalls noch spielen kannst.

Ferner geht nach jedem Zimmer ein Gegenstand in die "Sammlung", auch über das Hauptmenü erreichbar. Da es mehrere hundert Objekte sein sollen, die da hinein passen, kannst du dir in etwa ausrechnen, wie lange du dieses Spiel durchhalten musst, um den Saal zu füllen.

Nein, ein Glanzstück ist Das Geheimnis von Margrave Manor sowohl grafisch als auch spielerisch nicht. Wenigstens die Hintergrundmusik und -geräusche waren passend und die Lichteffekte im dunklen Zimmer beim Blitz sahen nicht übel aus.

Wahre Suchfreunde, die keinen Wert auf andere Schickimickis in einem Wimmelbildspiel legen, dürften hier lange auf ihre Kosten kommen. Wenn sie nicht vorher aufgeben...

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